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Förch: Wanderwege, Tobel und Aussichtstürme

Unterkünfte in Förch

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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File:Greifensee in Niederuster, Blickrichtung Dübendorf-Schwerzenbach, Pfannenstiel-Forch ganz links 2016-06-06 18-10-25.JPG File:Greifensee in Niederuster, Blickrichtung Dübendorf-Schwerzenbach, Pfannenstiel-Forch ganz links 2016-06-06 18-10-25.JPG Foto: Roland zh via Source, CC BY-SA 3.0

Der Bahnhof Forch ist ein Ausgangspunkt für Ausflüge zu Fuss, mit dem Velo und im Winter auf Langlaufskiern. Von Zürich aus ist er mit der Forchbahn erreichbar.

Ortsbild und Geschichte

Für das schutzwürdige Ortsbild des Weilers Forch besteht ein behördenverbindliches Ortsbildinventar. Das Ortsbild ist durch Firstrichtungen geprägt, die parallel zu den Strassen verlaufen. Die Umgebung des Wehrmännerdenkmals Forch ist als geschütztes Gebiet ausgewiesen und in drei Zonen eingeteilt. Für die Landschaft beim Wehrmännerdenkmal gilt eine kantonale Schutzverordnung, die am 20. September 1951 erlassen und in Kraft gesetzt wurde.

Eine 18 Meter hohe Bronzeplastik in Form einer Flamme erinnert an die Zürcher Opfer des Ersten Weltkriegs. Das Äussere des Gasthofs Krone Forch ist weitgehend erhalten; das Gebäude ist im kommunalen Inventar der gemeindeeigenen Bauten aufgeführt, während im kantonalen Inventar die integrale Erhaltung des Äusseren erwähnt wird. Der Hügel, auf dem die Burgruine Wulp liegt, war bereits in der späten Bronzezeit besiedelt und wurde später von den Römern als Stützpunkt genutzt. Der Alexanderstein ist ein fünf Meter hoher Findling aus der Eiszeit und nach dem Geologen Alexander Wettstein benannt. Bei Trichtenhausen liegt eine etwa 500 Jahre alte Mühle, die über die Wanderroute von Forch nach Zürich Burgwies erreichbar ist.

Wege und Aussicht

Eine Wanderung von Forch führt durch das Werenbachtobel, am Forchdenkmal vorbei und weiter zum Tram-Museum. Eine Velotour führt über den Pfannenstiel zum Lützelsee und bietet dabei stets Ausblicke auf den Zürichsee. Bei der Hochwacht am Pfannenstiel kann man einen 30 Meter hohen Aussichtsturm besteigen und den Rundblick über den Baumwipfeln geniessen.

Eine Route führt über Toggwil und durch das Meilemer Tobel, passiert die Ruine der Burg Friedberg und endet in Meilen, von wo aus die Rückreise mit dem Schiff oder der S-Bahn möglich ist. Die Wanderung von Forch über den Pfannenstiel nach Meilen bietet weite Ausblicke über Seen und sanfte Hügelketten. Von der Station Forch führt eine Route zu einem Waldrand mit weitem Blick über den Greifensee und ins Zürcher Oberland. Auf dem Pfannenstiel-Weg von Forch nach Meilen gelangt man vom Bahnhof Forch zum Waldrand und blickt weit über den Greifensee ins Zürcher Oberland.

Kurz vor dem Restaurant Hochwacht steht auf dem Pfannenstiel-Weg ein rund 35 Meter hoher Aussichtsturm. Seine Aussichtsplattform liegt 33 Meter hoch und bietet Ausblicke bis zum Zürichsee und in die Schweizer Alpen. Für Ihre Planung lassen sich die Wege nach Verkehrsmittel, Zeitangabe, Höhenmetern und Landschaftsbild unterscheiden.

Tobel und Natur

Das Küsnachter Tobel verfügt über zwei Lehrpfade zur lokalen Flora und zur geologischen Geschichte des Orts. Die Route Forch – Kaltenstein – Wangen – Tobelmüli – Küsnachter Tobel mit Drachenhöhle und Burgruine Wulp – Alexanderstein – Küsnachter Horn gilt als zweistündige Wanderung mit 70 Höhenmetern Aufstieg und 330 Höhenmetern Abstieg.

Die Route von Forch zum Küsnachter Tobel folgt den Wegweisern, führt unter der Autostrasse hindurch zum Weiler Wangen und über insgesamt 70 Treppenstufen hinunter zum Bach. Bei der Burgruine Wulp gibt es eine Feuerstelle, an der sich bei schönem Wetter eine Rast anbietet. Eine Wanderung durch das Küsnachter Tobel beginnt am Stationsgebäude Forch und folgt den Wegweisern Richtung Küsnacht; unterwegs passiert man Wasserfälle, eine kleine Brücke und bald die Drachenhöhle.

Wanderungen entlang der Gemeindegrenze werden vom Verschönerungsverein Küsnacht inzwischen als Tradition durchgeführt; der Abschnitt am 30. August 2025 begann in Forch. Bei diesen Wanderungen informieren Fachleute die Teilnehmenden über botanische, geologische, ortsgeschichtliche und weitere naturkundliche Besonderheiten entlang der Route. Im Küsnachter Tobel führt talwärts ein Geologielehrpfad aus kleineren Findlingen. Im Sommer kann man dort im Bach baden.

Verkehr und Winter

Die rot-beige Forchbahn «Frieda» fährt in etwa 20 Minuten von Zürich Stadelhofen in die ländliche Forch. Im Reisezentrum Forch werden Tickets und Abonnemente des ZVV sowie zahlreicher weiterer Schweizer Bahnen, Busse, Bergbahnen und Schiffe verkauft. Kostenlose Broschüren zur Ringo-Reise sind an der Station Forch erhältlich.

Die Ringo-Reise durchs Küsnachter Tobel führt mit der Forchbahn «Frieda» bis zur Forch und anschliessend durch das grüne Küsnachter Tobel. Sie dauert insgesamt 4 bis 5 Stunden, davon 2 Stunden zu Fuss, und ist kinderwagentauglich. Die Langlaufloipe Guldenen bei Forch ist bei ausreichendem Schneefall 30 Kilometer lang und kann klassisch oder im Skating-Stil genutzt werden. Der obere Abschnitt bei Guldenen ist schneesicherer und meist in besserem Zustand als der untere Abschnitt der Loipe.

Lage

Forch (südlicher Teil) liegt ungefähr bei 47,33° nördlicher Breite und 8,64° östlicher Länge; derselbe südliche Teil ist ungefähr bei 47,33° nördlicher Breite und 8,64° östlicher Länge verzeichnet. Forch (südlicher Teil) wird als Ortschaft in Zürich, Schweiz, mit 284 Einwohnern bezeichnet; für diesen Teil ist ebenfalls eine Einwohnerzahl von 284 angegeben.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Küsnacht.

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