Diegten – Chilpen, St. Peter und Ränggen

File:Diegten 003.JPG File:Diegten 003.JPG Foto: Dietrich Michael Weidmann via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0

Oberhalb von Diegten liegt das Naturschutzgebiet Chilpen, ein lichtdurchfluteter Wiesenkomplex. Mehr als 20 verschiedene Orchideenarten lassen sich dort entdecken. Ein Spaziergang ab Diegten führt zu den vielfältigen Wald- und Trockenrasengesellschaften des Naturschutzgebiets Chilpen.

Natur und Wege

Die Wanderroute „Im Diegtertal – Der Ränggen“ weist starke Höhenunterschiede auf und verläuft teilweise über Trampelpfade. Damit stehen für die Wege rund um Diegten unterschiedliche Wegcharaktere im Mittelpunkt: vom Spaziergang zu den Landschaftsgesellschaften des Chilpen bis zur Route mit ausgeprägtem Höhenprofil. Für die persönliche Einordnung stehen damit zwei unterschiedliche Merkmale nebeneinander: der landschaftliche Spaziergang und eine Route, deren Höhenprofil sowie Untergrund stärker hervortreten. Wer Wege vergleicht, kann diese Angaben getrennt betrachten, statt aus einem einzelnen Ortsnamen auf den gesamten Charakter zu schliessen.

Das Naturschutzgebiet „Wasserfalle – Roti Flue“ erstreckt sich über Diegten und Eptingen. Es ist als Naturobjekt von regionaler Bedeutung im Inventar der geschützten Naturobjekte des Kantons Basel-Landschaft aufgeführt und wird von einem Mosaik extensiv gepflegter und bewirtschafteter Waldgesellschaften geprägt.

Ergänzend führen die Ortsverweise zu Eptingen, Niederdorf, Hölstein, Reigoldswil, Langenbruck, Lampenberg und Waldenburg.

Baukultur und Geschichte

Vor dem Dorfeingang steht die reformierte Kirche St. Peter weithin sichtbar in markanter Lage auf einem Hügelsporn. Eine erste Kirche am Standort wurde im 13. Jahrhundert auf einem frühmittelalterlichen Gräberfeld errichtet. Die reformierte Kirche St. Peter besitzt zudem Glasfenster des Künstlers Walter Eglin.

Das Pfarrhaus von Diegten wurde 1703/04 von der Äbtissin, der Inhaberin des Zehnten, erbaut. Südlich des Kirchhügels bildet es zwischen Bach und Halde zusammen mit der Pfarrscheune und einem Brunnen eine Baugruppe. Die zum Pfarrhaus gehörende Gartenanlage ist teilweise ummauert und besitzt ein Portal aus dem Jahr 1765.

Auf dem Gebiet von Diegten befinden sich die Überreste der drei Festungen Ränggen I, Ränggen II, auch Ruch-Eptingen genannt, und Ränggen III sowie des römischen Wachtpostens Ränggen IV. Die Mauerreste und Erdwälle der Ränggen-Ruinen sind jederzeit zugänglich.

Diegten wurde 1152 erstmals unter dem Namen „Dietingoven“ urkundlich erwähnt. Archäologische Funde weisen darauf hin, dass das Gebiet bereits zur Römerzeit besiedelt war. Die Siedlung Tüllikon bestand 1382 auf dem heutigen Gebiet von Diegten.

Ort und lokale Produkte

Öpfelegge – Salathé’s Hofladen in Diegten führt Tafeläpfel und Saisonfrüchte wie Zwetschgen, Diegter Aprikosen und Pfirsiche aus eigenem Anbau sowie hausgemachte Konfitüren, Trockenfrüchte und weitere regionale Spezialitäten. Der Hofladen liegt etwa fünf Gehminuten von der Bushaltestelle Diegten, Weinburg, entfernt.

Für einen Hotelaufenthalt in Diegten lassen sich Reisedaten, Zimmerkategorie und Stornierungsbedingungen als unterschiedliche persönliche Eckpunkte betrachten. So bleibt die Wahl an den eigenen Zeitraum und den gewünschten Rahmen gebunden, ohne den Ort auf ein einheitliches Unterkunftsprofil zu reduzieren.

Diegten ist eine politische Gemeinde und ein Dorf im Bezirk Waldenburg des Kantons Basel-Landschaft in der Schweiz. Diegten liegt auf 470 m ü. M.; durch das Dorf fließt der Diegterbach.

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