Walchwil am Zugersee entdecken
Unterkünfte in Walchwil
Am südlichen Ende von Walchwil liegt das Seebad Walchwil. Dort können Sie schwimmen oder auf der Wiese entspannen. Im Zentrum des Dorfes liegt die katholische Pfarrkirche von Walchwil. Zwischen Seeufer, Dorfgeschichte und Wegen in die umliegende Landschaft zeigt sich Walchwil mit sehr unterschiedlichen Seiten.
Weitere Ziele dieser Navigation sind Unterägeri, Baar, Menzingen, Cham, Steinhausen, Risch, Neuheim und Zug.
Natur und Bewegung
Bei der Ausseregg bietet der Vita Parcours einen Bewegungspfad für körperliche Aktivität und ermöglicht Bewegung und Aktivität nach den persönlichen Bedürfnissen. Vom Spielplatz Ausseregg aus besteht Sicht auf den Zugersee. Der Spielplatz Usseregg hat eine extra breite Rutschbahn sowie Platz zum Ballspielen oder Klettern und verfügt über einen kreativen Bereich mit Wasserpumpe und Stauvorrichtungen.
Im Winter kann man auf dem Zuger-Walchwilerberg auf den dazugehörigen Loipen Langlaufen. Eine andere Wegerfahrung bietet die Wanderung von Zug nach Walchwil: Sie führt durch Laub- und Tannenwälder, dauert etwa 2 Stunden und 45 Minuten und bietet die Möglichkeit, sich im See abzukühlen. Unterwegs bestehen Ausblicke auf die Rigi und den Pilatus, während blühende Kirschbäume den Weg begleiten.
Entlang des Seeufers begünstigt ein besonderes Mikroklima das Wachstum südländischer und exotischer Pflanzen. Ein Weg verläuft bis zu 20 Kilometer parallel zum Ostufer des Zugersees über Walchwil bis ins schwyzerische Arth-Goldau. Die Route über den Walchwiler Berg führt durch den Wald bis zur Lienisberg-Höhe; die höhere Route bietet von oben einen Blick auf das Zuger Chriesiland. Der Kanton Zug verfügt zudem über ein dichtes und attraktives Netz an Fahrradwegen. Unterschiedliche Weglängen, Jahreszeiten und Bewegungsformen lassen sich so getrennt in die eigene Planung einordnen.
Kultur und Geschichte
Die heutige Pfarrkirche von Walchwil ersetzte 1838 eine Kirche, die in den Jahren 1663 bis 1666 erbaut worden war. Die reformierte Kirche von Walchwil befindet sich an einem der schönsten Aussichtspunkte der Gemeinde. Von der Kantonsstrasse am See führt die Vorderbergstrasse in sanfter Steigung durch das Dorf hinauf zum Oberdorf und vorbei am neuen Schulhaus, der Pfarrkirche und der Antoniuskapelle.
Die Kapelle St. Antonius von Padua wurde ab 1684 erbaut und 1693 geweiht. Ihr Altarbild wurde 1884 vom Einsiedler Pater Rudolf Blättler gemalt; es zeigt Maria, die dem heiligen Antonius von Padua erscheint und ihm das Jesuskind zur Umarmung reicht. Die Kapelle ersetzte ein älteres Bildstöcklein, das dem Einsiedler Antonius gewidmet war.
Das Buschenchappeli steht unter Denkmalschutz und dürfte in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts entstanden sein. Ein Pilgerweg führte am Buschenchappeli vorbei. Ein Pilgerweg von der Kapelle St. Adrian am Zugersee zwischen Walchwil und Arth zum Kloster Gubel mit dem Gnadenbild „Maria Hilf“ oder nach Maria Einsiedeln führte am Buschenchappeli vorbei.
Die Freie Bühne ist eine jährlich wiederkehrende Kunst- und Kulturveranstaltung auf dem Dorfplatz Walchwil. Ihr Programm reicht von Traditionellem und Klassischem bis hin zu Originellem und Gewagtem. Zur traditionellen lokalen Wirtschaft Walchwils gehörte die Fischerei; ebenfalls zur traditionellen Wirtschaft gehörten Obst- und Weinbau.
Wege und Verbindungen
Der Ortsbus Walchwil verkehrt auf einem Rundkurs vom Bahnhof Walchwil über die Hinterbergstrasse bis zur Aesch, weiter durch die Forchwaldstrasse bis ins Oberdorf. Walchwils Entwicklung wurde ab 1852 durch die Dampfschifffahrt auf dem Zugersee und durch die Eröffnung der Gotthardbahn am 30. Mai 1897 begünstigt.
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