Mormont: Damassine-Weg, Kultur und Jura
Der Rundweg „Sur le Chemin de Damas“ ist ein 5 km langer, etwa einstündiger, familienfreundlicher und einfacher Spazierweg. Er verläuft zwischen Courchavon und Mormont und verbindet einen Waldweg mit den Damassinenbäumen im Dorf. Wer Länge, ungefähre Dauer und Wegart getrennt betrachtet, kann die Angaben passend zur eigenen Tagesplanung gewichten.
Für die Tagesplanung lassen sich die Wegdaten und die Kulturangebote unterschiedlich gewichten: Der einfache Spazierweg ist mit 5 km und etwa einer Stunde beschrieben, während Kapelle, ehemalige Dorfschule und Ecole de la Nature unterschiedliche kulturelle und naturbezogene Anknüpfungspunkte bieten. Die Reihenfolge bleibt dabei offen.
Natur
Der Weg beginnt in Mormont in einem Obstgarten mit Damassinenbäumen. Auf den Anhöhen von Courchavon führt er an einem Turm aus der Mitte des 13. Jahrhunderts und an der sichtbaren Stelle einer ehemaligen Burg vorbei, die das Dorf überragte. Außerdem liegt ein in den Fels gehauener Brunnen an der Strecke. Der Damassinenbaum gilt auf dem Weg bei Mormont als wild wachsend. Einer örtlichen Legende zufolge wurde er von Kreuzfahrern aus Damaskus eingeführt.
Der beschriebene Weg beginnt entweder auf einem Parkplatz bei der Kirche von Courchavon oder am Bahnhof. Am Ende führt er in einen Keller mit regionalen Terroir-Aromen, der sich für ein aromatisches Souvenir eignet. Die verschiedenen Angaben zu Startpunkt, Strecke und Abschluss lassen sich bei der persönlichen Planung nebeneinander berücksichtigen, ohne den Weg auf nur einen Schwerpunkt zu reduzieren.
Kultur
Die Kapelle von Mormont in Courchavon besitzt Glasfenster des Künstlers André Brêchet. Die Ecole de la Nature befindet sich in der vollständig restaurierten ehemaligen Dorfschule von 1839. Dort gibt es Räume, in denen Sie die natürlichen Reichtümer der Region entdecken können. Die Ecole de la Nature kann Einzelpersonen, Gruppen und Schulklassen empfangen.
Historische Bauwerke, die frühere Dorfschule und die Naturthemen der Ecole de la Nature setzen unterschiedliche Akzente. Sie können diese kulturellen Angaben daher getrennt von den Wegmerkmalen betrachten und nach dem eigenen Interesse ordnen.
Regionale Prägung
In Mormont ist der Anbau von Damassine-Pflaumen für das Jahr 1880 belegt. Die Damasson-Pflaume wird in der Ajoie vor allem zur Herstellung des Obstbrands Damassine sowie von Konfitüre, Törtchen, Sirup und kandierten Produkten verwendet. Das Auberge-Restaurant St-Hubert im Weiler Mormont empfängt Gäste in idyllischer Umgebung mit sorgfältig zubereiteter Gourmetküche.
Reisedaten, Zimmerkategorie und Stornierungsbedingungen können bei einem Hotel in Mormont berücksichtigt werden. Die wesentlichen Unterkunftsangaben bleiben übersichtlich, während Sie Ihre Reiseplanung an den selbst festgelegten Daten und Bedingungen ausrichten.
Geografische Einordnung
Mormont ist ein Weiler der Gemeinde Courchavon im Kanton Jura in der Schweiz. Mormont ist zugleich ein Dorf innerhalb der Gemeinde Courchavon im Bezirk Porrentruy im Kanton Jura in der Schweiz.
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