Grosswangen: Kapellen, Naturwege und Velorouten

File:Grosswangen 01.jpg File:Grosswangen 01.jpg Foto: René Edward Knupfer-Müller via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Grosswangen ist mit der Tourismusregion Sempachersee verbunden. Rund um den Sempachersee können Besucher ursprüngliche Natur erleben, Kulturschätze entdecken, Kulinarik geniessen und Sport treiben.

Weitere Ziele im selben Zielraum: Eich, Hildisrieden, Mauensee, Neudorf, Sursee, Triengen, Wolhusen und Beromünster.

Natur

Eine Wanderung «Zur Burgruine Kastelen» startet in Grosswangen und führt der idyllischen Rot entlang. Die Rundwanderung Wellbrig–Laupach führt von Grosswangen über Unterwald, Laupach, Wellbrig und Brestenegg zurück nach Grosswangen. Die Wanderroute Grosswangen–Naturlehrgebiet verläuft über die Kapelle St. Anna und Gishubel zum Naturlehrgebiet. «Auf die Wanger Rigi» führt von Grosswangen über Oberdorf, Oberhöhe und Leidenberg nach Innerdorf und zurück nach Grosswangen.

Den QR-Gschichtli-Weg gibt es seit dem 1. Juli 2024 auch in Grosswangen. Er bietet Kindern zwischen 4 und 12 Jahren eine Hörreise in der Natur, ist ungefähr 1 bis 1,5 Kilometer lang und umfasst 10 erkundbare Stationen. Beim Betagtenzentrum Linde steht eine Feuerstelle allen zur freien Verfügung. Unterschiedliche Wegarten und die ungefähre Länge des QR-Gschichtli-Wegs geben Ihnen einen sachlichen Vergleich für die eigene Planung.

Routen

In Grosswangen sind drei Velo- und Bikerouten ausgewiesen. Eine führt über Huben, Liegernmatt, Wellbrig und Willisau zurück nach Grosswangen; als Rückkehr ist Ettiswil oder das Ostergau angegeben. Eine zweite verläuft über Breiten, Oberroth, Roth, Rüezligen, Stettenbach und Wüschiswil nach Huben. Die dritte führt über Breiten, Oberdorf, Sigerswil, Sursee, das Baumeisterzentrum und Leidenberg zurück nach Grosswangen.

Kultur

Die Kapelle St. Anna im Hinterfeld wurde um 1570 errichtet und nach einem Brand 1929 neu gebaut. Über dem Altar steht eine spätgotische Statue der heiligen Anna Selbdritt aus dem 15. Jahrhundert. Die Josefskapelle im Oberdorf wurde 1679 erstmals errichtet und am 16. Mai 1684 zu Ehren von Jesus, Maria und Josef geweiht. Das heute noch stehende Gebäude stammt aus dem Jahr 1828 und wurde 2007 renoviert.

Die Kirchgemeinde Grosswangen beschloss 1857 den Bau einer grösseren Kirche; die neue Pfarrkirche St. Konrad wurde im neugotischen Stil errichtet. Der Luzerner Kapellenweg führt über den Römerweg zur Kapelle Oberroth in Grosswangen. Diese gilt als ältestes erhaltenes Gebäude der Gemeinde Grosswangen; Teile ihrer Mauern gehen auf eine vermutlich im 12. Jahrhundert errichtete romanische Kirche zurück.

Die Kapelle in Sigerswil ist seit 1940 dem Landespatron Bruder Klaus geweiht und war die erste im Kanton Luzern Bruder Klaus geweihte Kapelle. In Stettenbach besteht eine weit zurückreichende Wallfahrtstradition; 1624 liess Jakob Müller dort anstelle eines alten Bildstöckleins eine kleine dem heiligen Antonius geweihte Kapelle errichten.

In der Gemeindeverwaltung Grosswangen befindet sich eine Infostelle, an der Besucher Prospekte und Flyer zu verschiedenen Regionen, Attraktionen und Veranstaltungen erhalten können.

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