Buch am Irchel: Kultur, Landschaft und Wanderwege
Unterkünfte in Buch Am Irchel
Buch am Irchel liegt auf rund 534 Metern Höhe am Südhang des Irchel. Die hügelige Landschaft wird von Rebflächen, Obstgärten und Wäldern geprägt; mehr als die Hälfte der Gemeindefläche wird landwirtschaftlich genutzt. Dank fruchtbarer Böden und eines milden Klimas ist der Ort von Weinbau und Landwirtschaft geprägt. Das Weinland gilt als Region mit warmen Sommern und milden Wintern.
Die Landschaft des unteren Tösstals in den Gemeinden Berg am Irchel, Buch am Irchel, Dättlikon, Eglisau, Embrach, Freienstein-Teufen, Neftenbach und Rorbas ist ein Natur- und Landschaftsschutzgebiet von kantonaler Bedeutung. Weitere Einträge im Ortsüberblick sind Ossingen, Trüllikon, Flaach, Dorf, Oberstammheim, Wiler, Flurlingen und Andelfingen.
Kultur
Buch am Irchel wurde 1147 erstmals unter dem Namen „Buoch“ erwähnt. Historisch wertvolle Riegel- und Bauernhäuser stehen neben moderneren Wohnhäusern und sorgfältig geplanten Neubauten. Zu den Sehenswürdigkeiten gehören das Ortsmuseum Buch am Irchel und die historisch restaurierte Haumüli.
Das Ortsmuseum Buch am Irchel sammelt, bewahrt und macht alte Gegenstände, Fotos und Schriftstücke, die das Leben der Gemeinde und ihrer Bewohner geprägt haben, öffentlich zugänglich. Es sammelt und bewahrt außerdem Literatur zur Geschichte der Gemeinde und ihrer Bewohner und macht sie für Interessierte zugänglich. Die Ausstellung umfasst thematische Bereiche zu Schlafzimmer, Küche, Wohnzimmer, Nähzimmer, Wäsche und Landwirtschaft.
Auch Ober-Buch trägt mehrere historische Bezugspunkte. Die reformierte Kirche stammt aus dem Jahr 1661, während die Häuserzeile „Im Kloster“ Gebäude aus dem 17. und 20. Jahrhundert umfasst. Die Chrischona-Kapelle ist mit dem Jahr 1897 verbunden.
Am Ort einer früheren Kirche in Buch am Irchel sind die letzten Fundamentreste ihrer Ostmauer erhalten; diese Kirche wurde vermutlich bereits 1080 erwähnt. Bei archäologischen Arbeiten wurden römische Ziegelfragmente gefunden, die dort zuvor unbekannt waren.
Landschaft
Wander- und Velowege führen durch die Weinberge, Wälder und den Irchelpark. Die Wanderung Buch am Irchel–Worrenberg–Ziegelhütte führt durch Acker- und Obstkulturen und ist über den Weiler Desibach bei Buch am Irchel erreichbar. Am Endpunkt liegt das Naturzentrum Thurauen neben der Bushaltestelle „Flaach, Ziegelhütte“. In der Nähe von Buch am Irchel befindet sich ebenfalls das Naturzentrum Thurauen.
Wanderwege
Die 11 Kilometer lange Wanderung von Buch am Irchel nach Berg am Irchel führt unter anderem am Irchelturm vorbei. Eine weitere Strecke ist die Wanderung „Im Land der Eulen am zürcherischen Irchel“: Sie führt von Buch am Irchel, Oberbuch, nach Berg am Irchel, ist 11,1 Kilometer lang, mittelschwer und dauert 3 Stunden und 5 Minuten. Unterschiedliche Streckenlängen, Gehzeiten und Schwierigkeitsgrade helfen dabei, die Wege nach dem eigenen Zeitrahmen und der gewünschten Wegintensität zu vergleichen.
Der 28 Meter hohe Irchelturm wurde 1983 errichtet und ersetzte einen früheren Turm. Etwa 50 Stufen führen auf den Turm, der Panoramablicke bietet. Am Irchelturm gibt es einen Rastplatz, der als gut für Familien geeignet gilt.
Anreise
Die Wanderung von Buch am Irchel nach Berg am Irchel beginnt an der Haltestelle Buch am Irchel, Station Post. Buch am Irchel, Station Post, ist ab Zürich HB mit der S5 bis Rafz und anschließend mit dem Postauto Nr. 670 erreichbar. Buch am Irchel ist gut an Winterthur und Zürich angebunden.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Andelfingen.