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Kappel Am Albis: Kloster, Kultur und Wege

Unterkünfte in Kappel Am Albis

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Kultur und Klosteranlage

In Kappel Am Albis befindet sich eine frühgotische Kulturstätte, die 1185 von den Freiherren von Eschenbach gestiftet wurde. Zum Komplex des Klosters Kappel gehört eine gotische Klosterkirche aus dem 13. Jahrhundert. Die Klosterkirche Kappel wurde um 1300 fertiggestellt und gehört zu den ältesten gotischen Kirchen der Schweiz.

File:Zentralbibliothek Zürich - Kappel - 991037680149705501.jpg File:Zentralbibliothek Zürich - Kappel - 991037680149705501.jpg Foto: Johann Rudolf Rahn via Wikimedia Commons, Public domain

Im Kirchenraum stammt das eichene Chorgestühl aus der Zeit um 1300. Erhalten sind zwei Sitzreihen mit je 17 Sitzen. Außerdem sind fünf gotische Fenster aus dem ersten Drittel des 14. Jahrhunderts erhalten. Heinrich Bullinger übernahm im Januar 1523 eine Lehrerstelle im Kloster Kappel.

Am 29. März 1526 feierten die Mönche im Kloster Kappel erstmals das Abendmahl auf reformierte Weise und legten die Mönchskutten ab. In Kappel am Albis erinnert ein Denkmal an Huldrych Zwingli, der 1531 in der zweiten Kappeler Schlacht fiel. Die ehemalige Zisterzienserabtei Kloster Kappel bietet heute Raum für spirituelle Einkehr.

Führungen im Kloster Kappel vermitteln 800 Jahre Geschichte – von den Zisterziensermönchen über die Reformation bis zum heutigen Bildungshaus.

Gärten, Ausstellung und Führungen

Die Klostergärten wurden nach historischem Vorbild neu gestaltet. Sie umfassen Heil- und Duftpflanzen, alte Kulturpflanzen sowie einen Kreuzgarten zur Kontemplation. Für Kloster Kappel gibt es Informationen zu Führungen; regelmäßige Führungen erkunden die Klosteranlage und ihre Geschichte.

Für Gruppen werden nach Vereinbarung von Mai bis September Führungen durch die Klostergärten angeboten. Die Ausstellung „Bullinger!“ ist eine Kunstinstallation mit ausdrucksstarken Holzfiguren zu den reformatorischen Umbrüchen in Kappel vor 500 Jahren und wird von zwei Hörstücken begleitet. Ein Routenplan für die Ausstellung „Bullinger!“ ist an der Rezeption des Klosters Kappel erhältlich und steht zum Download bereit.

Weitere Ziele auf dieser Ebene sind Ottenbach, Aeugst Am Albis, Aeugstertal, Hausen Am Albis, Affoltern Am Albis, Knonau, Uetliberg und Bonstetten.

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Natur und Wege

Kloster Kappel liegt in einer voralpinen Landschaft zwischen Zürich und Zug. Der Kappeler Rundweg dauert etwa 1,5 Stunden, führt durch die unmittelbare Umgebung und verbindet Naturerlebnis mit Klostergeschichte.

Der Ämtlerweg ist ein 46 Kilometer langer, dreitägiger Rundweg. Unterwegs informieren Tafeln über die Kultur und Geschichte der Region. Eine 16,7 Kilometer lange Wanderung auf dem Ämtlerweg verläuft von Türlen nach Knonau. Die unterschiedlichen Angaben zu Länge und Dauer helfen Ihnen, kurze und mehrtägige Wegabschnitte auseinanderzuhalten.

Kloster Kappel verfügt über eine gute Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel und kostenlose Parkplätze vor Ort.

Ein Hotel in Kappel Am Albis lässt sich nach Reisedaten, Zimmerkategorie und Stornierungsbedingungen auswählen. Diese Angaben bilden einen eigenen Teil der Reiseplanung neben den beschriebenen Führungen, Gärten, Ausstellungen und Wegen. So können Sie die Unterkunftsfrage sachlich von den kulturellen und landschaftlichen Themen des Ortes trennen und Ihre Auswahl an den gewünschten zeitlichen und organisatorischen Rahmen vorab anpassen.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Affoltern.

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