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Dürnten entdecken: Kultur, Geschichte und Natur

Unterkünfte in Dürnten

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Dürnten liegt im Bezirk Hinwil des Kantons Zürich, rund 25 Kilometer östlich der Stadt Zürich, und umfasst die Ortsteile Tann, Dürnten, Oberdürnten und Breitenmatt.

Batzberg - Dürnten - Tann - Rüti - Bubikon Büelhölzli Batzberg - Dürnten - Tann - Rüti - Bubikon Büelhölzli Foto: Roland zh via Source, CC BY-SA 3.0

Die Landschaft umfasst das schluchtartige Jonatal mit dem Tannertobel, bewaldete Bergkuppen und das Nagelfluhgebiet des Zürcher Oberlands. Dürnten liegt zudem in einer typischen Drumlinlandschaft mit eiszeitlich geformten Hügeln, Mooren und Wäldern.

Weitere Orte: Grüningen, Wetzikon, Fischenthal, Bubikon, Bäretswil, Gossau, Wald, Hinwil

Natur

Die naturnahe Umgebung Dürntens eignet sich für Spaziergänge, Wanderungen und Velotouren. Eine empfohlene Wanderung zum Wanderbänkli Hasenstrick beginnt am Bahnhof Tann-Dürnten, führt durch Oberdürnten und weiter zum Hasenstrick. Sie ist 15,1 Kilometer lang, dauert etwa 4 Stunden und 10 Minuten und hat den Schwierigkeitsgrad mittel.

Die Wanderung führt ins Tannertobel hinunter, folgt zunächst dem linken Ufer der Jona, überquert das Tobel über einen Steg und führt anschliessend zurück in Richtung Bahnhof Tann-Dürnten.

Vom nördlichen Dorfrand von Oberdürnten folgt man dem Alten Kirchweg bergauf bis zum Waldrand und anschliessend dem Gfäderweg etwa 400 Meter; danach zweigt talseits ein unmarkierter Pfad zur Burgstelle Dürnten (Hadlikon) ab. Distanz, Dauer und Schwierigkeitsgrad geben Ihnen dabei drei konkrete Kriterien für die Tagesplanung.

Kultur

Das Nähmaschinen-Museum am Pilgersteg zeigt die historische und technische Entwicklung der mechanischen Nähmaschine vom Ende des 18. Jahrhunderts bis zur Neuzeit. Zu sehen sind mehrere hundert antike Nähmaschinen sowie Zubehör und verwandte Objekte, unter anderem aus der Schuhmacherei und der Pelzverarbeitung.

Das Museum bietet Gruppenführungen nach Anmeldung an, ausser samstags. Das KMM Kulturzentrum zeigt mechanische Musikinstrumente wie Zylindermusikdosen, Flötenschränke, Puppenautomaten, selbstspielende Klaviere, Orchestrien und Phonographen sowie Jahrmarkt- und Konzertorgeln.

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Das Gebäude des KMM Kulturzentrums war ab 1873 zunächst eine Seidenzwirnerei und später eine Seidenweberei. Der Betrieb wurde 1978 eingestellt, 2015 begannen Umbau und Sanierung, und 2017 wurde das KMM feierlich eröffnet. Bei Führungen durch das KMM Kulturzentrum werden mechanische Musikinstrumente live gespielt.

Die heutige reformierte Kirche von Dürnten entstand 1517 bis 1521. An ihrem Standort standen zuvor eine frühmittelalterliche Kirche um 700 n. Chr., eine romanische Kirche aus dem 11. oder 12. Jahrhundert und ab etwa 1385 eine hochgotische Kirche. Aufgrund ihrer guten Akustik eignet sich die Kirche auch für kleinere Konzerte.

In Dürnten und Tann versammeln sich die evangelisch-reformierte Kirche und die evangelisch-methodistische Kirche. Die Ausstellung der Ortskundlichen Sammlung Dürnten befindet sich im Dachboden des Schulhauses Tannenbühl.

Geschichte

Dürnten wurde bereits im 8. Jahrhundert erstmals urkundlich erwähnt. Ackerbau und Viehzucht prägten die Siedlung über Jahrhunderte, später ergänzten Handwerk und Gewerbe die vorherrschende Landwirtschaft.

Zwischen Oberdürnten und Hadlikon stand im Hochmittelalter eine kleine Rodungsburg; als ihre Erbauer und Bewohner gelten die Meier von Dürnten. Die Burgstelle Dürnten (Hadlikon) liegt im Wald nördlich von Oberdürnten. Der zwischen zwei Bachtobeln gelegene Hügel ist bergseits durch einen Halsgraben geschützt, Mauerreste sind nicht mehr sichtbar.

Veranstaltungen

Die Kulturtage Dürnten fanden von 2007 bis 2014 jährlich statt. Ein jährlicher Höhepunkt der Dürntner Chilbi ist das «Bull-Shit», ein Kuhfladen-Bingo. Bei der Dürntner Chilbi bieten die Vereine verschiedene Speisen und Getränke an.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Hinwil.

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