Andermatt – Bergnatur, Kultur und alpine Wege
Unterkünfte in Andermatt
Andermatt ist eine Einwohnergemeinde im Urserntal im Süden des Schweizer Kantons Uri. Das Alpendorf liegt auf etwa 1.440 Metern Höhe und hat Bergnatur in der näheren Umgebung, darunter das Göschenental. Zahlreiche Holzhäuser im Urschner Stil prägen den Ort und geben ihm einen klar erkennbaren baulichen Charakter.
Weitere Orte derselben übergeordneten Destination sind Flüelen, Realp, Spiringen, Unterschächen, Bürglen, Attinghausen, Göschenen und Wassen.
Natur
Die Unteralp-Tour beginnt am Bahnhof von Andermatt und führt durch Wiesen am Fluss Unteralpreuss entlang sowie am Gurschenbach-Wasserfall vorbei. Für Radreisende führt die Gottardo-Bike-Route von Andermatt nach Biasca im Tessin über den Alpenhauptkamm. Wegverlauf und Aktivität lassen sich bei der Tagesplanung getrennt betrachten.
Die beiden Angebote unterscheiden sich damit in ihrer Landschaftsform: Die Unteralp-Tour bleibt im Umfeld von Wiesen, Fluss und Wasserfall, während die Gottardo-Bike-Route den Alpenhauptkamm quert und bis ins Tessin führt. Diese Merkmale geben der persönlichen Auswahl einen konkreten Rahmen, ohne die Routen gleichzusetzen.
Unterwegs
Der Gemsstock ist von Andermatt aus mit einer Luftseilbahn in zwei Sektionen über die Gurschenalp erreichbar. Nach Andermatt verkehren Züge ab Göschenen, Disentis oder Brig, und der Glacier Express hält am Bahnhof von Andermatt.
Von Andermatt steigt die Fahrt zum Gemsstock auf fast 3.000 Meter über Meer an; dort bietet sich ein 360-Grad-Panorama über die halbe Schweiz. An den Hängen von Andermatt kann man Ski fahren. Am Gemsstock gibt es Tiefschnee, anspruchsvolle Steilhänge und Abfahrten über 1.500 Höhenmeter für Freerider. Die Unterschiede zwischen Dorfhöhe, Bergfahrt und Abfahrten machen die jeweiligen Höhen- und Aktivitätsangaben für die Planung gut vergleichbar.
Kultur
Das Talmuseum Ursern befindet sich in einem 1786 von Franz Dominik Nager errichteten Patrizierhaus, das am 25. September 1799 als Hauptquartier des russischen Feldmarschalls Suworow diente. Die Dauerausstellung behandelt die Geschichte und Kultur des Tals, den Tourismus, das Militär, die alpine Wirtschaft, das Säumerwesen und die Naturgeschichte.
Die Andermatt Konzerthalle gilt als erster eigens dafür errichteter Kunstveranstaltungsort in einem Alpendorf; sie ist die höchstgelegene Konzerthalle der Schweiz. Im Dorfteil Reuss liegt die Piazza Gottardo mit einem Victorinox Store und Restaurants zum Verweilen.
Geschichte
Das Suworow-Denkmal wurde 1898 zur Erinnerung an Suworows Alpenfeldzug im September 1799 und zum Gedenken an die Gefallenen errichtet. Das Urnerloch gilt als erster Strassentunnel der Schweiz und wurde 1708 vom Tessiner Festungsbaumeister Pietro Moretini erbaut.
Die Alte Teufelsbrücke wurde 1828/1830 vom Urner Ingenieur Karl Emanuel Müller anstelle der 1303 urkundlich erwähnten «Stiebenden Brücke» errichtet. Das Rathaus Ursern wurde erstmals 1583 erwähnt, nach dem Dorfbrand von 1766 wieder aufgebaut und 1975 sowie 1995 restauriert.
Das Haus zum St. Peter war ursprünglich die Dorfkapelle Sankt Peter ad vincula, die von 1448 bis zum Dorfbrand von 1766 genutzt wurde; 1852 wurde sie zu einem Wohnhaus umgebaut und 1982 restauriert.
Bei der Wahl eines Hotels in Andermatt können Sie Reisedaten, Zimmerkategorie und Stornierungsbedingungen als eigene Kriterien betrachten. So bleibt die Unterkunftsentscheidung von den unterschiedlichen Eindrücken aus Natur, Bahnreise, Wintersport, Kultur und Ortsgeschichte getrennt.
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