Kaltacker: Wege, Landschaft und Geschichte im Heimiswilgraben

Seit dem 1. Mai 2024 ist der QR-Gschichtli-Weg Heimiswil-Kaltacker ein Erlebnisweg in Kaltacker mit zehn nummerierten QR-Stationen, an denen eine Geschichte für Kinder und ihre Begleitpersonen fortlaufend erzählt wird.

Wege

Für Ihre Planung lassen sich Themenweg, Wanderroute, Radroute und einzelne Zugänge getrennt betrachten. Der Wanderweg Lueg führt über Kaltacker nach Burgdorf. Die Wanderroute Affoltern i. E. – Lueg – Rachisberg – Otzenberg – Hasle-Rüegsau verbindet diese Stationen. Die Lueg ist der höchste Punkt der Radroute Burgdorf Ost 899.

Auch der Planetenweg setzt einen eigenen Schwerpunkt: Er veranschaulicht im Maßstab 1:1 Milliarde die Größe der Sonne und der Planeten sowie deren Entfernungen von der Sonne. Das Lueg-Denkmal erinnert an 54 Berner Kavalleristen, die an der Spanischen Grippe starben, und wurde 1921 errichtet.

Zu Fuß ist das Lueg-Denkmal über den Wanderweg Burgdorf–Kaltacker–Lueg–Junkholz–Affoltern erreichbar. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist es über die Haltestelle «Lueg» erreichbar; anschließend folgt ein etwa 15-minütiger Fußweg. Unterhalb des Aussichtspunkts beim Lueg-Denkmal befindet sich ein Parkplatz; anschließend ist ein steiler Aufstieg von etwa fünf Minuten zu Fuß erforderlich. Die verschiedenen Wegarten und die beiden ungefähren Fußzeiten bieten Ihnen unterschiedliche Vergleichspunkte für eine sorgfältige Tagesplanung.

Kultur

Das Haus Hirschen Kaltacker wird bereits seit 1689 als Wirtshaus bezeichnet. Das Gebäude des Hirschen Kaltacker wurde nach dem Brand des alten Hauses im Jahr 1804 neu errichtet. In Kaltacker steht die Nagelschmiede der Brüder Stalder.

Das Schulhaus in Junkholz (Unter), Kaltacker, trägt die Bezeichnungen «schützenswert» und «erhaltenswert». Zusammen mit dem Hirschen und der Nagelschmiede gehören damit unterschiedliche historische Bezugspunkte zum Ortsbild, ohne dass sie zu einer einzigen Epoche zusammenfallen.

Landschaft

Die Gemeinde Heimiswil umfasst einen Abschnitt der Hügellandschaft östlich des Emmentals. Der Heimiswilgraben ist ein charakteristisches Tal im Molassehügelland östlich des Emmentals. Das Haupttal von Heimiswil ist etwa sechs Kilometer lang und mündet oberhalb von Burgdorf ins Emmental.

In den höheren Lagen von Heimiswil überwiegen Wald und Weideland. Die Eggen an der nordwestlichen und nördlichen Seite des Heimiswilgrabens liegen im Durchschnitt auf 700 bis 800 Metern Höhe, an der südöstlichen Seite auf 800 bis 850 Metern. Die Eibe in Gerstler, Kaltacker, wird als 1.000 Jahre alte Rarität bezeichnet. Wer die Landschaft vom Tal zu den höheren Lagen betrachtet, kann Talform, Höhenstufen sowie Wald und Weideland als getrennte Orientierungspunkte verwenden.

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Im übergeordneten Zielbereich finden Sie außerdem Lyssach, Hasle Bei Burgdorf, Burgdorf, Krauchthal und Oberburg.

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