Münchwilen – Wege, Kultur und Landschaft im Hinterthurgau
File:Bachtobel Brücke über die Murg, Münchwilen TG 20190623-jag9889.jpg
Foto: Jag9889 via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
Wege und Landschaft
Der Weg um Münchwilen verbindet eine gut 18 Kilometer lange Strecke mit 13 Zwischenstationen. Er kann zu Fuss oder mit dem Velo begangen beziehungsweise befahren werden.
Die Wanderung «Im Hinterthurgau» führt entlang der Murg und erreicht anschliessend den Bahnhof Münchwilen. Vom Münchwiler Ortszentrum führt der vielbegangene Murguferweg bis nach Frauenfeld. Die Murg ist ein Fluss; an ihrem linken Ufer führt ein Abschnitt des Thurgauer Rundwanderwegs durch beziehungsweise ab Münchwilen nach Norden. Ein Abschnitt des Thurgauer Rundwanderwegs führt vom Postamt in Münchwilen am linken Ufer der Murg nach Norden. Die Route Münchwilen–Affeltrangen bietet Ausblicke über das Murgental in Richtung Hörnli.
Für Ihre eigene Einordnung können Sie die beschriebenen Wege nach Fortbewegungsart, Streckenlänge, Flussverlauf, Pilgerbezug oder Aussicht gegenüberstellen; Kulturorte, Naturraum und Pumptrack bilden davon getrennte Themen.
Anreise
Der Bahnhof Münchwilen ist ein zentraler Ausgangspunkt für Wanderungen und mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar. Für die Anreise nach Münchwilen wird die Ausfahrt Münchwilen angegeben.
Wenn Sie ein Hotel in Münchwilen auswählen, vergleichen Sie auf der jeweiligen Angebotsseite Reisedaten, Zimmerkategorie und Stornierungsbedingungen. Diese Angaben lassen sich getrennt von den örtlichen Themen prüfen: Wege an der Murg, Pilgergeschichte, Villa Sutter, Naturraum und Pumptrack bleiben eigenständige Punkte Ihrer Planung.
Weitere Ortsseiten sind Wuppenau, Lommis, Sirnach und Fischingen.
Kultur und Geschichte
Zur Kulturgeschichte gehört die Villa Sutter, eine historische Villa in Münchwilen, die von einem Park umgeben ist. Sie bietet Einblick in die Architektur des 19. Jahrhunderts. Der Schwabenweg und der Murgweg durchqueren den Alfred Sutter Park.
Ab 1858 betrieben die Gebrüder Heitz die Weberei des Münchwiler Textilunternehmens; in dieser Zeit liessen sie das grosse Gebäude der Villa Sutter erstellen.
Die St.-Margaretenkapelle in Münchwilen wurde 1641–1642 erbaut und wird unter den Kulturobjekten von Münchwilen aufgeführt. Das Pilgerhäuschen nordöstlich von St. Margarethen wurde 1715 zu einer Station am Pilgerweg umgestaltet. Bei der Restaurierung der Kapelle St. Margaretha in den Jahren 1983 bis 1986 wurde versucht, ihren ursprünglichen Zustand wiederherzustellen.
Der Pilgerweg führt von Konstanz über das Gemeindegebiet von Münchwilen ins Hönrligebiet. Die St.-Margaretenkapelle wird von Pilgern besucht, die mit dem Jakobsweg verbunden sind. Die traditionelle Landschaft des Bezirks Münchwilen trägt die Bezeichnung Hinterthurgau; im touristischen Marketing wird ausserdem der Name Tannzapfenland verwendet.
Natur
Die Bodenlosen Weiher sind ein Moorweiher mit vielfältiger Flora und Fauna.
Bewegung
Der Pumptrack Münchwilen ist ein Rundkurs mit Wellen, Kurven und Sprüngen. Er kann mit Velo, Laufrad, Kickboard und Skateboard befahren werden. Auf dem gesamten Pumptrack Münchwilen besteht Helmpflicht.
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