Gordola zwischen Verzascatal und Monti Motti
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Foto: Swissair Photo AG via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
Gordola liegt auf 222 Metern Höhe am Eingang zum Verzascatal und etwa 5,5 km nordöstlich von Locarno.
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Geografische Einordnung
Gordola liegt am Südfuß von mit Kastanien und Weinbergen bewachsenen Hängen; die Gemeinde grenzt an den Stausee Lago di Vogorno und den Lago Maggiore. Die südliche Gemeindegrenze von Gordola wird durch die Schutzzone der Bolle di Magadino markiert.
Wandern und Landschaft
Von Gordola führen mehrere Wege zu Fuß zum rund 1.000 Meter hoch gelegenen Monti Motti. Monti Motti ist auch mit dem Auto erreichbar und bietet Möglichkeiten zum Spazierengehen sowie außergewöhnliche Aussichtspunkte.
Damit zeigt sich Gordola in mehreren Landschaftsbezügen zugleich: Der Ort liegt am Eingang des Verzascatals, am Fuß bewachsener Hänge und an zwei Seen. Monti Motti ergänzt diese niedrigere Lage um einen höher gelegenen Zielpunkt mit Wegen und Aussichtspunkten, während die Bolle di Magadino den südlichen Rand der Gemeinde kennzeichnet.
Radfahren
Der Einstieg des Monti-Motti-Bike-Trails wird von Bikern und Wanderern gemeinsam genutzt. Auf der Monti-Motti-Bike-Route liegt kurz vor der Hälfte der Strecke der malerische Bergweiler Bazzadee; sein teilweise verlassenes Zentrum besteht aus traditionellen Steinhäusern.
Für die Auswahl zwischen den beschriebenen Aktivitäten sind die Unterschiede klar erkennbar: Am Monti Motti stehen Spaziergänge und Aussichtspunkte im Vordergrund, auf der Monti-Motti-Bike-Route die Verbindung von Radstrecke und gemeinsam genutztem Einstieg. Bazzadee setzt innerhalb dieser Route einen eigenen Akzent durch den teilweise verlassenen Ortskern und die traditionellen Steinhäuser.
Kultur und Ortsbild
Motto-Rongia in Gordola ist ein geschützter Dorfkern. Das Oratorio delle Grazie in Gordola stammt aus dem 15. Jahrhundert und ist von besonderem Wert. Die Kirche S. Antonio abate in Gordola ist eine neoklassizistische Basilika mit Querhaus und freistehendem Glockenturm; sie wurde 1839 nach achtjähriger Bauzeit fertiggestellt. In S. Antonio abate befinden sich ein Fresko einer thronenden stillenden Madonna aus dem 15. Jahrhundert sowie die Gemälde „Verspottung Christi“ und „Ecce Homo“, die Gherardo Honthorst, genannt Delle Notti, zugeschrieben werden.
Das Ortsbild lässt sich so über verschiedene historische Ebenen lesen: Der geschützte Dorfkern steht neben dem Oratorio delle Grazie aus dem 15. Jahrhundert, während S. Antonio abate durch seine neoklassizistische Bauform, den freistehenden Glockenturm und die genannten Kunstwerke geprägt ist. Die kulturellen Ziele unterscheiden sich damit nach Dorfstruktur, Baugeschichte und Ausstattung.
Ergänzend stehen weitere Zielseiten im gemeinsamen regionalen Zusammenhang offen: Solduno, Ascona, Brione, Personico, Vira, Porto Ronco, Corippo und Vergeletto.
Verkehr
Gordola verfügt über einen Bahnhof an der von den Schweizerischen Bundesbahnen betriebenen Strecke Bellinzona–Locarno.
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