Mols: Ufer, Wanderung und Ortsgeschichte
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Foto: Paul Peter Immler via Source, Public domain
Mols ist eine Ortschaft in der Gemeinde Quarten im Kanton St. Gallen in der Schweiz. Die Lage am natürlichen Ufer des Molser Sees verbindet Seeufer, Spielraum, Waldweg und Ortsgeschichte auf engem Raum. Eine Wanderung Walenstadt-Raischibe-Mols führt durch den Wald und bietet schöne Ausblicke auf Walenstadt und den Walensee.
Auch Murg gehört zur weiteren Ortsauswahl.
Ufer und Spielraum
Das Walensee-Spielerlebnis in Mols umfasst eine Spieloase mit Reiher-Rutsche, Möwen-Schaukel, Frosch-Wippe und Seerosen-Balancierpfad. Der große Spielplatz am Strandbad Mols ist Teil dieses Walensee-Spielerlebnisses. Damit stehen mehrere unterschiedliche Spielelemente an einem Ort nebeneinander, während das natürliche Ufer des Molser Sees den landschaftlichen Rahmen bildet.
Das Strandbad Mols verfügt über einen kleinen Kiesstrand. Der Strand von Mols ist jederzeit frei zugänglich, und große Bäume spenden dem Spielbereich am Ufer des Molser Sees Schatten. Spieloase, Spielplatz, Kiesstrand und beschatteter Uferbereich beschreiben dabei verschiedene Seiten desselben Seeabschnitts. Wer die Angaben vergleicht, kann den Schwerpunkt auf Spiel, Wasser oder den Charakter des Ufers legen, ohne diese Themen zu vermischen.
Waldweg und Seeufer
Die Wanderung Walenstadt-Raischibe-Mols verbindet Wald und Ausblicke auf Walenstadt sowie den Walensee. Nach der Abzweigung in Richtung Mols führt der Weg stetig hinunter nach Mols und an die Ufer des Walensees. Der Wegverlauf enthält damit sowohl den bewaldeten Abschnitt als auch den späteren Abstieg zum Seeufer.
Für die eigene Planung lassen sich die beschriebenen Elemente getrennt betrachten: Wald und Aussicht kennzeichnen den landschaftlichen Verlauf, während Abzweigung, stetiger Abstieg und Ufer den weiteren Wegabschnitt benennen. Die Wanderung bleibt so als konkrete Route erkennbar und wird nicht mit den Punkten am Strandbad gleichgesetzt.
Geografische Einordnung
Der Bahnhof Mols liegt rund 250 m westlich des Strandes. Die Schiffsanlegestelle von Mols liegt ebenfalls rund 250 m westlich des Strandes. Beide Angaben sind ungefähre Entfernungen und beziehen sich jeweils auf den Strand.
Bahnhof und Schiffsanlegestelle sind zwei getrennte Orientierungspunkte westlich des Strandes. Zusammen mit dem Seeufer, dem Strandbad und dem Weg aus Richtung Walenstadt ergibt sich eine klare räumliche Gliederung der genannten Orte und Verbindungen.
Geschichte und Kirchen
Mols ist 1178 in einem Alpbrief überliefert; 1475 gab es in Mols die erste Weideordnung. Diese beiden Jahreszahlen markieren unterschiedliche Stationen der Ortsgeschichte.
Die heutige Pfarrkirche prägt den Ortskern von Mols und wurde am 24. Oktober 1865 durch Bischof Carl Johann Greith aus St. Gallen eingeweiht. Die erste Pfarrkirche von Mols wurde bereits am 11. November 1821 eingeweiht.
Die erste Kapelle in Mols entstand 1725. 1787 wurde Mols von der Kirche Walenstadt unabhängig und bildete eine eigene Pfarrei. Die Kirche St. Antonius in Mols war ursprünglich eine frühneuzeitliche Kapelle und wurde später zur Kirche.
So stehen in Mols die heutige Pfarrkirche, die frühere Pfarrkirche, die erste Kapelle und die Kirche St. Antonius für verschiedene Abschnitte der örtlichen Sakralgeschichte. Die Einweihungsdaten und die Entwicklung zur eigenen Pfarrei ergänzen die geografischen und landschaftlichen Eindrücke um einen historischen Ortsbezug.
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