Mauensee am Wauwilermoos – Landschaft, Wege und Geschichte

File:Mauensee lago kaj kastelo 005.jpg File:Mauensee lago kaj kastelo 005.jpg Foto: DidiWeidmann via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0

Mauensee liegt am Ostrand des Wauwilermoos, eingebettet zwischen den beiden Moränenhügeln Santenberg und Leidenberg. Die Landschaft ist beschaulich und weitgehend naturbelassen. Mauensee ist der verbliebene See in einem Gebiet, in dem auf der heutigen Moorebene des Wauwilermoos einst drei Seen existierten; die anderen verlandeten im Laufe der Zeit oder wurden infolge des Torfabbaus Mitte des 19. Jahrhunderts trockengelegt.

Zum selben übergeordneten Ortsumfeld gehören Sursee, Hildisrieden, Nottwil, Wolhusen, Oberkirch, Ruswil, Beromünster und Winikon.

Beim Vergleich eines Hotelangebots für Mauensee können Sie Reisezeitraum, Zimmerkategorie und Stornierungsbedingungen nebeneinander prüfen. Diese Felder gehören zur Übernachtungsplanung; Landschaft, Natur, Ortsbild, Geschichte und KALTBACH lassen sich als unterschiedliche Schwerpunkte getrennt betrachten und nach persönlicher Gewichtung ordnen.

Landschaft und See

Der Mauensee und seine nähere Umgebung sind als geschütztes Gebiet ausgewiesen. Bestehende Uferwege am Mauensee müssen erhalten und dauerhaft offen bleiben. Im Mauensee sind Schwimmen, Baden und Fischen nicht erlaubt.

Wege und Natur

Rund um den Mauensee verläuft ein kurzer, leichter, etwa 3,6 Kilometer langer Wanderweg, auf dem sich Natur und Idylle am See erleben und geniessen lassen und der zur Vogelbeobachtung einlädt. Bei nasser Witterung erfordert dieser Weg gutes Schuhwerk. Rund um den Mauensee gilt ein Fahrverbot für Fahrräder.

Die Wälder des Leidenbergs und des Santenbergs bieten im Sommer schattige Wanderrouten. Die Route „Frühlingsgenuss auf Luzernisch“ führt auf einem gut ausgeschilderten Wanderweg durch den Sursiwald zum malerischen Mauensee. Unterschiedliche Weglängen, Landschaftsbilder und historische Themen lassen sich bei der Planung getrennt gegeneinander abwägen.

Ortsbild und Geschichte

Der westlich des Sees gelegene Ortskern von Mauensee besteht aus einer dichten Bebauung mit Bauernhäusern, einer Käserei und der St. Rochuskapelle. Die St.-Eligius-Kapelle wurde 1723 erstmals als Schlosskapelle erwähnt. Nach dem Dorfbrand von 1849 wurde sie neu erbaut.

Auf der grössten der vier Inseln des Mauensees stammen die ersten Zeugnisse einer Burg aus dem 13. Jahrhundert; möglicherweise wurde sie von den Freiherren von Büron gegründet. Das heutige Schloss Mauensee wurde 1605 an der Stelle einer mittelalterlichen Burg auf der Insel errichtet.

Schloss und See von Mauensee sind für 1184/1190 im Verzeichnis des Klosters Engelberg als Moginse eingetragen. Nach mehreren Besitzerwechseln befinden sich das Schloss und der Mauensee noch heute in Privatbesitz.

Archäologie und KALTBACH

Im Wauwilermoos wurden bedeutende Reste von Pfahlbauten entdeckt. Inzwischen sind dort über 100 steinzeitliche Fundstellen bekannt; heute gilt das Wauwilermoos als archäologische Landschaft von europäischer Bedeutung.

Die Emmi Schweiz AG betreibt im Dorfteil Kaltbach von Mauensee einen Felsenkeller zur natürlichen Reifung ihrer Käse. Im Besucherzentrum von KALTBACH werden Führungen durch die Höhle und Produktverkostungen angeboten. Wasser und Eis formten die KALTBACH-Höhle vor mehr als 22 Millionen Jahren.

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