Hotels in Goldiwil (Thun) finden – Sonnenterrasse und Wanderwege

Goldiwil liegt auf einer erhöhten Sonnenterrasse oberhalb von Thun und bietet Ausblicke auf die Stadt, den See und die Alpen. Zwischen Aussichtspunkten, Waldwegen, historischen Spuren und kirchlicher Kunst zeigt sich der Ort auf engem Raum vielseitig.

Landschaft

Die Rabeflue liegt etwa auf halber Strecke zwischen Goldiwil und der Altstadt von Thun. Von dort reicht der Blick über weite Teile von Thun und das Umland, auf das Stockhorn und auf das untere Becken des Thunersees. Die Wanderung zum Niesenbänkli ab Goldiwil bietet Ausblicke auf den Niesen, viele weitere Gipfel des Berner Oberlandes und den Thunersee. Auch die Querung des oberen Choleregrabens eröffnet den Blick auf das untere Becken des Thunersees.

Im Bereich «ob dem Wald» prägten auf rund 1.000 Höhenmetern bäuerliches Leben und ein beinahe alpines Klima das Umfeld. So treffen hier die erhöhte Lage über Thun und die ländliche Vergangenheit unmittelbar aufeinander.

Wandern und Wege

Die Wanderung Goldiwil–Egg–Heiligenschwendi–Äschlenallmi–Schwanden dauert 3 Stunden und 10 Minuten und ist 9,61 Kilometer lang. Die Rabeflue-Route verläuft ausschließlich auf signalisierten Wanderwegen. Zahlreiche Spazierwege führen an geschmückten Häusern vorbei, während historische Wanderwege im Grüsisbergwald noch heute genutzt werden.

Der Goldiwheel Flowtrail führt von Goldiwil durch den Wald nach Thun und umfasst Wellen, Sprünge und Steilwandkurven. Eine Jumpline verfügt über Tables von bis zu 11 Metern Länge. Die Route durch die Cholereschlucht führt zu den aussichtsreichen Terrassen von Goldiwil und Heiligenschwendi. Bei der Niesenbänkli-Route liegt beim Hünibode ein Rastplatz mit Feuerstelle.

Am Standort Goldiwil/Flüeli weisen 20 zusätzliche Wegweiser auf Entfernungen zu Orten in aller Welt hin. Bei der Bushaltestelle Goldiwil, Dorf sind Rabeflue als Zwischenziel und der Bahnhof Thun als Ziel der Wanderung ausgeschildert. Unterschiedliche Streckenlängen, Wegarten und Wegverläufe helfen Ihnen, die verfügbaren Unternehmungen nach Zeit und Bewegungsart zu vergleichen.

Anreise

Die STI-Buslinien verbinden Thun, Goldiwil und Heiligenschwendi. Wenn der Bike-Shuttle nicht angeboten wird, stehen ab dem Bahnhof Thun die STI-Buslinien 31 und 32 als Alternative für den Fahrradtransport zur Verfügung; die Kapazität ist auf fünf Fahrräder begrenzt.

Der Ausgangspunkt der Niesenbänkli-Wanderung bei Goldiwil, Kirche ist von Thun aus mit der Bahn und anschließend mit dem Bus erreichbar. Die Rückfahrt erfolgt ab Schwanden, Dorf mit dem Bus Richtung Oberhofen oder Sigriswil und anschließend weiter nach Thun.

Geschichte

Vor der Eingemeindung nach Thun im Jahr 1913 wurde Goldiwil durch den Grüsisbergwald praktisch in die beiden Bereiche «ob dem Wald» und «nid dem Wald» geteilt. Eine 7 Kilometer lange Strecke führte vom Dorfkern von Goldiwil bis zum Thuner Grabengut. Ein Baum wurde 1895 zur Erinnerung an den Bau der Höhenklinik gesetzt.

Goldiwil war ab 1906 offiziell ein Wintersportort. Im Konzept des Kur- und Verkehrsvereins spielte Goldiwil als Wintersportort mit Skipiste, Langlaufloipe und Sprungschanze eine Rolle. Im folgenden Jahr, 1907, fand die erste Schweizermeisterschaft im Schlitteln statt.

Kultur

Die Kirche Goldiwil wurde 1949–1950 vom Thuner Architekten Livio Colombi erbaut. In ihrem Innenraum befindet sich Walter Flückigers Mosaik «Auf der Suche nach Frieden» aus dem Jahr 2000. Die Farbglasfenster stammen aus dem Jahr 1987 und wurden nach einer Vorlage des Zweisimmener Malers Bernhard Hunziker gestaltet. Sie stellen die Heimkehr des verlorenen Sohnes dar.

Wintersport

Der Skiklub Goldiwil besitzt und betreibt einen Skilift; der Skilift ist geschlossen. Für den Skilift bei der Multenegg gelten die Pisten im Winter als gut präpariert; zugleich weist der Skiklub Goldiwil darauf hin, dass sein Skilift geschlossen ist.

Weitere Orte derselben übergeordneten Einordnung: Heiligenschwendi, Aeschlen Ob Gunten, Oberhofen Am Thunersee, Thun, Uebeschi, Hilterfingen, Heimberg und Uetendorf.

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