Pany entdecken: Wege, Wintersport und Dorfgeschichte
Pany ist ein Dorf im mittleren Prättigau im Schweizer Kanton Graubünden und gehört seit 1892 zur Gemeinde Luzein. Als Hang- und Streusiedlung liegt Pany an der Straße Küblis–St. Antönien im Prättigau. Der Höhenbereich reicht von 859 bis 2194 m ü. M. Landwirtschaft prägt den Ort primär; im 20. Jahrhundert entwickelte sich dort außerdem der Fremdenverkehr.
Winter und Wege
Im Sommer gibt es in Pany über 70 km gut signalisierte Wanderwege. Im Ort gibt es außerdem 30 km gut präparierte und signalisierte Winterwanderwege sowie eine beachtliche Auswahl an markierten Schneeschuhtouren. Der Skilift Pany verfügt über vier verschiedene Pisten für Anfänger sowie für geübte Ski- und Snowboardfahrer. Mit einer modernen Beschneiungsanlage kann der Skilift Pany einen Teil der Pisten technisch beschneien. Der Kinderskilift des Skilifts Pany kann außerhalb der Skischulzeiten kostenlos benutzt werden. Für Ihre Planung lassen sich saisonale Angebote, Weglängen und Aktivitätstypen nüchtern miteinander vergleichen.
Familienangebote
Am Naturspielweg Pany gibt es fünf Spielposten, an denen Kinder Geschichten und Spiele mit dem Murmeltier „Pfifner“, der Gämse „Granita“ und dem Schmetterling „Malva“ erleben. Der Naturspielweg Pany–St. Antönien ist ungefähr 7 km lang; entlang des Wegs gibt es Grillstellen „uf dr Rüfi“ und auf dem Holderboden. Im Schwimmbad Pany steigt die Wassertemperatur im Sommer auf über 20 °C. Das Bad verfügt über ein separates Kinderplanschbecken mit Springbrunnen. Das Restaurant des Schwimmbads Pany ist auch für Wanderer, Spaziergänger und Passanten ohne Schwimmbadeintritt zugänglich.
Landschaft und Routen
Die Loipe 269 Pany führt durch lichten Fichtenwald, über Wiesen und an verstreuten Einzelhöfen vorbei. Sie bietet Ausblicke auf das mittlere und hintere Prättigau. Die Mountainbike-Route 323 Alp Valpun beginnt in Pany und eröffnet einen Panoramablick auf die Rätikon-Kette. Über einen gut fahrbaren Singletrail führt sie westwärts in Richtung Stels. Der 699 Panyer Rundweg führt auf den Chrüz auf 2196 m ü. und am Stelsersee vorbei. Der See gilt als von Seerosen und zahlreichen Libellen geprägt. Anschließend führt der Rundweg durch den Scurzwald über die Hängebrücke Grüsttobel bis nach Tratza. Im Tratzabeizli gibt es selbstgebackene Kuchen sowie ein Plättli mit einheimischem Salsiz und frischem Bergkäse.
Für ein Hotel in Pany lassen sich Reisedaten, Zimmerkategorie und Stornierungsbedingungen als klare Vergleichspunkte verwenden. Bei verschiedenen Angeboten sehen Sie so, welche Angaben zu Ihrem geplanten Zeitraum und zur gewünschten Übernachtung passen.
Weitere Ortsseiten: Clavadel, Saas, Valzeina, Jenaz, Küblis, Arosa, Furna und Davos Wolfgang.
Geschichte und Dorfstruktur
Pany wurde 1411 erstmals unter dem Namen Pynnuew urkundlich erwähnt. Seine Flurnamen sind überwiegend rätoromanisch und bewahren Spuren des frühneuzeitlichen Sprachwechsels der Region zum Deutschen nach der Einwanderung der Walser. Bei der Siedlung Rosenberg befindet sich eine Burgstelle mit Kleinfunden aus dem 13. bis 15. Jahrhundert. Die eigene Kirche von Pany wurde 1705 erbaut.
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