Otelfingen: Ortskern, Kirche und Golfpark
File:Otelfingen - Untermühle mit ehemaliger Brauerei, Mühlegasse 2 2011-09-13 18-43-38.JPG
Foto: Roland zh via Source, CC BY-SA 3.0
Otelfingen zeigt seinen besonderen Charakter im Ortskern: Er ist baulich sehr gut erhalten und im Bundesinventar der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz von nationaler Bedeutung (ISOS) erfasst.
Weitere Orte auf derselben Destinationsebene sind Schleinikon, Oberglatt, Niederweningen, Dänikon, Regensberg, Dielsdorf, Buchs und Rümlang.
Kultur
Die stattlichen Riegelbauten im Ortskern haben meist Firste in West-Ost-Richtung und stehen quer zur Strasse.
Die reformierte Chorturmkirche von Otelfingen stammt aus den Jahren 1607 und 1667. Ihr weithin sichtbarer neugotischer Turmhelm von 1842 ist vom Grossmünster in Zürich inspiriert.
Entlang des Dorfbachs in Otelfingen entstand bereits vor mehr als 3000 Jahren eine Siedlung.
Im Rundgang durch Otelfingen ist die reformierte Kirche als Station enthalten.
Geschichte
Kirchen- und Gemeindeschriften aus dem 16. bis 18. Jahrhundert sind zu Otelfingen überliefert; dazu zählen Unterlagen zur Pfarrverwaltung, Kirchenökonomie und zum Gemeindeleben.
Für die evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Otelfingen sind Aufzeichnungen zur Pfarrgemeinde, zur Kirchenverwaltung und zum Gemeindeleben aus den Jahren 1747 bis 1757 sowie ein Verzeichnis der Pfarrer für den Zeitraum von 1525 bis 1814 überliefert.
Zum dokumentierten Kulturerbe Otelfingens gehört der Erblehenhof Fridhofers Hof. Dazu sind ein Kaufbrief von 1531, ein Revers von 1535 sowie eine Streitschlichtung von 1551 über Standort, Abwasser und Unterhalt eines Gemeindebrunnens überliefert.
Historische Beziehungen zum Kloster Wettingen sind für die evangelisch-reformierte Kirchgemeinde und Kirche Otelfingen dokumentiert.
In Otelfingen steht ein ehemaliger Pfarrspeicher aus dem frühen 19. Jahrhundert mit Remise und Keller.
Ein voluminöser Vielzweckbau in Otelfingen besitzt dekorative Riegel aus den Jahren 1676 und 1789 sowie ein Querhäuschen mit Vorplatz und Brunnen.
Das älteste von vier ehemaligen Häusern des Meierhofs in Otelfingen stammt aus dem Jahr 1691; im Hintergrund steht das ebenfalls 1691 datierte Raubehaus.
Verkehr
Das Bahnhofsgebäude von Otelfingen steht seit 1877 im Ort. Errichtet wurde es 1865 in der Gründerzeit des Schweizer Eisenbahnbaus als provisorischer Stationsbau für Bülach.
Der Bahnhof Otelfingen wird von der Linie S6 zwischen Zürich und Baden bedient.
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Golf und Wandern
Für die persönliche Tagesplanung lassen sich Ortsgeschichte, Golf und Wandern getrennt gewichten.
Im Golfpark Otelfingen gibt es zwei 6-Loch-Anlagen und eine 18-Loch-Anlage.
Der Parcours in Otelfingen ist 1,6 km lang und weist nur wenige Höhenmeter auf.
Der Golfpark steht auch Personen offen, die nicht Golf spielen und dort in einer schönen Naturlandschaft spazieren oder verweilen möchten.
Eine Wanderung beginnt in Otelfingen und führt in Richtung Regensberg und Dielsdorf.
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