Berikon – Kulturweg, Geschichte und Geopark
Berikon macht mit dem Beriker Kulturweg seine alten Gebäude, Brunnen und Wegkreuze interessierten Personen zugänglich. Jedes Objekt des Kulturwegs trägt eine Informationstafel und einen QR-Code, der zu einer ausführlichen Beschreibung führt.
Wenn Sie eine Unterkunft in Berikon planen, können Sie Reisedaten, Zimmerkategorie und Stornierungsbedingungen mit dem Aufenthalt am Ort abgleichen. Kulturweg, Freizeitanlage, Landschaft und Buslinie stehen dabei für unterschiedliche Besuchsanlässe, die Sie bei Ihrer Reiseplanung getrennt gewichten können.
Weitere Ortsseiten: Villmergen, Niederwil, Dottikon, Widen, Bremgarten, Arni, Oberlunkhofen und Zufikon.
Kultur und Geschichte
Zum Beriker Kulturweg gehören das Jagdmuseum an der Schulstrasse 11, der Artilleriebunker an der Marrengasse und die Artilleriestellung Berikon-West im Waldgebiet Näsple (Gunzenbühl). Die Stationen verbinden unterschiedliche Spuren der Ortsgeschichte mit benannten Schauplätzen.
Das Riegelhaus in Berikon entstand 1794 im Stil der Zürcher Weinbauernhäuser. Im Innern dieses Zürcher Weinbauernhauses zeugt ein 1807 von Uoli Koch in Auftrag gegebener Einbauschrank von hoher Handwerkskunst. Von 1809 bis 1819 befand sich im Riegelhaus die erste Pinte des Dorfes.
Das Pestkreuz wurde 1628 aus Muschelkalk zum Gedenken an die grosse Pestepidemie errichtet. Es ist mit skulptierten Engelsköpfen sowie mit Darstellungen von Sonne, Mond, einem Blumenzweig, einem Rebstock und Rosetten versehen.
Das Bürgisserhus bestand bereits im 18. Jahrhundert und diente zwei Familien als Wohn- und Geschäftshaus. In einer Hälfte befand sich die erste Schmiede Berikons. Im August 2005 wurde das Haus mit einem Fest von grosser kultureller Vielfalt eingeweiht.
Die Kulturgruppe plant ein Jahresprogramm mit kulturellen Veranstaltungen, in dem Wort, Bild und Ton eine Rolle spielen. Im Rahmen des 850 Johr Berike-Fests entstand 2003 die Theatergruppe Berikon mit einem Freilufttheater.
Freizeit
Die Freizeitanlage Riedacher (FRIEDA) in Berikon verfügt über einen grossen Spielplatz mit Schaukeln, Rutschen und Klettergerüsten. Sie bietet Grillplätze für Mahlzeiten im Freien sowie Möglichkeiten für Fussball und Volleyball.
Die kulturellen Stationen und die Freizeitanlage setzen unterschiedliche Schwerpunkte, die Sie bei Ihrer Planung getrennt betrachten können.
Landschaft und Wege
In Berikon gibt es Hinweise auf eine Besiedlung während der Jungsteinzeit. Um die Mitte des 12. Jahrhunderts ist der Ort mehrfach unter den Namen Percheim und Bercheim urkundlich bezeugt.
Die Ostroute ergänzt die sechs Etappen des Freiämter Natur- und Kulturwanderwegs. Der alte Dorfbrunnen aus Muschelkalkstein in Berikon ist auf 1851 datiert und liegt direkt an einem Wanderweg.
Der Rummelbach entspringt in Oberberikon und mündet nach drei Kilometern auf dem Gemeindegebiet von Dietikon in die Reppisch. Der Geopark Berikon liegt an einem Aussichtspunkt oberhalb von Berikon und zeigt Granit, Kalkstein, Gneise und Sandsteinstelen als Zeugnisse der Erdgeschichte.
Geografische Einordnung
Berikon liegt unmittelbar südlich der Mutschellen-Passhöhe an der Grenze zum Kanton Zürich. Die Haltestelle Berikon, Kirche wird von der Buslinie 50.350 zwischen Berikon-Widen und Zürich Wiedikon bedient.
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