Göschenen – Wasserweg, Kultur und alpine Landschaft
Unterkünfte in Göschenen
Göschenen und die Göscheneralp bieten aktive Erholung, sinnliche Erlebnisse und Bildungsangebote in einer Bergkulisse. Das Dorf Göschenen liegt im oberen Reusstal; zur Gemeinde gehören außerdem die Weiler Abfrutt, Wiggen und Gwüest im Göschenertal.
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Geografische Einordnung
Das sehr steile Riental gehört ebenfalls zum Gemeindegebiet von Göschenen und wird im Osten von der Bergkette aus Schijenstock, Bächenstock und Rienzenstock begrenzt.
Weitere Ortsseiten dieses Überblicks: Spiringen, Sisikon, Bauen, Gurtnellen, Wassen, Seelisberg, Andermatt und Erstfeld.
Anreise
Wer mit dem eigenen Auto anreist, verlässt die Autobahn in Göschenen. Bahnreisende fahren mit dem Zug nach Göschenen, steigen dort aus und erreichen den Zielort in wenigen Gehminuten.
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Natur
Der Wasserweg ist ein Themenweg mit 15 Stationen zu den Themen Wasser, Landschaft, Arten und Geologie. Er führt entlang der Göschenerreuss von Göschenen über Lauenen, Bonen und Gwüest bis zum Staudamm. An fünf Rastplätzen des Wasserwegs können Kinder die Natur spielerisch erfahren. Die unterschiedlichen Stationen, Themen und Wegabschnitte geben Ihnen mehrere Anhaltspunkte, den Verlauf nach Schwerpunkt und Umfang einzuordnen.
Das Göscheneralptal ist für alpine Wanderungen erschlossen; auf dem Gemeindegebiet von Göschenen befinden sich fünf Schutzhütten und ein Biwak des Schweizer Alpen-Clubs (SAC). Bei Göschenen steht noch heute der über 200 Tonnen schwere Teufelsstein; 1973 wurde er für den Bau der Autobahn um 127 Meter verschoben. Die Göscheneralp-Tanne ist 41,5 Meter hoch und hat ein Volumen von etwa 29 m³.
Kultur
Der Rundgang Gotthardtunneldorf Göschenen führt zu 14 Stationen. Kostenlose Booklets und Broschüren am Bahnhof Göschenen und beim Dorfplatz begleiten den individuellen Rundgang und informieren auf Deutsch, Italienisch und Englisch.
Der Visierstollen kann kostenlos besichtigt werden und befindet sich direkt neben dem Bahnhof Göschenen. Als Teil des Rundgangs Gotthardtunneldorf Göschenen wird dort während einer kurzen Audio-Show eine Sprengung eindrücklich nachgestellt.
Die Zollbrücke Göschenen führt im alten Dorfkern von Göschenen mit einem Torbogen aus dem Jahr 1556 über die Göschener Reuss. Bei der Zollbrücke befand sich bis ins 17. Jahrhundert die Zollstätte von Uri. Die Fahrbahn besteht bis heute aus Reussbollenpflästerung, die für den Gotthardsaumweg typisch ist.
Die heutige Pfarreikirche Maria Himmelfahrt in Göschenen wurde am 16. September 1900 vom Churer Bischof Johannes Fidelis Battaglia eingeweiht. Die Kirche ist eine dreischiffige Kirche im romanischen Stil; die Pläne für ihren Bau lieferte der St. Galler Architekt August Hardegger. Im Kraftwerk Göschenen befindet sich eine Dauerausstellung von Louis Lussmann mit Figuren aus der Urner Sagenwelt; ergänzt wird sie durch eine wechselnde Werkschau.
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