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Bonstetten – Technik, Kultur und Wege

Unterkünfte in Bonstetten

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Bonstetten liegt im Bezirk Affoltern – auch Knonaueramt oder Säuliamt –, knapp 10 Kilometer vor dem Stadtrand von Zürich. Der Albiskamm, das Reppischtal und der Aettenberg trennen den Ort deutlich von der Metropole. Bonstetten besteht aus Bonstetten-Dorf und Bonstetten-Schachen; im Quartier Schachen liegt der Bahnhof Bonstetten-Wettswil auf 527 Metern über Meer. Bonstetten-Dorf liegt beim Gemeindehaus und bei der Kirche auf 543 Metern über Meer.

Bonstetten-Wettswil railway station Bonstetten-Wettswil railway station Foto: Yvonne Voss via Wikimedia Commons, CC0

Wege und Landschaft

Die Wanderung von Bonstetten-Wettswil nach Zürich Wollishofen über Balderen ist mittelschwer, 8 Kilometer lang und dauert etwa 2,5 Stunden. Die Wanderung von Bonstetten nach Zürich ist mit der S-Bahn bis zum Bahnhof Bonstetten-Wettswil erreichbar. Die Wanderung «Pässe: Balderen» führt bei Dachenmas in den Ämtlerweg, durchquert das Reppischtal und steigt anschließend über den Balderenweg zum Albisübergang an; von der Wiese auf der Balderen in Richtung Zürich bietet sie einen Blick auf die Stadt.

Der Energieweg Bonstetten umfasst neun Stationen, 50 bis 60 Minuten reine Gehzeit und eine Gesamtzeit von etwa zwei Stunden. Er beginnt am Bahnhof Bonstetten-Wettswil; von dort geht es 100 Meter bergauf bis zu Station 1. Von der letzten Station fährt ein Bus zurück zum Bahnhof. An Station 1 stellt der Energieweg die Überbauung «Oktogon» mit 80 Wohnungen sowie Büros und einem Restaurant vor; sie nutzt Abwärme aus einem Abwasserkanal. Station 2 stellt ein Holzschnitzel-Heizsystem vor, das aus dem umliegenden Wald mehr als 140 Wohneinheiten, 10 Gewerbeeinheiten, die Primar- und Sekundarschule sowie eine Kirche mit Wärme versorgt. Der Ämtlerweg führt von Bonstetten in drei Tagen durch den Bezirk Affoltern. Unterschiedliche Längen und Zeitangaben erleichtern Ihnen den Vergleich zwischen thematischem Rundgang, Tageswanderung und mehrtägiger Strecke.

Weitere Ortsseiten finden Sie unter Aeugst Am Albis, Ottenbach, Hausen Am Albis, Knonau, Affoltern Am Albis, Aeugstertal, Uetliberg sowie Kappel Am Albis.

Kultur und Technik

Das Turbinenmuseum Bonstetten bewahrt eine restaurierte kleine Wasserkraftanlage mit ihrem ursprünglichen Maschinenpark und macht sie der Öffentlichkeit zugänglich. Zur restaurierten Anlage gehören ein wiederhergestellter Weiher mit Zuleitung und Wehranlage sowie eine Druckleitung zur Turbine. Die 1916 bewilligte Wasserkraftanlage des Turbinenmuseums Bonstetten trieb eine Mostpresse, einen Heuaufzug, eine Haferquetsche, eine Gerstenquetsche, einen Maishäcksler, eine Windsichtmaschine und eine Dreschmaschine an.

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Das 1899 von der Wasserversorgungsgenossenschaft Bonstetten errichtete Reservoir Schürmatt gilt als bedeutender Zeuge des technischen Fortschritts und der Verbesserung der Infrastruktur in den Landgemeinden gegen Ende des 19. Jahrhunderts. Es liegt südöstlich oberhalb von Bonstetten. Südwestlich schließt sich die Waldfläche Birchwald an, in die anderen Richtungen öffnet sich Kulturland; ein Feldweg führt östlich am künstlich aufgeschütteten Reservoirhügel vorbei.

Geschichte und Ortsbild

Drei Grabhügel aus der Bronze- und der Hallstattzeit bilden die ersten Spuren menschlicher Besiedlung in Bonstetten. Im Gebiet Gibel wurden die Reste eines römischen Wohnhauses gefunden. Die reformierte Kirche Bonstetten befindet sich an der Chilestrasse 1 in 8906 Bonstetten. Ihr Chor weist spätgotisches Maßwerk mit Fischblasenmotiven auf. An der Westseite befindet sich ein Vordach («Vorzeichen»), dessen Untersicht seit 1954 mit David-Geschichten bemalt ist.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Affoltern.

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