Unterkünfte Villeret Be finden – Combe-Grède und Uhrmacherei
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Foto: Jag9889 via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
Villeret liegt am Fuß der Schluchten der Combe-Grède. Die markante Landschaft und die lange Geschichte der Uhrmacherei geben dem Ort zwei klar erkennbare Themen für eine Entdeckung zu Fuß und mit kulturellem Interesse.
Natur und Wege
Die Combe-Grède ist ein Naturschutzgebiet mit nahezu senkrechten Felswänden, in dem Gämsen und Murmeltiere vorkommen. Eine Wanderung führt von Villeret zum Gipfel des Chasseral; der Aufstieg umfasst Abschnitte mit Leitern. Im näheren Umfeld von Villeret führt die Wanderroute durch das Naturschutzgebiet über Kalksteinfelsen, Stege, in den Fels gehauene Treppen und Leitern. Die Wanderung bietet Ausblicke auf die drei Seen und bis zu den Alpen.
Im Bereich der Leitern der Combe-Grède können jederzeit Steinschläge auftreten. Im näheren Umfeld von Villeret war der Wanderweg durch die Combe-Grède wegen schwerer Unwetter im Juni 2025 bis auf Weiteres gesperrt; am 11. Mai 2026 wurde der Wanderweg durch die Combe-Grède geöffnet. Für den Zugang zur Combe-Grède müssen Fahrzeuge ausschließlich auf dem Dorfplatz parkiert werden, während die Rue de la Combe-Grède für den motorisierten Verkehr gesperrt ist. Die Combe-Grède ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar, und bei der Combe-Grède steht eine Picknickfläche zur Verfügung.
Wasser und Wege zwischen den Orten
Der Sentier du Vallon verläuft in beiden Richtungen zwischen Saint-Imier, Villeret, Cormoret und Courtelary. Informationstafeln entlang des Weges erläutern die Geschichte der Nutzung der Wasserkraft und ihre heutigen Möglichkeiten. Entlang der Suze können Besucher in Villeret den Espace découverte Energie erkunden.
Zwischen Villeret und Cormoret entspringt die Doux in einem Wald und trägt den Beinamen «kleines Venedig von Ergüel».
Veranstaltungen
Der Berglauf Villeret–Chasseral–Villeret wurde erstmals 2000 ausgetragen und findet als wiederkehrende Veranstaltung statt. Beim Lauf stehen drei Distanzen zur Auswahl: 25,6 km, 12 km und 2 km. Die drei Streckenlängen machen unterschiedliche Laufoptionen vergleichbar.
Kultur und Handwerk
Die Uhrmacherei prägte Villeret ab 1725. Blancpain SA wurde 1735 in Villeret gegründet und wirkte dort ab 1735; diese Entwicklung veränderte Fabriken, Wohnviertel und öffentliche Infrastruktur. Der Temple de Villeret wurde 1936 nach den Plänen von Charles Kleiber erbaut und enthält Glasfenster von Henri Vermeil und Auguste Labouret. Zum Bau gehören acht seitliche Glasfenster sowie ein fünf Meter hohes Fenster im Chorraum.
Die örtliche Käserei stellt unter anderem Tête de Moine, «Villeret spécial» und Villerêve her. Cartier errichtete 1991 in Villeret eine von Jean Nouvel entworfene Fabrik, die in Villeret als sehenswürdiges Beispiel für Architektur gilt. Die Cartier-Fabrik beherbergte die industrielle Leitung, die Planung, den Einkauf, die Montage und die Endkontrollen für die verschiedenen Marken des Konzerns.
Die Usine de 1992 ist vom südwestlichen Ortseingang von Villeret aus auffällig sichtbar. Sie ist ein zweigeschossiger Großbau mit Flachdach, wellenförmigen Elementen im Mittelteil, metallischen Sonnenschutzvorrichtungen und einer sichtbaren Tragstruktur. Die Usine de 1992 besitzt eine Metallkonstruktion und eine Glasfassade mit quadratischem Raster.
Weitere Ortsseiten derselben Übersicht sind Cormoret, Renan, Sonvilier, St-Imier, Péry, Cortébert, La Ferrière Be und Mont-Tramelan.
Anreise
Die Buslinie 22.123 verbindet den Bahnhof Saint-Imier mit Villeret, Zentrum. Für die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln stehen CFF-Fahrpläne sowie Busfahrpläne zwischen Villeret und St-Imier zur Verfügung.
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