Zum Inhalt

Aeugstertal – Natur, Wege und Kultur im Säuliamt

Unterkünfte in Aeugstertal

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

Natur

Am Türlersee stehen seine Uferbereiche und die angrenzenden Landschaftsräume unter kantonalem Schutz. Die Feucht- und Trockenstandorte Breiten sind als Naturschutzobjekt von überkommunaler Bedeutung inventarisiert und im regionalen Richtplan Knonaueramt als Naturschutzgebiet bezeichnet. Die geschützten Standorte umfassen Riedflächen, Magerwiesen und Magerweiden und beherbergen geschützte sowie gefährdete Tier- und Pflanzenarten. Im Gebiet des Türlersees wachsen mehr als zwanzig verschiedene Orchideenarten; an seinem nördlichen Ende befinden sich Laichplätze für Grasfrösche, Erdkröten und Bergmolche.

File:Aeugstertal02.jpg File:Aeugstertal02.jpg Foto: Paebi via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0

Zum Aeugstertal gehört das obere Reppischtal. Der zum Tal gehörende Weiler Müliberg verbindet Aeugstertal mit dem Gemeindeteil am Aeugsterberg.

Weitere Ziele im regionalen Umfeld sind Knonau, Uetliberg, Kappel Am Albis, Bonstetten, Aeugst Am Albis, Hausen Am Albis, Affoltern Am Albis und Ottenbach.

Wege

Rund um den Türlersee sind Wanderungen und Spaziergänge möglich; im Sommer kann man dort baden und Boot fahren. Der Ämtlerwäg ist ein 46 Kilometer langer Weg durch das Säuliamt mit Landschaften, Naturschutzgebieten, Fernsichten, Kulturdenkmälern und 22 Informationstafeln sowie ein dreitägiger Rundweg. Unterwegs informieren Tafeln über die Kultur und Geschichte der Region; eine Informationstafel behandelt das Kohlenbergwerk Riedhof im Aeugstertal.

Eine Route führt durch das Albishaus und entlang der Reppischstrasse durch den Wald hinunter nach Aeugstertal und weiter ins Zentrum von Affoltern am Albis. Die Rundwanderung Türlersee–Aeugstertal ist 19,4 km lang und dauert etwa 4 Stunden und 50 Minuten. Eine als Schwierigkeit T1 eingestufte Wanderroute führt über Müliberg und den Türlersee, ist 10,7 km lang und weist 270 Höhenmeter im Aufstieg auf. Die Wanderroute über Müliberg, Türlersee, Linden und Herferswil nach Mettmenstetten dauert knapp drei Stunden. Die unterschiedlichen Längen und Gehzeiten lassen sich direkt miteinander vergleichen.

Besuch

Das Museum und der Stollen des Bergwerks Riedhof sind an ausgewählten Samstagen für Besucherinnen und Besucher, Schulen sowie Gruppen geöffnet. Erreichbar ist das Bergwerk mit der S-Bahn S9 bis Affoltern am Albis, den Bussen 225 oder 235 Richtung Aeugstertal und einem fünfminütigen Fussweg ab der Haltestelle Aeugstertal-Kloster.

Anzeige

Das Restaurant Erpel liegt direkt am Ufer des Türlersees und bietet saisonale sowie regionale Spezialitäten an. Das Restaurant Mühliberg in Aeugstertal bietet eine Gartenwirtschaft.

Kultur

Der Name Breiten bezeichnete ursprünglich ein grösseres Ackerfeld und wurde später auf das Haus übertragen. Der Hof Breiten im Aeugstertal wurde historisch mit Borsikon bezeichnet und bestand 1841 aus zwei Wohnhäusern. Der Name „Chloster“ im Tal weist auf den früheren Standort einer Beginengemeinschaft hin.

Ein kräftiges Vielzweck-Bauernhaus ist ein bau- und wirtschaftsgeschichtlicher Zeitzeuge aus der Mitte des 19. Jahrhunderts und repräsentiert die traditionelle Feld- und Viehwirtschaft. Zu dem Gebäude gehören ein grosser rückwärtiger Pausenplatz, der früher als Turnplatz diente, sowie ein Brunnen von 1941. Ein dreigeschossiger klassizistischer Wohnteil ist an das Aemtlerhaus angelehnt. Das verputzte Gebäude weist äusserlich einen ursprünglichen Ausdruck auf.

Ein Hauptgebäude wurde 1871 erbaut; 1901 kamen Anbauten an der Ostseite hinzu. Ein Schulhaus mit Lehrerwohnung wurde nach den um 1836 herausgegebenen Richtlinien für Normschulhäuser erstellt. Beim Weiler Hombergweiden steht ein Menhir.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Affoltern.

Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.
Anzeige