Reckingen entdecken: Dorfkultur und Erlebnisweg
Unterkünfte in Reckingen
Reckingen verbindet den Charakter eines Bergdorfs mit historischen Bauwerken und einem Rundweg durch die Landschaft. Als ältestes Bergdorf des Goms bietet der Ort mehrere konkrete Anlässe für einen Besuch: die Stalenkapelle, besichtigbare Handwerksgebäude, die Kirche von Reckingen und den Erlebnisweg Reckingen–Gluringen. Wer eine Reise plant, kann so zwischen kulturellen Besichtigungen und einem Weg in mehreren möglichen Etappen abwägen.
Anreise und Dorfcharakter
Mit Regionalzügen der Matterhorn Gotthard Bahn gelangt man von Brig in 1 Stunde und 3 Minuten nach Reckingen. Die Reisezeit kann sich bei Fahrplanänderungen verändern; prüfen Sie deshalb vor der Fahrt den Fahrplan für Ihren Reisetag. So lässt sich die Bahnverbindung in die Anreiseplanung einbeziehen, ohne die Dauer für andere Fahrpläne vorauszusetzen.
Reckingens Stellung als ältestes Bergdorf des Goms gibt dem Ort einen eigenen historischen Bezug innerhalb der Region. Auch die Lage der Kirche macht die Gliederung des Dorfes anschaulich: Sie steht an der Furkastrasse, die das Oberdorf vom Unterdorf trennt. Die Strasse ist damit zugleich ein konkreter Orientierungspunkt, wenn Sie sich mit den beiden Dorfteilen beschäftigen.
Kapelle, Kirche und Handwerk
Die Stalenkapelle steht auf einem kleinen, mit Lärchen bewachsenen Plateau am Eingang des Blinnentals. Über der Eingangstür befindet sich in einer Nische eine Kopie einer Madonnenstatue von Johann Ritz. An der Aussenmauer des Chors zeigt eine Malerei zwei Engel, die ein Kreuz tragen. Die Lage auf dem Plateau und diese beiden Kunstmerkmale machen die Kapelle zu einem eigenständigen Besichtigungsziel.
Die Kirche von Reckingen stammt aus den Jahren 1743 bis 1745 und gilt als bedeutendster barocker Sakralbau des Oberwallis. Im Inneren ist sie farbenreich ausgestattet: Stuck und Malereien verzieren das verputzte Tonnengewölbe. An der Ostwand des erhöhten Chors stehen zwei Seitenaltäre und der Hochaltar. Wer sich für Kirchenräume interessiert, findet hier sowohl die Ausstattung des Gewölbes als auch die Anordnung der Altäre als konkrete Details, auf die sich der Blick richten kann.
Zum kulturellen Besuchsangebot gehören ausserdem die renovierte Sägerei, die Mühle, die Glockengiesserei, das Backhaus und das Waschhaus, die in Reckingen besichtigt werden können. Die Gebäude stehen für unterschiedliche handwerkliche Tätigkeiten; zusammen eröffnen sie einen weiteren Zugang zur Ortsgeschichte neben den Kirchen und ihrer Ausstattung.
Auch Gluringen hat einen eigenen kirchengeschichtlichen Bezug. Die Pfarrei der Heilig-Dreifaltigkeitskirche wurde 1920 gegründet. Bei der Restaurierung der Pfarrkirche im Jahr 1912 brachte Josef Heimgartner neue Figuren- und Architekturmalereien an. Diese Jahresangaben beziehen sich auf unterschiedliche Aspekte der Geschichte der Kirche und ihrer Pfarrei.
Erlebnisweg und winterliche Möglichkeiten
Der Erlebnisweg Reckingen–Gluringen ist ein 12,2 Kilometer langer Rundweg, der auch in Teilstrecken begangen werden kann. Damit lässt sich die Planung entweder auf die gesamte Runde oder auf einen Abschnitt ausrichten. Der Weg bindet Themen in die Landschaft ein und spricht die Sinne an. Er ist mit Ausnahme des Blinnentals geöffnet und begehbar; prüfen Sie vor dem Aufbruch die aktuelle Wegesituation.
Für einen Winterbesuch gibt es am Skilift Gluringen einen Bügellift und einen kleinen Schleppseil- beziehungsweise Ponylift. Zum Angebot gehören ausserdem eine Schlittelpiste und ein Winterwanderweg. Diese Möglichkeiten unterscheiden sich nach Aktivität: Sie können sich bei der Planung an Lift, Schlitteln oder Winterwandern orientieren, ohne sie zu einem einzigen Programm zusammenzufassen.
Für die Wahl eines Aufenthaltsorts geben die besichtigbaren Handwerksgebäude und Kirchen einerseits sowie der Erlebnisweg andererseits unterschiedliche Schwerpunkte vor. Überlegen Sie, welche dieser Interessen Ihre Reise bestimmen soll, und beziehen Sie sie in die Suche nach einem passenden Hotel in Reckingen ein.
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