Caux zwischen Belle Époque und Bergpanoramen

File:SBB Historic - F 122 00209 001 - Caux GN Stationsgebaeude Bahnseite.jpg File:SBB Historic - F 122 00209 001 - Caux GN Stationsgebaeude Bahnseite.jpg Foto: Hans-Rudolf Berner via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Caux liegt oberhalb der Ufer des Genfersees im Kanton Waadt. Das malerische Bergdorf ist für seine Panoramen bekannt.

Rochers-de-Naye liegt auf 2.045 Metern Höhe. Von Rochers-de-Naye bietet sich ein Blick auf den Genfersee und die Alpen. Im Alpengarten La Rambertia bei Rochers-de-Naye können Sie alpine Pflanzen entdecken. Die Höhenlage, der Blickraum und der Alpengarten setzen dabei unterschiedliche landschaftliche Akzente.

Natur und Wege

Der Sentier des Narcisses bietet zwei Streckenvarianten: eine dauert 1 Stunde 30 Minuten, die andere 50 Minuten. Der Weg beginnt direkt an der Bahnhaltestelle Haut-de-Caux und führt durch abwechslungsreiche Landschaften mit schönen Ausblicken auf den Genfersee und die Rhôneebene. Die unterschiedlichen Zeitangaben helfen Ihnen, die beiden Möglichkeiten für Ihre eigene Wegplanung zu vergleichen. Die kürzere und die längere Variante lassen sich so anhand ihrer Dauer unterscheiden, ohne die landschaftlichen Eindrücke des Weges vorwegzunehmen. Die Wanderung Rochers-de-Naye–Caux endet wenige Schritte vom Bahnhof Caux entfernt; Anfang und Ende der genannten Wege stehen damit jeweils in einem konkreten Bahnbezug.

Die Natureisbahn von Caux empfängt je nach Wetterlage von Mitte Dezember bis Mitte März Besucher zum Schlittschuhlaufen. Bei der Auswahl eines Hotels in Caux lassen sich Reisedaten, Zimmerkategorie und Stornierungsbedingungen getrennt betrachten.

Die konkreten Streckenlängen, der Bahnbezug und der wetterabhängige Zeitraum der Natureisbahn bieten verschiedene Anhaltspunkte für eine Reiseplanung, während Baukultur und Musik einen davon unabhängigen kulturellen Schwerpunkt bilden.

Weitere Orte auf derselben übergeordneten Ebene sind Château-D'oex, La Tour-De-Peilz, Rougemont Vd, Chamby, Corseaux, Chardonne VD, Rossinière und Blonay.

Kultur und Geschichte

Caux weist aufgrund seiner sehr bedeutenden Bauten aus der Belle Époque und seines vielfältigen Hotelensembles herausragende historisch-architektonische Qualitäten auf. Der Caux Palace wurde zwischen 1900 und 1902 als prächtiges Grandhotel der Belle Époque errichtet. Als Objekt von nationalem Interesse ist der Caux Palace erfasst; grundsätzlich ist seine Einstufung als historisches Denkmal erforderlich.

Im Caux Palace werden Führungen durch das historische Haus angeboten. Sie umfassen das barocke Theater, die Main Hall, die Waschräume und die Bauwerkstätten. Damit reicht der Rundgang von repräsentativen Räumen bis zu den funktionalen Bereichen des Gebäudes.

Die Kirche St Michael and All Angels in Caux wurde 1905 erbaut und am 1. Februar 1906 geweiht. Ihre Buntglasfenster zeigen eine Bildfolge über das Wirken der Engel. Die Kapelle von Caux besitzt eine Akustik, die besonders für Kammermusik geeignet ist. In dieser Kapelle veranstaltet die Saison musicale de Caux vier Konzerte pro Jahr.

Das Caux Forum ist ein Konferenzprogramm, das jeden Sommer im Caux Palace stattfindet. So stehen im historischen Ensemble unterschiedliche kulturelle Nutzungen nebeneinander: Führungen, sakrale Architektur, Kammermusik und ein sommerliches Konferenzprogramm.

Anreise

Der Caux Palace ist über die Haltestelle Caux der Bahnlinie Montreux–Rochers-de-Naye erreichbar.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Riviera-Pays-D'enhaut.

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