Winden TG: Wanderwege, Obstgärten und Ortsgeschichte

File:Winden TG.jpg File:Winden TG.jpg Foto: Plutowiki via Wikimedia Commons, CC0

Die Route «Unterwegs im Oberthurgau» beginnt am Bahnhof Häggenschwil-Winden und endet am Bahnhof Amriswil. Ganzjährig begehbar führt sie am Balgerweiher vorbei durch die Gemeinde Egnach in Richtung Muolen.

Winden TG ist eine Ortschaft in der Gemeinde Egnach im Kanton Thurgau in der Schweiz. Winden ist eine Ortschaft in der politischen Gemeinde Egnach, im Bezirk Arbon, im Kanton Thurgau in der Schweiz.

Natur und Wege

Der Bireweg führt durch große Obstanlagen und Hochstammgärten bis zum Bahnhof Winden. Entlang des Weges stehen zehn ansprechend gestaltete Informationstafeln. Der Weg bietet zudem einen Blick auf Wiesen, Felder, Bäume, Bauernhöfe, Riegelhäuser und den See.

Der Bireweg ist auch digital verfügbar; entlang des Weges können über die App CubeTrail historische Hintergründe abgerufen werden. Im Wald gibt es am Beeri-Weg eine Feuerstelle.

Die Route «Bauerngärten um Egnach» beginnt am Bahnhof Häggenschwil-Winden und endet am Bahnhof Egnach. Ebenfalls dort beginnt der Egnacher Beeri-Weg, der an zahlreichen Obstanlagen, Wiesen und Bauernhöfen vorbeiführt.

Die Panorama-Wanderung im Apfelland beginnt und endet am Bahnhof Häggenschwil-Winden. Sie führt durch das Dorf Winden an zwei urigen Riegelhäusern und einem blumengeschmückten Brunnen vorbei. Die Blütenwanderung in Egnach kann am Bahnhof Häggenschwil-Winden begonnen werden und beginnt und endet beim Campingplatz Manser in Winden.

Die Wanderung «Blüten-Sepp» beginnt am Bahnhof Häggenschwil-Winden. Die unterschiedlichen Start- und Endpunkte machen die Wege untereinander vergleichbar und geben dem Verlauf jeweils einen eigenen Rahmen.

Geschichte und Ortsbild

Der Balgerweiher war früher ein Reservoir für eine Sägerei und eine Mühle im gleichnamigen Ort. Er gehört zu den Weihern der Umgebung, die erhalten blieben, während die meisten anderen in den vergangenen 80 Jahren eingedeckt wurden. Beim Balgerweiher gibt es einen Grillplatz.

Winden wurde 1302 unter den Namen Oberwinden und Niederwinden urkundlich erwähnt und wurde etwa von 1575 bis 1910 auch Kügeliswinden genannt. Das Riegelhaus Balgen stammt aus dem Jahr 1779 und zählt zu den besterhaltenen Gebäuden im Kanton.

Der Brunnen im Zentrum von Winden besteht seit 1900. Der historische Brunnen in Winden steht für den Beginn der allgemeinen Wasserversorgung. Winden liegt an einem Hang in Richtung Lömmenschwil. Zu Winden gehören die Weiler Ballen, Bündt, Hegi, Klösterli, Lengwil, Schübshub, Siebeneichen und Staubishub.

Anreise und Veranstaltungen

In Winden befindet sich der Bahnhof Häggenschwil-Winden an der von der Südostbahn betriebenen Linie St. Gallen–Romanshorn. Bei den Zügen ist der stufenfreie Ein- und Ausstieg an allen Perronkanten gewährleistet. Der Zugang zum Perron ist nur über eine Treppe möglich; für Personen mit Eurokey steht ein Treppenlift zur Verfügung.

Bei der «Stubete mit Tanz» in der Wirtschaft zum Klösterli sind Musikantinnen und Musikanten sowie Gäste willkommen. In der Wirtschaft zum Klösterli wurde seit Juni 2010 am zweiten Sonntag jedes Monats eine «Stubete mit Tanz» veranstaltet. Seit Oktober 2022 wurde dort monatlich ein «Preis-Jassen» veranstaltet.

Landwirtschaft

Der Campingplatz des Manser-Hofs in Winden verfügt über einen Hofspielplatz und Tiere auf dem Bauernhof. «Manser, Ferien beim Bauer» in Winden ist ein kleiner traditioneller Bauernhof mit Kühen, Mostobst, Mosterei und Agrotourismus.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Egnach.

Unterkünfte in Winden vergleichen

Preise, Verfügbarkeit und Ausstattung für Ihren Reisetermin direkt bei Booking.com prüfen.

Unterkünfte und Angebote ansehenAnzeige · Partnerlink zu Booking.com
Anzeige
Anzeige
Anzeige