Gösgen zwischen Jura, Aare und Geschichte

Former castle in Niedergösgen Former castle in Niedergösgen Foto: Johann Rudolf Rahn via Source, Public domain

Der Bezirk Gösgen liegt am Jurasüdfuss zwischen Olten und Aarau. Er ist der östlichste Bezirk im Kanton Solothurn und grenzt an den Kanton Aargau; Hauptort ist Niedergösgen. Im weiteren Umfeld des Bezirks Gösgen, das zur Region Olten Tourismus gehört, gibt es heimelige Dörfer, Juraweiden, Aarestrände und tiefe Schluchten. Zum regionalen Überblick gehören neben Gösgen die Orte Lostorf, Kienberg, Stüsslingen, Erlinsbach, Trimbach, Wisen und Hauenstein-Ifenthal.

Landschaft und Einordnung

Im Raum Gösgen führen Wanderwege durch ausgedehnte Wälder und entlang der mäandernden Aare sowie über markante Erhebungen wie den Froburg Hill und die Wasserfluh. Kienberg gehört zum Jurapark Aargau, einem Regionalen Naturpark von nationaler Bedeutung. Die ehemalige Gipsgrube Kienberg ist Lebensraum für seltene wärme- und sonnenliebende Pflanzen- und Tierarten. Die Route 5 der Kienberger Wanderwege verbindet rund um Kienberg einen Aussichtspunkt, zwei Ruinen und eine alte Gipsgrube.

Wandern und Velofahren

Die Erlinsbacher Wanderwege sind ausgeschilderte Routen im Buerwald zwischen Erlinsbach, Stüsslingen und Niedergösgen sowie im Gugen. Die drei Erlinsbacher Wanderungen dauern zwischen 1¾ und 2½ Stunden, führen zu schönen Plätzen im Erlinsbacher Wald und bieten Gelegenheit, erneuerte Feuerstellen zu benutzen. Die Stüsslinger Zeitreise ist ein rund 4 Kilometer langer Themenweg mit zehn Stationen. Sie beginnt bei der historisch geschützten Friedhofskirche, führt durch das Dorf und endet bei der Kapelle in Rohr. Besonders richtet sie sich an Familien, Schulklassen und Geschichtsinteressierte. Für Ihre Planung lassen sich der kürzere Themenweg und die unterschiedlich langen Wanderungen klar voneinander abgrenzen.

Die nationale Veloroute Nr. 5, die Mittelland-Route, führt entlang des Aarekanals durch Obergösgen. Entlang des Aareufers in Obergösgen gibt es zahlreiche Picknickplätze und Feuerstellen. Lostorf liegt im Bereich der nationalen Velorouten 5, der Mittelland-Route, und 8, der Aare-Route.

Kultur und Geschichte

Schloss Wartenfels ist ein Wahrzeichen von Lostorf und ein Schloss mit einem stilvollen Barockgarten mit klassischen Elementen. Während der Sommermonate ist es an Wochenenden öffentlich zugänglich. Die 1237 erstmals urkundlich bezeugte Frohburg zählt zu den grössten mittelalterlichen Burgruinen im Jura. Die Ruine Frohburg ist ganzjährig zugänglich und bietet Ausblicke in den Jura; einst war sie die Stammburg der Grafen von Frohburg, und erste Befestigungsanlagen wurden dort bereits um 1050 errichtet.

Die Schlosskirche in Niedergösgen wurde 1903 und 1904 anstelle der Ruine der Burg Falkenstein erbaut. Der ehemalige Burgfried der Burg Falkenstein dient seither als Kirchturm der Schlosskirche in Niedergösgen.

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Museum und weitere Ziele

Das Dorfmuseum Lostorf befindet sich im nördlichen Teil des alten Dorfkerns in einem ehemaligen Taunerhaus, das Ende des 18. oder Anfang des 19. Jahrhunderts erbaut wurde. Auf drei Stockwerken vermittelt das Museum, wie Familien in früheren Zeiten gelebt haben. Jährlich finden verschiedene Kunst-, Themen- und Sonderausstellungen sowie kulturelle Anlässe wie Konzerte und Lesungen statt. Private Führungen und Gruppenführungen durch das Dorfmuseum können nach Anmeldung organisiert werden. Zu einer Führung durch das Dorfmuseum Lostorf kann ein buchbares Apéro hinzugefügt werden. Der Golfclub Heidental ist ein Golfplatz für Mitglieder und Gäste.

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