Oberburg: Historischer Dorfkern, Natur und Hotels

File:Kirche Oberburg BE (1).jpg File:Kirche Oberburg BE (1).jpg Foto: Ginkgo2g via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Im historischen Dorfkern von Oberburg reicht die Bausubstanz bis ins 15. Jahrhundert zurück. Der Dorfkern liegt am leicht ansteigenden Hang eines Ausläufers der Rothöhe und weist eine räumlich gestaffelte Anordnung der Bauten auf. Baugeschichte und Landschaftsform bilden zwei klar unterscheidbare Blickrichtungen auf Oberburg.

Kultur und Geschichte

Die Kirche Oberburg ist ein spätgotischer Sandsteinbau mit einem viergeschossigen Frontturm, der 1497 von Leonhard Hüpschi erbaut wurde. An der südlichen Schiffswand befindet sich ein Fresko von 1517 mit der Darstellung der Heiligen Sippe. Wer sich für Datierungen, Bauformen und sakrale Kunst interessiert, begegnet hier unterschiedlichen historischen Anhaltspunkten.

Der Staldenhof wurde 1772 erbaut und ist ein Kulturgut von nationaler Bedeutung. Der reich ausgestattete, vollständig erhaltene Bau zeigt die barocke Freude am Dekor. Der Staldenhof diente als Kulisse für den ersten modernen Schweizer Kriminalroman «Die Schattmattbauern» von Carl Albert Loosli.

Die Rothöhe wurde im Mai 1910 im Chaletstil als Sommerwirtschaft mit Pension erbaut und kurze Zeit später in Kurhaus umbenannt. Die ursprünglichen Gebäude brannten 1972 bis auf die Grundmauern nieder; 1979 wurde die Rothöhe wieder aufgebaut. Auch das Wappenmotiv von Oberburg ist bereits auf einer Gerichtsscheibe von 1591 belegt.

Landschaft und Natur

Das Gemeindegebiet von Oberburg erstreckt sich vom Dorf im Talboden bis in hügeliges Gelände auf knapp 900 m ü. M.; zur Gemeinde gehören die beiden Exklaven Tanne und Rohrmoos.

Südöstlich der Ortschaft Oberburg umfasst das Naturschutzgebiet Oberburger Schachen einen Flussabschnitt und den Uferbereich der Emme. Der Auenlebensraum in diesem Naturschutzgebiet ist von nationaler Bedeutung. Von Frühling bis Herbst ist im Gebiet des Oberburger Schachens in unregelmässigen Abständen eine Rangerin oder ein Ranger unterwegs und kann Fragen zur Natur beantworten. Für die Planung können Sie Geländeform, geschützten Auenraum und den jahreszeitlichen Einsatz der Rangerin oder des Rangers getrennt betrachten.

Wege und Verkehr

Vom Bahnhof Oberburg folgt die Wanderroute den Wegweisern in Richtung Wasenegg. Sie führt durch den Gübelwald, vorbei am Emmentaler Bauernhof Oschwand und durch lichten Wald am Fuss des Dürrägertebergs zum Aussichtspunkt Wasenegg, von dem sich ein Panoramablick auf die Berner Alpen bietet. Die Abfolge aus Wald, Bauernhof und Aussichtspunkt setzt einen anderen Akzent als die historischen Gebäude im Dorfkern.

Wenn Sie ein Hotel in Oberburg vergleichen, können Sie auf den jeweiligen Angebotsseiten Reisedaten, Zimmerkategorie und Stornierungsbedingungen gegenüberstellen. Sie beziehen sich auf den konkreten Aufenthalt; die kulturellen und landschaftlichen Schwerpunkte des Ortes bleiben davon getrennt.

Für den weiteren Überblick können Sie auch die Ortsseiten Lyssach, Burgdorf, Kaltacker, Hasle Bei Burgdorf und Krauchthal aufrufen.

Oberburg ist mit Bus und S-Bahn an den öffentlichen Verkehr angebunden.

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