Bärschwil im Jura: Geologische Wanderung und Kultur
Weg und Landschaft
Bärschwil lässt sich über die Geologie des Jura entdecken: Die Geologische Wanderung Bärschwil ist 15,8 km lang, weist 664 Höhenmeter im Aufstieg und 741 Höhenmeter im Abstieg auf und führt zu Felsformationen, Karstlandschaften und geologischer Erdgeschichte. Mit blauen Wegweisern ist der Weg gut ausgeschildert und führt abseits befahrener Straßen rund um Bärschwil. Die Wanderung beginnt bei der Postauto-Haltestelle Hölzlirank am Ortsteil Wiler, führt über Wasserberg, Vögeli und Fringeli zum Dorf und von dort zur Station Bärschwil.
Auf der Geologischen Wanderung liegen 15 Stationen mit Informationstafeln zu geologischen Besonderheiten, darunter die Jurafalte Vorbourg-Gewölbe und Gesteine aus der Trias- bis zur Jurazeit. Entlang der Geologischen Wanderung führt ein Abstecher zu den Kalköfen Stritteren. Distanz und Höhenmeter geben Ihnen einen klaren Rahmen für die persönliche Planung, während die Stationen den geologischen Inhalt gliedern.
Für die Einordnung der Strecke zählt daher nicht nur die angegebene Länge. Aufstieg und Abstieg sind getrennt ausgewiesen und ergänzen das Bild des Weges um sein Höhenprofil. Die 15 Informationstafeln setzen zugleich einzelne inhaltliche Haltepunkte, während Felsformationen und Karstlandschaften den Verlauf mit sichtbaren Geländeformen verbinden.
Geografische Einordnung
Bärschwil besteht aus den drei Ortsteilen Dorf, Wiler und Station. Station liegt am Eingang des Tals an der Birs. Das Haufendorf Bärschwil erstreckt sich beidseits des Modlenbachs in einem tiefen Talkessel am Nordfuß des Fringelibergs; der Ort liegt südlich des Birstals. Bärschwil liegt 5 km südsüdwestlich von Laufen; als Luftlinie sind es etwa 5 km. Zugleich gehört der Ort zum Solothurner Jura und zum Schwarzbubenland.
Die Lageangaben verbinden mehrere Maßstäbe: Zum einen markieren Dorf, Wiler und Station die Gliederung des Ortes selbst, zum anderen ordnen Solothurner Jura und Schwarzbubenland Bärschwil in größere Landschaftsräume ein. Der Talkessel am Modlenbach und die Lage am Nordfuß des Fringelibergs beschreiben dabei den unmittelbaren Ortscharakter, während das Birstal und Laufen den weiteren räumlichen Bezug setzen.
Zum selben übergeordneten Ortsumfeld zählen außerdem Erschwil, Beinwil, Fehren, Nunningen und Himmelried.
Kultur
Der spätgotische Turm mit Spitzhelm der Pfarrkirche St. Lukas wurde im 15. Jahrhundert errichtet. Das schlichte barocke Kirchenschiff der Pfarrkirche St. Lukas stammt aus dem Jahr 1727. Die wertvolle Orgel wurde 1935/36 von Franz Gattringer gebaut und 2013 restauriert.
Die Kapelle St. Wendelin wurde 1692 erbaut. Bei der letzten Restaurierung der Kapelle im Jahr 1985 wurde der Eingang wieder in seinen ursprünglichen Stil umgebaut.
Von den zwei ehemals selbstständigen Kalköfen in Stritteren wurde der besser erhaltene südliche Ofen von 1999 bis 2001 ausgegraben und konserviert. Einige Mauerreste der Kalköfen Stritteren sind saniert und mit einem Schutzdach versehen. Die Kalköfen Stritteren sind die einzigen erhaltenen Kalköfen der Nordwestschweiz.
Wer für eine Reise nach Bärschwil ein Hotel auswählt, kann Reisedaten, Zimmerkategorie und Stornierungsbedingungen getrennt betrachten. Diese Angaben stehen dabei neben den konkreten Merkmalen der Geologischen Wanderung, der Ortsteile und der historischen Bauten und bilden eine eigene Entscheidungsebene.
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