Collonge-Bellerive: Kulturerbe, Strände und Natur

File:Village de Collonge-Bellerive.jpg File:Village de Collonge-Bellerive.jpg Foto: Jérémy Toma via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Collonge-Bellerive lässt sich über konkrete Kultur-, Ufer- und Naturorte entdecken. Zum kulturellen Bild gehört das Château de Bellerive: Der Staatsrat stufte es am 15. März 2023 als Kulturerbe ein. Im Centre Nature de la Pointe-à-la-Bise steht ein Beobachtungsturm für die Vogelbeobachtung. Kultur und Natur erscheinen dabei als klar unterscheidbare Schwerpunkte mit jeweils eigenen Orten und Themen.

Natur und Ufer

An der Plage de la Nymphe verbindet sich ein Ortsname mit Kunst: Sie trägt ihren Namen nach einer Skulptur von Natascha de Senger. Seit 1966 steht eine Meerjungfrauenskulptur auf einem Felsen vor der Plage de la Nymphe. Die Plage de la Pointe-à-la-Bise ist ein benannter Strand in Collonge-Bellerive. Die Plage de la Savonnière wurde traditionell von den Einwohnern von Collonge zum Waschen ihrer Wäsche genutzt.

Freizeit

Das Centre nature de la Pointe-à-la-Bise (Pro Natura) bietet auf Anfrage geführte Besichtigungen an. Das Groupement intercommunal du Centre Sportif de Rouelbeau GSR bietet Anlagen für zahlreiche Sportarten. Das Centre Sportif de Rouelbeau umfasst außerdem ein Restaurant und einen Kinderspielbereich. Öffentliche Spielbereiche gibt es in Vésenaz und Collonge.

Im Freizeitbereich von Collonge-Bellerive stehen damit unterschiedliche Angebotsformen nebeneinander: Das GSR ist mit zahlreichen Sportarten verbunden, während Restaurant und Kinderspielbereich eigene Bestandteile des Centre Sportif de Rouelbeau sind. In Vésenaz und Collonge gibt es öffentliche Spielbereiche.

Kultur

L’Épicentre ist das Kulturzentrum der Gemeinde Collonge-Bellerive. Sein Saal beherbergt Aufführungen der Kultursaison. Die Kultursaison von L’Épicentre präsentiert intime Konzerte.

Wege

Die Route des Châteaux et Maisons fortes verläuft im Gebiet von Collonge-Bellerive zwischen vornehmen Villen und dörflich geprägten Häusern. Sie kann in beiden Richtungen begangen oder befahren werden.

Bei dieser Route lassen sich somit zwei Fortbewegungsarten und zwei Richtungen miteinander verbinden. Die genannten Villen und dörflich geprägten Häuser bilden dabei die beschriebenen landschaftlichen Bezugspunkte der Strecke, ohne dass die Route auf einen einzigen Ortskern begrenzt wird.

Geschichte

Die Pfarrei Collonge wird seit 1153 in Texten erwähnt. Die Pfarrei Saint-Maurice ist seit 1275 belegt und wurde im 16. Jahrhundert mit Collonge vereinigt. Collonge wurde 1792 zur Gemeinde und erhielt 1797 den Namen Collonge-Bellerive. Die Gemeinde umfasst 610 Hektar und besteht hauptsächlich aus den Dörfern Collonge und Vésenaz sowie den Weilern Saint-Maurice, Bellerive und La Repentance.

Das Wappen der Gemeinde wurde am 6. April 1923 vom Gemeinderat angenommen und am 24. April 1923 vom Staatsrat genehmigt.

Für die Hotelwahl zu einem Aufenthalt in Collonge-Bellerive können Reisedaten, Zimmerkategorie und Stornierungsbedingungen getrennt betrachtet werden. Diese Angaben bilden eine eigenständige Entscheidung neben den benannten Kultur-, Natur- und Freizeitorten; sie müssen nicht mit einer bestimmten Einrichtung oder einem einzelnen Uferort verknüpft werden.

Weitere Ortsseiten in derselben Übersicht führen zu Lancy, Presinge, Meyrin, Plan-Les-Ouates, Genthod, Bellevue Ge, Versoix und Vernier.

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