Schüpfen: Waldhügellandschaft, Dorfkern und Wanderwege

File:Schüpfen Dorfkern von Südwest DSC 7273.JPG File:Schüpfen Dorfkern von Südwest DSC 7273.JPG Foto: Translations at bluewin.ch via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0

Die Umgebung von Schüpfen bietet ein Netz von Wander- und Erholungsmöglichkeiten in einer abwechslungsreichen, stark bewaldeten Hügellandschaft. Der Frienisberg bietet Einblicke in Natur, Kulturlandschaften und Wälder.

Weitere Reiseziele finden Sie unter Lyss, Radelfingen, Kallnach, Aarberg, Seedorf und Rapperswil.

Landschaft und Wege

Von Schüpfen bestehen Bahnverbindungen nach Lyss und Biel sowie nach Bern. Der Wanderweg Klosterweg führt von Schüpfen nach Frienisberg; die angegebene Dauer beträgt 1 Stunde 28 Minuten. Der Wanderweg Flachmoor Widi führt von Meikirch nach Schüpfen; die angegebene Dauer beträgt 2 Stunden 11 Minuten. Auf der Route W06MS Flachmoor Widi gibt es Einkehrmöglichkeiten; sie führt über einen Feldweg zum Bahnhof Schüpfen. Die unterschiedlichen Gehzeiten und der Bahnhof als Routenpunkt bieten klare Vergleichswerte für die Planung.

Die Pilzkontrollstelle Schüpfen bietet eine kostenlose fachkundige Kontrolle gesammelter Pilze durch diplomierte VAPKO-Kontrolleure. Während der veröffentlichten Kontrollzeiten können gesammelte Pilze dort ohne Anmeldung kontrolliert werden.

Geschichte und Dorfkern

Der Name Schüpfen ist erstmals 1208 als „Scuphon“ belegt; erklärt wird er mit „Schopf, Scheune“. Um 1500 verkaufte Adrian von Bubenberg den Besitz an das Kloster Frienisberg. Bendicht Münger errichtete 1792 den barocken Müngerstock in Schüpfen. Der Müngerstock mit Nebengebäuden am Hofstattweg 2 in Schüpfen ist im Inventar als Kulturobjekt der Kategorie B aufgeführt. Den Gedenkstein für Bundesrat Rudolf Minger schuf Hans Brechbühler 1960.

Kirche und Ortsbild

Die reformierte Kirche Schüpfen wurde 1741 erbaut. Ihr Kirchturm stammt vermutlich aus dem 13. Jahrhundert. Im Innern befindet sich ein kelchförmiger Taufstein aus dem 17. Jahrhundert. Die Kirche Schüpfen und das am 16. Januar 1998 eröffnete Kirchgemeindehaus bilden Mittelpunkte der kirchlichen Tätigkeiten.

Am Dorfplatz steht im historischen Dorfkern von Schüpfen eine giebelständig ausgerichtete Mühle. Der Obeliskenbrunnen im alten Dorfkern von Schüpfen trägt die Namen von drei Schüpfener Bundesräten.

Freizeit

Das gemeindeeigene Schwimmbad Badi Schüpfen verfügt über ein Schwimmbecken und ein Kinderbecken; zu ihm gehören ein Bistro und eine Liegewiese. Das Waldhaus Bürglen verfügt über eine Küche mit Geschirrspüler, ein Cheminée und ein WC. Es bietet eine gedeckte Feuerstelle und einen witterungsgeschützten Sitzplatz.

Lokale Traditionen

Nach einer umfassenden Renovation nahm das Ofehüsli Schüpfen im Winter 1984/1985 den Backbetrieb wieder auf. Es steht weiterhin für gemeinsames Backen zur Verfügung und wird an ausgewählten Daten betrieben; die Termine sind in einem öffentlichen Kalender einsehbar.

Die Bratwurstmanufaktur Stettler stellt Bratwürste in der eigenen Metzgerei Stettler in Schüpfen her. Das Angebot reicht bei den Bratwürsten von sehr scharf über mild bis zu fruchtig abgeschmeckten Varianten. Das Schüpbärg Beizli ist von Kirchlindach, Münchenbuchsee, Schüpfen und Meikirch aus auf Wanderungen erreichbar. Im Schüpbärg Beizli werden saisonale Speisen angeboten, möglichst aus regionalen und einheimischen Produkten.

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