Erlen: Weiher, Golfplatz und Schloss Eppishausen

Diethelmhaus in Erlen, Kanton Thurgau Diethelmhaus in Erlen, Kanton Thurgau Foto: Pingelig via Wikimedia Commons, CC0

In Erlen liegt der Golfclub Erlen in einer sanft hügeligen Obstbau-Landschaft im Thurgau. Der Golfclub verfügt über einen 18-Loch-Platz mit Par 71 und einer Länge von 5.647 Metern. Golf zählt in Erlen zu den Freizeitmöglichkeiten, ebenso Beachvolleyball.

Für einen Aufenthalt in Erlen lassen sich Reisedaten, Zimmerkategorie und Stornierungsbedingungen eines Hotels in Ruhe vergleichen. In Erlen gehören Golfplatz, Weiher, Spazierwege und Kulturorte zu den örtlichen Schwerpunkten.

Landschaft

Die drei Biessenhofer Weiher liegen im Grenzgebiet der Gemeinden Amriswil und Erlen. Ein Teilbereich der Biessenhofer Weiher ist als Naturschutzgebiet von nationaler Bedeutung ausgewiesen und im Amphibieninventar des Bundes aufgeführt. Das Naherholungsgebiet an den Biessenhofer Weihern verfügt über gepflegte Spazierwege und einen öffentlichen Grillplatz.

Die Freizeitanlage Bädli liegt in Riedt bei Erlen mitten in der Natur. Sie liegt ruhig und naturverbunden und ist für Jung und Alt geeignet. Das Regulastübli an der Freizeitanlage Bädli bietet Infrastruktur und Platz für rund 20 Personen.

Freizeit

Die Driving Range des Golfclubs Erlen ist öffentlich zugänglich und Teil der integrierten Golf Academy. Entlang der Aach kann man spazieren und dabei Füchse und Rehe beobachten. Der Wandervorschlag „Vorbei an Golfplatz und Schlössern“ führt entlang von Obstplantagen, Wiesen und Waldrändern bis zu den ersten Ausläufern von Amriswil. Erlen ist von üppiger Natur geprägt, die zum Durchatmen einlädt.

Die Freizeitmöglichkeiten decken damit verschiedene Formen der Bewegung und Landschaftswahrnehmung ab: Auf dem Golfplatz und an der Driving Range steht der Sport im Mittelpunkt, während Aach, Weiher und der Wandervorschlag unterschiedliche Wege durch die Umgebung beschreiben. Beachvolleyball ergänzt diese Auswahl als eigenständige Freizeitmöglichkeit.

Kultur

Schloss Eppishausen war der Sitz der früheren Herrschaft Eppishausen oberhalb des Dorfes. Von 1818 bis 1838 lebte Freiherr Josef von Lassberg, genannt „Sepp von Eppishusen“, auf Schloss Eppishausen. In dieser Zeit wurde das Schloss unter anderem von Ludwig Uhland, Annette von Droste-Hülshoff und Jakob Grimm besucht.

Die heutige St.-Alban-Kapelle von Schloss Eppishausen wurde 1698/99 anstelle der alten Kapelle neu errichtet und 1707 geweiht. Sie ist rechtskräftig geschützt und als besonders wertvoll eingestuft. Die evangelische Kirche in Erlen wurde 1764 von Hans Ulrich Grubenmann erbaut.

Schloss, Kapelle und evangelische Kirche stehen für unterschiedliche historische Bezüge: Schloss Eppishausen verweist auf die frühere Herrschaft und die Jahre von 1818 bis 1838, während die beiden Sakralbauten durch ihre Bau- und Schutzgeschichte eigenständige Kulturthemen bilden.

Einordnung

Auch der nachgeordnete Ort Kümmertshausen ist Erlen zugeordnet. Erlen liegt nahe an städtischen Zentren und ist mit dem Auto sowie mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar.

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