Ladir: Natur, Kultur und Wege in der Surselva
Auf 1.276 m ü. M. liegt Ladir auf einer sonnigen Terrasse in einer sanft ansteigenden Mulde und bietet eine großartige Aussicht über die mittlere Surselva.
Natur und Wege
In Ladir gibt es viel unberührte Natur, die sich für Sommer- und Winterwanderungen eignet. Die Region um Ladir eignet sich im Sommer sehr gut für einfache bis anspruchsvolle Biketouren.
Auf der ersten Etappe der Via Glion erzählen dreizehn Informationstafeln mit Audio und teilweise Video entlang des Wanderwegs Geschichten über Persönlichkeiten, Begebenheiten oder Gebäude. Die Etappe umfasst außerdem zwei Panoramatafeln mit eindrucksvollen Ausblicken und Erläuterungen zur umgebenden Landschaft. Die Via Glion führt über eine alte Verbindungsstraße nach Ladir und oberhalb von Ladir auf einem Waldweg in Richtung Siat weiter.
Die vierte Etappe der Senda Sursilvana führt von Siat über Ruschein nach Ladir. Nach Ladir überquert sie das Val da Cafegn und führt anschließend über einen kurzen Abstieg nach Falera. Durch die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel kann diese Etappe vereinfacht werden. Der Jakobsweg und la Senda Sursilvana führen an der Larisch-Feuerstelle vorbei.
Die Larisch-Feuerstelle liegt ansprechend und geschützt am Waldrand von Ladir zwischen Lärchen, erhöht über den Häusern, und bietet einen weitreichenden Blick auf die Berge. Der Larisch-Spielplatz liegt ebenfalls am Waldrand von Ladir zwischen Lärchen, erhöht über den Häusern, bietet einen weitreichenden Blick auf die Berge und verfügt über eine Feuerstelle mit Holz.
Kultur und Geschichte
Die katholische Pfarrkirche St. Zeno befindet sich in Ladir. Um etwa 840 wird in Ladir eine Kirche mit Zehntenrecht erwähnt. Die Kirche St. Zeno steht seit 1964 unter Bundesschutz.
St. Zeno ist nach Osten ausgerichtet und besteht aus einem einschiffigen Langhaus ohne Kapellen sowie einem eingezogenen, flach geschlossenen Chor. Der Hochaltar der Kirche St. Zeno stammt aus dem Jahr 1710 und wurde um 1760 renoviert.
Die katholische Bruder-Klaus-Kapelle befindet sich oberhalb von Ladir. Laut Inschrift wurde sie 1952 von dem Baumeister Alois Casutt aus Falera aus Steinen aus dem umliegenden Gelände und aus dem Val Falera erbaut. Von Ladir aus ist die Bruder-Klaus-Kapelle in knapp einer Stunde zu Fuß erreichbar.
Der Stein des Heiligen Zeno, auch Crap da Sogn Sein genannt, liegt oberhalb von Schluein am Rand der alten Straße, die Ladir mit Schluein verbindet. Die Perdanonza, das Kirchweihfest von Ladir, findet jedes Jahr am dritten Sonntag im Juli statt und ist der Heiligen Muttergottes vom Berg Karmel gewidmet.
Weitere Orte in der Surselva sind Schnaus, Rueun, Valendas, Waltensburg, Vella Gr, Sankt Martin, Suraua und Versam.
Winter und Langlauf
Die Loipe Gonda liegt oberhalb von Ladir und bietet beim Langlaufen ein Bergpanorama in sonniger Lage. In Ladir umfasst sie eine etwa 1 km lange flache Runde, auf der Anfängerinnen und Anfänger sowohl die klassische Langlauftechnik als auch das Skating erlernen und verbessern können. Erfahrene Langläuferinnen und Langläufer können auf der 4,3 km langen Loipe Gonda anspruchsvolle Aufstiege und rasante Abfahrten nutzen. Eine Skitour vom Crest da Tiarms führt über eine Abfahrt nach Ladir.
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