S-chanf – Natur, Kultur und Aktivitäten im Oberengadin
S-chanf ist ein Dorf im Schweizer Kanton Graubünden, im Oberengadin und in der Landschaft La Plaiv und gehört zur Region Maloja. Der Ort liegt auf etwa 1.660 m Höhe am Oberlauf des Inns und am Eingang zur Val Trupchun, die als Hirscharena bekannt ist.
Natur
S-chanf ist eine der Gemeinden, die Land an den Schweizerischen Nationalpark verpachten. In der Val Trupchun sind sowohl geführte als auch eigenständige Erkundungen im Umfeld des Schweizerischen Nationalparks möglich. In der Val Trupchun konkurrieren im Herbst während der Brunftzeit hunderte Hirsche um die Gunst der Hirschkühe.
Bei der Tagesplanung können Sie saisonales Naturgeschehen, geführte oder eigenständige Erkundungen und die angegebene Gehzeit als unterschiedliche Orientierungspunkte nebeneinanderstellen.
Wege und Aktivitäten
Die Rundwanderung S-chanf (Prasüras)-Varusch beginnt am Parkplatz Prasüras bei S-chanf. Sie führt durch einen moosreichen Wald mit großer Pflanzenvielfalt im Untergrund und erreicht nach knapp einer Stunde die Parkhütte Varusch. Der Schweizerische Nationalpark beginnt erst hinter der Parkhütte.
Bei Prasüras liegt der Seilpark ParcAlpin auf dem Weg zum Schweizerischen Nationalpark. Der Seilpark bietet sechs Parcours mit unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen, die an die Tierwelt im Schweizerischen Nationalpark angelehnt sind.
Im Serlas Parc ist Klettern ganzjährig und auch bei Regen möglich. Dort gibt es eine 450 m² große Kletterhalle mit einem 120 m² großen Boulderbereich sowie vier 12 m lange Micro-Bowlingbahnen.
Die Aktivitätsformen unterscheiden sich klar: Schwierigkeitsstufen, Gehzeit, ganzjährige Nutzung, Hallenklettern und Bowling setzen jeweils eigene Schwerpunkte für den Tagesrhythmus.
Zur regionalen Orientierung können Sie auch Stampa, Sils im Engadin, Madulain, Pontresina, Castasegna, La Punt-Chamues-Ch, Bregaglia und Silvaplana aufrufen.
Kultur und Geschichte
S-chanf ist ein stattliches Straßendorf, das 1137/39 als Scaneves und 1356 als Scanevoer erwähnt wurde. Eine Dorfführung in S-chanf führt entlang der Patrizierhäuser. Im Rahmen der Dorfführung werden unter anderem die reformierte Kirche mit ihrer eindrucksvollen Orgel und Glasfenstermalerei besichtigt.
Die Kirche St. Maria ist seit 1450 urkundlich bezeugt; ihr spätgotischer Neubau stammt aus dem Jahr 1493, der Turm ist älter.
Auf Botta Striera, einer nördlich des Dorfes gelegenen Felskuppe auf etwa 2.050 m Höhe, wurde 1932 eine prähistorische Siedlungsstätte entdeckt, die von der mittleren Bronzezeit bis in die Latènezeit genutzt wurde.
Wenn Sie ein Hotel in S-chanf vergleichen, lohnt ein Blick auf die jeweiligen Angebotsseiten: Reisedaten, Zimmerkategorie und Stornierungsbedingungen lassen sich dort direkt gegenüberstellen. Für die persönliche Planung können Sie diese drei Angaben nach Zeitraum und Aufenthaltsrahmen gewichten.
Besucherinformation
Die Tourist Information S-chanf bietet im Gemeindehaus aktuelle Broschüren und Panoramakarten sowie digitale Gästeinformationen auf Touchscreens.
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