Mastrils zwischen Rheinauen, Pizalun und Skilift
Geografische Einordnung
Mastrils liegt am linken Rheinufer gegenüber der Mündung der Landquart. Das Gebiet der ehemaligen politischen Gemeinde Mastrils reicht vom Rhein am Hangfuß bis zum Grat des Calandamassivs. Nahe dem Zweierspitz liegt dort der mit 1.825 Metern über Meer höchste Punkt; nach Norden fällt das Gelände über den Chimmispitz mit 1.813 Metern und den Pizalun mit 1.478 Metern allmählich ab.
Das Ortsbild wird nicht von einem geschlossenen Dorfzentrum bestimmt: Die Häuser liegen verstreut am Hang, während der Ortsteil Isla unmittelbar am Rheinufer liegt.
Zur weiteren Einordnung gehören Landquart Fabriken, Untervaz, Malans, Maienfeld, Says, Fanas, Jenins und Igis.
Natur
Die Mastrilser Rheinauen sind die einzigen verbliebenen Auen zwischen Reichenau und dem Bodensee. Seit 2009 wurden dort mehr als 90 verschiedene Vogelarten nachgewiesen. Bei einem Spaziergang durch den grünen Auwald können seltene Orchideen- und Schmetterlingsarten beobachtet werden.
Wandern und Klettern
Der Pizalun ist ein markanter Felsen auf 1.478 Metern über Meer und bildet eine Grenze zwischen Graubünden und St. Gallen. Der letzte Aufstieg zu seinem etwa 20 Meter hohen Felsturm führt über eine senkrechte Eisenleiter und wird nur schwindelfreien Personen empfohlen.
Eine sportliche, steile Wanderroute führt von Mastrils Tretsch über Jägeri, Pizalun und Furggels nach Pfäfers Dorf. Für diese beschriebene Wanderroute erfolgt die Anreise mit dem Zug nach Landquart und anschließend mit dem Bus von Landquart nach Mastrils Tretsch. Die verschiedenen Wegabschnitte und der ausgesetzte Schlussanstieg machen die Angaben zu Route und Gelände für die eigene Tagesplanung relevant.
Die Rappenfluh ist eine Kletterwand oberhalb des Nusslochs am Fuß des Pizalun. Sie ist vom Restaurant Piz Alun in Mastrils aus zugänglich und wird auch heute noch häufig von Bergsteigern aufgesucht. Oberhalb der Antoniuskirche von Mastrils befinden sich die Endstation Tresch und das Restaurant Tanne.
Kultur
Die katholische Pfarrkirche von Mastrils wurde von 1686 bis 1688 erbaut und steht auf dem Chilchabüel. Die dem heiligen Antonius von Padua geweihte Kirche ist ein Wallfahrtsort.
Das Restaurant Tardisbrücke ist ein historisches Gebäude aus der Zeit, in der für die Überquerung des Rheins an einer erstmals 1529 errichteten und nach Hochwassern wiederholt neu aufgebauten Brücke Zoll erhoben wurde.
Winter
In Mastrils gibt es den kinderfreundlichen Skilift Mastrils im Bündner Rheintal. Der Lift ist knapp 1.000 Meter lang und führt größtenteils am Waldrand oder im Wald von 720 bis 940 Metern über Meer.
Die Pisten des Skilifts Mastrils werden maschinell mit einem Kässbohrer Pistenbully PB270 mit Fräse präpariert. An der Talstation befinden sich eine Skihütte mit Essensgelegenheit und ein Skiraum, in dem Ski und Snowboards während der Saison kostenlos aufbewahrt werden können.
Bei der Suche nach einem Hotel in Mastrils können Sie auf Reisedaten, Zimmerkategorie und Stornierungsbedingungen achten. Ein Vergleich dieser Felder kann die Themen Wandern, Kultur oder Wintersport getrennt berücksichtigen, ohne die unterschiedlichen Landschafts- und Aktivitätsbereiche des Ortes zu vermischen.
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