Remüs: Hotels und Unterkünfte
Kultur
Auf dem Felskopf der Mottata bei Ramosch standen zwischen 1600 und 400 v. Chr. bronze- und eisenzeitliche Siedlungen. Die Kirche Sonch Flurin steht unter kantonalem Denkmalschutz und ist durchgehend für die Öffentlichkeit zugänglich. In ihrem Chor befindet sich ein links eingebauter Tabernakel aus vorreformatorischer Zeit.
Die Burgruine Tschanüff liegt am Eingang des Val Sinestra und zählt zu den imposantesten Ruinen Graubündens. Die Burg Tschanüff wurde in Kriegswirren mehrfach zerstört, danach wieder aufgebaut und 1780 aufgegeben.
Natur
Die historischen Feldterrassen prägen bis heute das Landschaftsbild von Ramosch. Im Gebiet um Ramosch gibt es trockenheitsgeprägte, fast steppenartige Vegetation, die als einzigartig in der Schweiz beschrieben wird.
Geografische Einordnung
Ramosch liegt direkt an der Engadiner Strasse H27. Das PostAuto verbindet Ramosch stündlich mit Vnà sowie mit Scuol und Martina.
Wandern
Die Route Vnà–Ramosch via veglia führt zunächst über offene Wiesen unterhalb von Vnà und anschließend in den Wald Bos-cha Grischa oberhalb von Ramosch. Der Winterwanderweg Vnà–Ramosch führt über den offenen Südhang durch eine verschneite Terrassenlandschaft.
Die Etappe Sent–Val Sinestra–Vnà–Ramosch verbindet Ramosch mit Vnà und dem Val Sinestra. Für die letzten vier Kilometer hinunter nach Ramosch wird empfohlen, einen Schlitten mitzunehmen, um die Strecke fahrend statt zu Fuß zurückzulegen.
Rad
Die Route Ramosch–Sent beginnt mit einem steilen Aufstieg vom Dorf Ramosch zur Motta da Ramosch. Die Route Ramosch–Sent führt über Vnà, die Alp Muranza, Sent und Sur En zurück nach Ramosch.
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