Hotel La Ferrière Be buchen – Geschichte und Wege im Berner Jura

File:2018-La-Ferriere.jpg File:2018-La-Ferriere.jpg Foto: Roland Zumbuehl via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

La Ferrière ist eine ländlich geprägte Gemeinde im Kanton Bern mit französischsprachigem Charakter und gilt als abgelegene, landwirtschaftlich geprägte Gemeinde des französischsprachigen Berner Jura. Die Gemeinde gehört zum benachbarten Parc du Doubs. Bei Sonnenuntergang können sich die Strahlen über die Weite des Himmels im Hochjura in roten, goldenen und orangenen Farben ausbreiten.

Weitere Orte: Courtelary, Renan, Orvin, Péry, Sonvilier, Plagne, Mont-Tramelan und Cormoret.

Unterwegs

Rund um La Ferrière gibt es Wander- und Velowege, Langlaufloipen sowie Schneeschuhtrails. Im Winter verläuft eine beliebte Langlaufloipe von La Ferrière ins Val-de-Ruz; im Sommer führen Wanderwege über die Jurahöhen zur Montagne du Droit und in Richtung Doubsgebiet.

Die Wanderroute Mont-Soleil–La Ferrière führt durch die typischen bewaldeten Weiden des Grand Chasseral und endet im Dorf La Ferrière. Sie gilt als für alle zugänglich. Vom Chasseral Outdoor führt ein Weg zum Ufer des Doubs; die dort angebotenen Maultier-Trekkings dauern in der Regel ein oder zwei Tage. Unterschiedliche Streckenlängen, Jahreszeiten und Aktivitätstypen helfen dabei, die eigenen Pläne genauer zu ordnen.

Kultur und Geschichte

La Ferrière wurde 1590 von Bauern aus dem Val-de-Ruz gegründet. 1639 brannten schwedische Truppen den Ort im Dreißigjährigen Krieg nieder; nach dem Wiener Kongress wurde La Ferrière dem Kanton Bern zugeteilt. Traditionelle Feste und Anlässe pflegen in La Ferrière die französischsprachige Kultur.

Kulturelle Ausflugsziele sind die Dorfkirche von La Ferrière sowie die nahegelegenen Uhrenstädte La Chaux-de-Fonds und Le Locle. Die mennonitische Kapelle von La Chaux-d’Abel gilt entlang der Wanderroute Bois, chaux, murs et vaches als historischer Ort. Abraham Gagnebin empfing Jean-Jacques Rousseau in La Ferrière; der Überlieferung zufolge pflanzten sie gemeinsam die Linden, die dort noch heute stehen.

Das Logis de la Licorne wurde 1688 in La Ferrière als Gasthaus eingerichtet. Die Brüder Gagnebin gründeten im Pavillon ihres Hauses ein naturhistorisches Museum, das viele Reisende besuchten.

Baukultur

Combe du Pelu ist ein 1671–1672 errichtetes und 1992 restauriertes Doppelbauernhaus mit zwei historischen Küchen. Eine der Küchen besitzt einen auf 1671 datierten, beschrifteten Kaminsturz.

Haut des Vieilles ist ein 1614 errichtetes und 1992 restauriertes typisches Bauernhaus des Hochjuras mit zahlreichen erhaltenen ursprünglichen Öffnungen. Offenbar gilt es als der älteste datierte erhaltene Bauernhof der Gemeinde. La Cibourgs Bise Noire wurde um 1790 errichtet und in den 1950er-Jahren renoviert; es gilt als seltenes und herausragendes Beispiel eines regionalen Herrenhaustyps.

Rangée des Robert 2 ist ein ab 1989 restauriertes Doppelbauernhaus aus den Jahren 1664, 1685 und 1690 und ein bemerkenswertes Zeugnis eines Doppelbauernhauses des 17. Jahrhunderts. Le Seignat wurde um 1800 als Herrenhaus errichtet und ist ein gutes Beispiel für den regionalen Typus kleiner Herrenhäuser.

Das Wohnhaus im Dorf stammt aus dem Jahr 1854 und zeugt von der durch die Uhrenindustrie bedingten Entwicklung im 19. Jahrhundert. Das ehemalige Fabrikgebäude im Dorf La Ferrière wurde 1906–1913 als Uhrenfabrik errichtet; ab 1913 beherbergte es eine Fabrik für Milchmehl und von 1924 bis 1976 eine Teigwarenfabrik.

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Weitere Ziele vor Ort

Chasseral Outdoor bietet in einem Jura-Bauernhof in La Chaux-d’Abel ein Ferienzentrum mit Gruppenhaus, Schlafsälen und Ferienwohnungen. In La Ferrière gibt es zwei Kinderspielplätze: einen im Dorf und einen in La Chaux-d’Abel.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Courtelary.

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