Kandergrund – Blausee, Felsenburg und Lötschberger Nordrampe
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Foto: Barbara Steinemann via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
Kandergrund ist eine Gemeinde im Verwaltungskreis Frutigen-Niedersimmental des Kantons Bern in der Schweiz. Zur Siedlungsgeschichte gehören die Ruinen der Felsenburg; außerdem ist Kandergrund mit der in Bunderbach errichteten Pfarrkirche verbunden. Gemeinsam mit Kandersteg wurde Kandergrund 1352 erstmals als „der Kandergrund“ erwähnt.
Wandern und Bahn
Die Lötschberger Nordrampe führt vom Bahnhof Kandersteg über die Kirche in Kandergrund weiter bis nach Frutigen. Die gesamte Strecke ist 19 km lang und dauert etwa 5 Stunden und 15 Minuten.
An den drei Bushaltestellen „Mitholz, Balmhorn“, „Blausee“ und „Kandergrund, Altels“ kann die Lötschberger-Nordrampe verkürzt werden. Der Lötschberger Bahnwanderweg ist von April bis November begehbar. Die Angaben zu Strecke, ungefähre Dauer, Verkürzungspunkten und Saison bieten Ihnen unterschiedliche Vergleichsgrößen für die Planung.
Der BLS-Erlebnispfad führt an Zug und Geleisen entlang; etwa 43 Informationstafeln erläutern technische Meisterleistungen wie das Kehrtunnel bei Kandergrund und die Kehrgalerie rund um die Station Mitholz.
Radfahrer können die Lötschberger Velotour entlang der kantonalen Radwanderroute von Kandersteg nach Wimmis oder Spiez nutzen. Wegart und Verkehrsmittel sind zwei unterschiedliche Größen, anhand derer Sie den Tagesablauf vergleichen können.
Natur und Baukultur
Der seit 1878 erschlossene Blausee ist ein Reiseziel innerhalb der Gemeinde Kandergrund. Von Norden erreicht man den Eingang zum Blausee, indem man über Spiez und Frutigen in Richtung Kandersteg fährt und kurz nach Kandergrund der Beschilderung folgt.
Das Wasserhaus ist ein Pavillon in der Parkanlage der Fischzucht am Blausee im Berner Oberland. Es verbindet traditionelle Zimmermannstechnik mit zeitgenössischer Holzbauweise.
Im Restaurant Blausee werden traditionell kreative Forellengerichte und eine bekannte Forellen-Tavolata angeboten.
Kultur
Die Kirche Kandergrund ist eine klassizistische Saalkirche mit dreiseitigem Schluss und Satteldach. Karl E. Funk erbaute sie 1849–50. Zur Ausstattung gehört eine Orgel von Johann Suter und Christen Wyss aus dem Jahr 1813; 1885 wurde sie von der Nydeggkirche in Bern hierher versetzt.
Die Felsenburg ist eine Burgruine auf einem Felskopf über dem Kandertal mit begehbarem Wohnturm. Sie wurde nicht vor dem frühen 13. Jahrhundert errichtet.
Vom stillgelegten Bahnhof Blausee-Mitholz führt ein ausgeschilderter Bergwanderweg in nördlicher Richtung in etwa 15 Minuten hinauf zur Felsenburg. Der Lötschberg-Panoramaweg führt unweit östlich an der Ruine Felsenburg vorbei.
Bei der Auswahl eines Hotels für Kandergrund können Sie auf der Angebotsseite zunächst Reisedaten, Zimmerkategorie und Stornierungsbedingungen vergleichen und diese Angaben mit den geplanten Wegen, Kulturzielen und der gewünschten Saison abgleichen.
Zur weiteren Lektüre gehören Frutigen, Kiental, Frutigen-Ried, Reichenbach Im Kandertal, Krattigen, Adelboden, Kandersteg und Aeschiried.
Geschichte
Während des Baus des Lötschberg-Tunnels und der Lötschberg-Bahnlinie zwischen 1906 und 1913 wuchs die Bevölkerung der Region.
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