Zum Inhalt

Attiswil – Kultur, Sagenweg und Wanderungen am Jurasüdfuß

Unterkünfte in Attiswil

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

Attiswil besteht aus einem einzigen Dorf am Jurasüdfuß. Verschiedene Routen des Sagenwegs beginnen bei den Bahnhöfen der aare-seeland-mobil am Jurasüdfuß in Attiswil, Wiedlisbach, Oberbipp und Niederbipp und führen hinauf bis zur Krete der ersten Jurakette.

Für weitere Ortsseiten können Sie Wangen An Der Aare, Seeberg, Wiedlisbach, Wangenried, Wolfisberg, Oberbipp und Niederbipp aufrufen.

Kultur

1961 wurde auf Initiative von Bruno Gasser und Peter Hohl ein Ortsverein mit dem Ziel gegründet, ein Heimatmuseum zur geschichtlichen Dokumentation der Gemeinde Attiswil zu eröffnen. Das heute bestehende Gebäude des Museum Attiswil wurde vermutlich 1830 als Speicher (Spycher) errichtet.

Die Dorfkirche von Attiswil wurde 1948 erbaut; danach hatte Attiswil ein eigenes reformiertes Pfarramt innerhalb der Kirchgemeinde Oberbipp. Die Kirche von Attiswil ist ein schlichter Saalbau mit seitlichem Turm aus dem Jahr 1949. Eine ehemalige Uhrensteinbohrerei aus der Zeit um 1900 gehört als Wohnhaus mit Gewerbesockel zur historischen Bebauung.

Der Freistein neben der Kirche von Attiswil ist ein Findling beziehungsweise erratischer Block aus Mont-Blanc-Granit und gilt als bronzezeitlicher Menhir. Im Mittelalter gehörte Attiswil zur ehemaligen Herrschaft Bipp; ihre Herrschaftsrechte fielen 1413 an Bern und Solothurn, ab 1463 lagen sie nur noch bei Bern.

In Attiswil erstreckt sich eine bäuerlich-gewerbliche Bebauung des 19. und 20. Jahrhunderts entlang der alten Olten–Solothurnstrasse bis zu den Bahngeleisen.

Wanderungen

Die Wanderung von Attiswil über die Jurakrete nach Farnern beginnt am ASM-Bahnhof in Attiswil. Der Höchchrüz ist der höchste Punkt dieser Wanderung. Der Aussichtspunkt Höchstelli/Reckenacker verfügt über eine Feuerstelle und eine Alpenpanoramatafel.

Von Farnern führt die Rückfahrt mit dem Bus und der Bipper-Lisi, einem ASM-Zug, zum Ausgangsort der Wanderung. Auf der Wanderung liegt der «Mühlistein im Attiswiler Dorfbach», der dort als Entdeckung gilt. Sie führt außerdem zu einem Brunnen mit Versteinerungen.

Auf der Wanderung ab Attiswil führt der Weg zur «Waldlochbabis Höhle». Der Weltacker Attiswil zeigt auf 2’000 Quadratmetern maßstabsgetreu, welche Feldfrüchte weltweit angebaut werden – entsprechend der Fläche, die jedem Menschen rechnerisch zusteht. Sie können diese kulturellen, landschaftlichen und landwirtschaftlichen Schwerpunkte getrennt betrachten und nach dem gewünschten Verlauf ordnen.

Die Wege unterscheiden sich durch ihre Ausgangspunkte und benannten Stationen: Der Sagenweg verbindet Bahnhöfe am Jurasüdfuß mit dem Anstieg zur ersten Jurakette, während die Route nach Farnern den ASM-Bahnhof in Attiswil, den Höchchrüz und den Aussichtspunkt Höchstelli/Reckenacker nennt. Für die Rückfahrt dieser Wanderung sind Bus und Bipper-Lisi als Verkehrsmittel angegeben.

Verkehr

Am 9. Januar 1918 wurde die Eisenbahnlinie der Solothurn–Niederbipp-Bahn mit einem Bahnhof in Attiswil in Betrieb genommen. Das Bahnhofsgebäude von Attiswil ist ein Heimatstilbau mit Mansarddach aus dem Jahr 1918. Attiswil liegt an den Hauptstraßen 5, 12 und 22, die dort teilweise gemeinsam verlaufen; der Durchgangsverkehr umgeht den Ort südlich der Bahnstrecke.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Wangen.

Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.
Anzeige