Lamone entdecken: Kirchen, Wein und Wege am San Zeno

File:Sant’Andrea Parish Church.jpg File:Sant’Andrea Parish Church.jpg Foto: StellarDancingDuck via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Lamone liegt im südöstlichen Teil des Kantons Tessin. Zwischen Sant’Andrea, dem Colle San Zeno und den Weinbergen zeigen sich auf engem thematischem Raum kirchliche Geschichte, Wege durch die Landschaft und Beobachtungspunkte der Natur.

Am Bahnhof Lamone-Cadempino gibt es überdachte Fahrradabstellplätze für vier Fahrräder. Zusätzlich stehen dort 40 überdachte Motorradparkplätze zur Verfügung. Die P+Rail-Anlage verfügt über 37 Parkplätze, darunter einen für Menschen mit Behinderung.

Wer die Ortsauswahl über Lamone hinaus öffnet, kann auch Bissone, Carona, Sorengo, Alto Malcantone, Magliaso, Sigirino, Melide und Cademario betrachten.

Kultur und Geschichte

Die Pfarrkirche Sant’Andrea ist 2026 ein Kulturgut der Kategorie B in Lamone. Die Pfarrei Sant’Andrea erlangte am 24. März 1468 ihre Eigenständigkeit durch die Abtrennung von der Mutterkirche der Pieve von Lugano. In der Kirche befinden sich barock geschmückte Seitenkapellen, darunter die San-Sebastiano-Kapelle mit einem Altar aus dem Jahr 1706.

Das Oratorium di San Zeno ist ein kürzlich restauriertes Oratorium aus dem 15. Jahrhundert, genauer aus dem späten 15. Jahrhundert, und wurde an der Stelle einer bereits bestehenden Kapelle errichtet. Es soll im Jahr 1490 erbaut worden sein. Von Lamone aus ist das Oratorium über einen Weg durch Wälder und Weinberge erreichbar; an seinem Eingangsportal ist die Jahreszahl 1539 sichtbar. Nördlich des Oratoriums befindet sich ein schalenförmiger, mit Schälchen versehener Findling. Eine Wanderroute führt über Ponte Capriasca und umfasst die Kirche Sant’Ambrogio.

Wein und Landwirtschaft

Die Vinoteca von Tamborini in Lamone bietet eine Auswahl von mehr als 1.500 Weinen und Destillaten. Die Tenuta San Zeno in der Gemeinde Lamone umfasst 5 bis 6 Hektar intensiv bewirtschaftete Weinberge, in denen Merlot, Chardonnay und Sauvignon blanc wachsen.

Natur und Wege

Die Wanderung „Il Parco del Castagno tra torri e chiese medievali“ beginnt am Bahnhof Lamone und führt auf der Kantonsstraße in Richtung Ortszentrum bis zum Fuß des Hügels San Zeno. Der Naturlehrpfad San Zeno ist etwa 3,5 Kilometer lang. Sein Zugang in Lamone ist durch ein Informationsschild mit einer Karte der Route gekennzeichnet; entlang des Pfads gibt es zehn Stationen zur Beobachtung der Umweltmerkmale.

Die unterschiedlichen Angaben zu Startpunkt, Streckenlänge und Stationen geben Ihnen mehrere sachliche Anhaltspunkte, wenn Sie Wege mit verschiedenem Aufbau miteinander vergleichen. Der Parco del Castagno verfügt über einen für Grillen ausgestatteten Gastronomiebereich und erstreckt sich über eine Fläche von zwei Hektar.

Das Biotop von Crano besteht aus einer natürlichen Senke, die Wasser von den umliegenden bewaldeten Hängen sammelt und ein zeitweise wasserführendes Regime hat. In den Wäldern unterhalb von San Zeno dominiert die Kastanie; außerdem wachsen dort Birken, Robinien und Linden.

Bei der Aufwertung des Colle San Zeno blieb der Wald erhalten; daneben wurde ein Weinberg mit alten Rebsorten neu angelegt. Die Wiese rund um die Kirche wurde wiederhergestellt, und der vorhandene Teich wurde vergrößert. Die Aufwertungsmaßnahme am Colle San Zeno umfasste 17.000 Quadratmeter einschließlich des Gipfels und des Abhangbereichs in Richtung des Ortskerns von Lamone.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Lugano.

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