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Grabs zwischen Voralpsee und Werdenberg

Unterkünfte in Grabs

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Grabs ist eine politische Gemeinde und Ortschaft im Schweizer Kanton St. Gallen und liegt im Wahlkreis Werdenberg. Zur Gemeinde gehören ausgedehnte Alpen und große Waldgebiete; auf dem Gemeindegebiet liegt der Voralpsee auf 1.123 m ü. M. Das Berggebiet der Gemeinde gehört zur Alviergruppe und zu den Churfirsten; die Höhenlage reicht von 443 m ü. beim Ochsensand bis zum 2.385 m hohen Gamsberg.

File:Grabs1.jpg File:Grabs1.jpg Foto: Adrian Michael via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0

Ergänzende Ortsseiten: Gams, Wartau, Buchs, Sennwald, Sevelen.

Natur

Das Hochmoor Gamperfin ist im Inventar der Hochmoore von nationaler Bedeutung aufgeführt und durch eine Bundesverordnung geschützt. Zugleich ist es der einzige Standort in der Schweiz, an dem die Heidelbeerblättrige Weide in reiner Form vorkommt. Das Hochmoor kann auf gut begehbaren Wegen erkundet werden. Schutzstatus, botanische Besonderheit und Wegbeschaffenheit bilden dabei getrennte Gesichtspunkte, die Sie bei der Planung nebeneinander betrachten können.

Wege

Der Voralpsee liegt in einer Mulde am Grabserberg und ist von Alpweiden und Wäldern umgeben. Auf einem Spazierweg lässt er sich umrunden. Von Mai bis Oktober fährt ein öffentlicher Bus ab Grabs oder Buchs bis zum Berggasthaus Voralp.

Der Margelchopf-Gipfelweg führt von Buchs, Berghaus Malbun, über Margelchopf und Voralpsee nach Grabs, Kurhaus Voralp; die Wanderung ist 11 km lang und dauert 4 Stunden und 35 Minuten. Über den Margelchopf verläuft ein steiler Felsenweg, auf dem Hände und Füße benötigt werden; einige Stellen sind mit Seilen gesichert. Die unterschiedlichen Weglängen, Dauerangaben und Anforderungen helfen, Ausflüge nach dem gewünschten Zeitrahmen und der jeweiligen Aktivitätsart zu unterscheiden.

Kultur und Geschichte

Das Städtli Werdenberg gehört zur Gemeinde Grabs und blickt auf eine 800-jährige Geschichte zurück. Es ist eine der wenigen noch erhaltenen städtischen Holzbausiedlungen aus dem Mittelalter in Europa. Zwei Museen im Städtli Werdenberg geben Einblicke in die Entwicklungsgeschichte des Schlosses.

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Schloss Werdenberg dient als Museum und repräsentiert alle Epochen einer 800-jährigen Gesellschaftsgeschichte. Es ist mit Audioguides und Stereoskopen ausgestattet und Teil einer Tour durch die Museen Werdenbergs. Erbaut wurde Schloss Werdenberg als typische Burg des Hochmittelalters, um den Übergang ins Toggenburg zu sichern.

Auch der Grabser Mühlbach verbindet Technik- und Ortsgeschichte: Der künstlich angelegte Gewerbebach wurde auf einer Länge von 1,7 km vielfältig genutzt, und die Zahl der erhaltenen Anlagen gilt in der Schweiz als einzigartig. Während seiner stärksten Nutzungszeit profitierten mehr als 20 verschiedene Betriebe vom Grabser Mühlbach. Führungen am Grabser Mühlbach zeigen die Objekte in Aktion und umfassen Vorführungen der Eisenbearbeitung durch die Schmiede am glühenden Feuer.

Im Grabser Sticklokal wird die Handstickereitradition von Grabs vermittelt. Dort befindet sich eine der letzten Handstickmaschinen des Dorfes, die Kaspar und Margarethe Vetsch-Stricker der Politischen Gemeinde Grabs vermachten. Für das Grabser Sticklokal kann eine Führung gebucht werden, bei der eine der letzten Handstickerinnen die historische Stickmaschine in Betrieb nimmt und an den Fädlimaschinen die Vorbereitung der Fäden demonstriert.

1900 wurde der Neubau der Evangelischen Kirche Grabs beschlossen. Der polygonale Chor mit sechsteiligem Fächergewölbe und der Kirchturm blieben erhalten, während das neue Kirchenschiff dreischiffig mit dreiseitigen Emporen und Spitztürmen in den Ecken ausgeführt wurde. Der Ortsname Grabs ist romanischen Ursprungs; zahlreiche Orts- und Flurnamen weisen bis heute auf die Besiedlung durch die rätoromanische Bevölkerung hin.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Werdenberg.

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