Zofingen entdecken: Altstadt, Natur und Kultur

File:Zentralbibliothek Zürich - Zentralschulhaus in Zofingen - 991063213339705501.jpg File:Zentralbibliothek Zürich - Zentralschulhaus in Zofingen - 991063213339705501.jpg Foto: F. Sprüngli via Source, Public domain

Stadtcharakter und Lage

Zofingen ist eine kleine mittelalterliche Stadt am Ende des Wiggertals. Sie liegt im Wiggertal im äussersten Südwesten des Kantons Aargau, nahe der Grenze zum Kanton Luzern. Die Stadt liegt nahe dem Kreuzungspunkt der wichtigsten Nord-Süd- und West-Ost-Verkehrswege der Schweiz sowie am Kreuz der Autobahnen A1 und A2. Für Ihre Tagesplanung lassen sich Stadtgeschichte, Grünräume, Tierbeobachtung und zeitgenössische Kunst als unterschiedliche Schwerpunkte nebeneinander betrachten.

Weitere Ortsseiten: Safenwil, Staffelbach, Rothrist, Bottenwil, Kölliken, Roggwil

Geschichte und Baukunst

Die Zofinger Altstadt gilt als eine der schönsten und besterhaltenen der ganzen Schweiz. Zofingen war in der Antike eine Siedlung der keltischen Helvetier; später errichteten die Römer dort einen Gutshof. Im 6. Jahrhundert siedelten sich Alemannen an, die eine der ältesten Pfarreien im Aargau bildeten; im 11. Jahrhundert gründeten die Frohburger ein Chorherrenstift.

Die Stadt- und ehemalige Stiftskirche St. Mauritius ist das Wahrzeichen Zofingens im Zentrum der Altstadt. Die Grundgestaltung der dreischiffigen Anlage der Kirche St. Mauritius stammt aus dem 11. Jahrhundert. Ihr Kirchturm ist über 60 Meter hoch.

Die restaurierten Mosaikböden gehören zu den Überresten eines römischen Gutshofes aus der ersten Hälfte des 1. Jahrhunderts n. Chr. auf dem Gemeindegebiet von Zofingen. Das Herrenhaus des römischen Gutshofes ist über 100 Meter lang und gilt als das grösste Herrenhaus unter den rund 200 römischen Gutshöfen des Kantons Aargau. Die römischen Mosaikböden können frei besichtigt werden.

Freiräume und Tierwelt

Der Heiternplatz bietet mit seinem Lindengeviert eine Kulisse für Veranstaltungen unter freiem Himmel und Spaziergänge mit Blick auf die Altstadt und die Alpen. Das Lindengeviert wurde 1745 als Exerzierplatz errichtet.

Im Wildpark Zofingen leben Rot-, Dam-, Axis- und Sikahirsche sowie Wildschweine, Puten und Hühner. Der Wildpark Zofingen, der Heiternplatz, der nahegelegene Wald sowie die umliegenden Felder und Matten sind über gut begehbare Spazierwege erreichbar.

Auf den «Reuten» um den Heiternplatz umfasst der Obstsortengarten Zofingen etwa 9 Hektaren und 800 Hochstamm-Obstbäume. Im Obstsortengarten Zofingen konnten bereits 441 verschiedene Obstsorten bestimmt werden.

Gärten und Gegenwartskunst

Der Rosengarten Zofingen lädt auf der Liege- und Spielwiese sowie im Bewegungs- und Skulpturenpark zum Flanieren und Verweilen ein. Das Kunsthaus Zofingen zeigt pro Jahr vier Ausstellungen zeitgenössischer Kunst. Sein Programm umfasst Malerei, Zeichnung, Fotografie, Skulptur, Installationen, Arbeiten aus dem Bereich der neuen Medien und Performances.

Besuch in eigener Taktung

Der Detektiv-Trail ist kinderwagentauglich und bietet unterwegs viele Rastplätze; bei den Rätselposten 12 und 13 befinden sich in der Umgebung öffentliche Grillplätze.

Bei der Wahl eines Hotels in Zofingen können Reisedaten, Zimmerkategorie und Stornierungsbedingungen unterschiedliche Vergleichspunkte sein. Je nach Reiseplan gewichten Sie diese Angaben unterschiedlich; so behalten Sie neben dem Ort auch die zeitlichen und vertraglichen Rahmenbedingungen Ihrer Reise im Blick.

Im 3. Stock des Museum Zofingen sind Säugetiere und Vögel in sogenannten Kojen in naturnaher Umgebung zu sehen.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Zofingen.

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