Thundorf: Landschaft, Kirche und Hotels

File:Thundorf Panorama.jpg File:Thundorf Panorama.jpg Foto: Martin Pius Mueller via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0

Thundorf verbindet eine erhöhte Lage oberhalb von Frauenfeld mit ländlicher Landschaft und bemerkenswerten Bauwerken. Sie können die landschaftlichen und kulturhistorischen Themen unabhängig voneinander betrachten.

Landschaft

Das Gemeindegebiet von Thundorf liegt in einem Hochtal auf 550 Metern über dem Meeresspiegel oberhalb von Frauenfeld. Das Dorf liegt auf einem Plateau oberhalb von Frauenfeld. Die Höhen des Wellenbergs gelten als nebelarm. Thundorf ist von einer ländlichen Landschaft, landwirtschaftlichen Aktivitäten und sanften Hügeln geprägt und liegt in der Nähe der Thur. Das Hochtal der Gemeinde zwischen Wellenberg und Immenberg ist bis heute weitgehend landwirtschaftlich geprägt. Höhenlage, Gelände und Landschaftsnutzung lassen sich bei der Planung getrennt betrachten.

Vom Immenberg bietet sich eine weite Aussicht, die im Sommer Wanderer anzieht. Das Gebiet der Gemeinde Thundorf eignet sich zum Wandern; zu den Sehenswürdigkeiten von Thundorf zählt außerdem der Panoramaweg Sonnenberg-Wellenberg. Die unterschiedlichen Aussichtspunkte und Wegthemen können Sie bei der Tagesplanung einzeln einordnen.

Kultur und Geschichte

Der Stählibuckturm ist ein Aussichtsturm, ein rechtskräftig geschütztes Kulturobjekt und als wertvoll eingestuft. Die 25 Meter hohe Eisenkonstruktion besitzt 143 Stufen. Errichtet wurde der Turm 1908–1909 von Bosshard & Co. in Näfels. Die Anhöhe Stählibuck diente im Dreißigjährigen Krieg als Hochwacht.

Die reformierte Kirche St. Afra und St. Nikolaus in Thundorf ist im Schweizer Kulturgüterschutzinventar als B-Objekt verzeichnet. Sie ist ein historisch bedeutsames Bauwerk aus dem 13. Jahrhundert und wurde 1275 erstmals urkundlich erwähnt. Das Langhaus und das Chorpolygon stammen aus dem Jahr 1484. Der Kirchturm wurde 1519 errichtet und 1702 um die Glockenstube und einen Käsbissen-Aufsatz erhöht. Der die Kirche umgebende Kirchhof wurde 1695 angelegt und verfügt über eine lange, erneuerte Steintreppe. Während der Adventszeit bis zum Neujahr wird die Kirche an den Wochenenden beleuchtet. Sie gilt als Wahrzeichen von Kirchberg und Thundorf.

Die mittelalterliche Burgstelle Wetzikon / Spiegelberg in Thundorf ist im Schweizer Kulturgüterschutzinventar als B-Objekt verzeichnet. Thundorf wurde erstmals 888 urkundlich erwähnt.

Auch Frauenfeld, Warth-Weiningen, Aadorf, Gachnang und Buch Bei Frauenfeld lassen sich in eine weiter gefasste Reiseplanung aufnehmen.

Wege und Jahreszeiten

Das Gemeindegebiet von Thundorf zieht im Winter Langläufer an. Wandern und der Panoramaweg sind als unterschiedliche Themen des Gemeindegebiets einzuordnen; im Winter zieht das Gemeindegebiet Langläufer an.

Anreise

Ein Postauto verbindet Thundorf mit dem Bahnhof Frauenfeld. Die Autobahnanschlüsse Matzingen oder Frauenfeld sind von Thundorf aus in rund fünf Minuten erreichbar.

Bei der Hotelwahl für Thundorf können Reisedaten, Zimmerkategorie und Stornierungsbedingungen eigenständige Auswahlkriterien sein. Diese Angaben stehen neben den Landschaftsmerkmalen, den Bauwerken sowie den unterschiedlichen Themen von Sommer und Winter. Unterkunft, Kultur, Wege und Anreise bilden damit getrennte Gesichtspunkte, die Sie bei Ihrer Reiseplanung jeweils nach ihrer eigenen Bedeutung betrachten können. Dabei können persönliche Prioritäten den Ausschlag geben.

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