Franex entdecken: Naturpfad, Kapelle und Ortsgeschichte

File:Chapelle de Franex, commune de Murist FR (Suisse).JPG File:Chapelle de Franex, commune de Murist FR (Suisse).JPG Foto: Sinenomine2 via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0

Franex liegt am linken Talhang der Petite Glâne, unterhalb der Tour de la Molière, im Molassehügelland zwischen dem Neuenburgersee und dem mittleren Broyetal.

Geografische Einordnung

Franex ist eine Ortschaft im Distrikt Broye des Kantons Freiburg und gehört seit 2017 zur Gemeinde Estavayer.

Der Ruisseau La Petite Glâne und sein Ufergehölz stehen in Verbindung mit der ehemaligen Mühle von Franex. Eine auf einer Seite mit Böschung und auf der anderen mit Bäumen gesäumte Straße verbindet Franex über die Mühle mit Nuvilly. Das Info-Dorf-Panel des Chemin des Blés für Franex befindet sich am Ortsausgang in Richtung Payerne.

Ergänzend können Sie auch Cheyres aufrufen.

Natur und Wege

Auf der Route zur Tour de la Molière führt der Wanderweg von Franex zum Bach Petite Glâne und folgt ihm bis nach Granges-de-Vesin. Die „Boucle de Franex“ ist ein Rundweg mit einer Gehzeit von etwa zwei Stunden. Der Naturlehrpfad „Boucle de Franex“ ermöglicht auch den Besuch der kleinen Kapelle von Franex.

Für Ihre Tagesplanung können Sie zwischen einem Rundweg und einem bachbegleitenden Wegverlauf mit unterschiedlichen Bezugspunkten unterscheiden. Die ungefähre Zeitangabe des Rundwegs hilft, den gewünschten Umfang vorab zu ordnen. Die genannten Wege verbinden dabei die Landschaft an der Petite Glâne mit der Route zur Tour de la Molière und dem Zugang zur kleinen Kapelle. So stehen ein Rundweg, ein Verlauf entlang des Bachs und ein Naturlehrpfad als unterschiedlich benannte Formen der Erkundung nebeneinander.

Kultur

Das ArtiChoke-Projekt „13 Dörfer, 13 Gesichter“ erstreckt sich auch auf Franex. Die ArtiChoke-Route für urbane Kunst ist ganzjährig zugänglich und kann zu Fuß oder mit dem Fahrrad erkundet werden.

Die Kapelle von Franex ist dem heiligen Nikolaus geweiht und bereits für das Jahr 1625 belegt. In der Kapelle wurde das Altarretabel aus dem 18. Jahrhundert, das den Altar überragte, entfernt, um Platz für dreizehn Statuetten von Jesus und den Aposteln zu schaffen.

Geschichte

Franex wurde 1242 erstmals urkundlich unter dem Namen Frasnei erwähnt; spätere historische Namensformen waren Frasnaj, Franey und Frane. Seit dem Mittelalter unterstand Franex der Herrschaft Estavayer; außerdem besaß das Domkapitel von Lausanne Grundbesitz im Dorf.

Die Jahreszahl und die überlieferten Namensformen markieren eine lange Ortsgeschichte, während die Herrschafts- und Besitzverhältnisse einen zweiten historischen Zugang eröffnen.

Wenn Sie Ihren Aufenthalt in Franex vorbereiten, können Sie bei einem Hotel zunächst Reisedaten, Zimmerkategorie und Stornierungsbedingungen vergleichen. Die Ortswahl lässt sich dabei anhand der benannten Wege, der Kapelle, der Kunstroute, der Geschichte und der landwirtschaftlichen Prägung näher fassen. Die verschiedenen Angaben zu Landschaft, Kultur und Vergangenheit bieten dafür mehrere konkrete Anknüpfungspunkte, ohne dass Franex auf einen einzelnen Ort oder eine einzelne Aktivität reduziert werden muss.

Ländlicher Charakter

Die Landwirtschaft in Franex umfasst insbesondere Ackerbau, Milchwirtschaft und Viehzucht.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Freiburg.

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