Linden entdecken: Skigebiet, Kultur und Hotels

Das Skigebiet Linden verfügt über einen 400 Meter langen Kinderlift, Lift I mit 760 Metern Länge und 140 Metern Höhendifferenz sowie Lift II mit 1.000 Metern Länge und 180 Metern Höhendifferenz.

Winter

Wenn genügend Schnee liegt, kann man in Linden Ski fahren; ausserdem stehen viele Langlaufloipen bereit. In Linden gibt es zwei jeweils 7 km lange Langlaufloipen, eine für den klassischen Stil und eine für Skating; Start und Ziel liegen am Parkplatz des Skilifts. Die Skischule Snow Valley Linden bietet Skiunterricht für Kinder und Erwachsene an. An der Talstation des Skilifts stehen kostenlose Parkplätze zur Verfügung. Unterschiedliche Lift- und Loipenlängen sowie klassischer Stil und Skating lassen sich für die eigene Tagesplanung nebeneinander abwägen.

Anreise

Das Skigebiet Linden ist mit dem Zug bis zum Bahnhof Oberdiessbach und anschliessend mit dem Postauto bis Linden Dorf erreichbar. Die STI-Buslinie 44 verbindet Oberdiessbach, Linden und Heimenschwand.

Rad und Wandern

In Linden werden geführte Mountainbiketouren angeboten. Radfahrende können örtliche Velostrecken im eigenen Tempo nutzen. Im Chrützholzwald zwischen Jassbach und Heimenschwand befindet sich der Vita-Parcours der Gemeinde Linden. In Linden kann man wandern und dabei die Berge sehen.

Die Rundwanderung „Von Linden zum Bergrestaurant Ringgis“ ist 10,9 km lang, dauert 3:30 Stunden und führt mit 282 Höhenmetern im Auf- und Abstieg von Linden über das Bergrestaurant Ringgis zurück zum Ausgangspunkt. Die Route „Fernsicht und Gipfelschau im Voralpengebiet“ führt über die Schafegg; vom höchsten Punkt bietet sich ein Blick über das Mittelland bis zu den Jurahöhen, den grünen Hügeln des Emmentals und den felsigen Alpengipfeln. In Linden gibt es zahlreiche Feuerstellen und Picknickplätze, die meist an Waldrändern mit Aussicht auf die Berge und die Landschaft liegen. Für die Planung unterscheiden sich die Angebote nach Begleitung, Streckenlänge, Dauer und Landschaftseindruck.

Weitere Ortsprofile auf dieser Ebene: Worb, Zäziwil, Walkringen, Kiesen, Konolfingen, Aeschlen, Münsingen und Oberhünigen.

Geschichte und Ortsbilder

Das Schlegwegbad wurde 1538 erstmals urkundlich erwähnt. Der neue Kurhotelbetrieb im Schlegwegbad wurde 1910 eröffnet und verfügte über 120 Gästebetten. Im Schlegwegbad erreichte die Badekultur im 18. und 19. Jahrhundert ihren Höhepunkt; auch Menschen aus der Bevölkerung konnten sich dort Bade- oder Trinkkuren leisten. Diese Kuren galten dort als eine der ersten Formen von Ferien in der Gegend. Das stark eisenhaltige Wasser der Quelle am Schlegweg wurde wegen seiner zugeschriebenen Heilwirkung geschätzt.

Die Mühle Jassbach wurde 1531 erstmals urkundlich erwähnt. Die Wasserkraft am Jassbach wurde schon früh von der Sägerei Jassbach genutzt. Die Hofgruppe Birmes besteht aus zwei stattlichen Höfen aus der Zeit um 1800; ihre Nebenbauten wie Stöckli und Speicher bilden einen geschlossenen bäuerlichen Strassenraum. Zum alten Ortsteil von Linden gehört der chaletartige Bau der Landwirtschaftlichen Genossenschaft mit reichen Schnitzereien.

Anlässlich der 700-Jahrfeier der Schweiz erhielt Linden 1991 eine eigene Hymne. Auf dem Ölbohrgelände in Linden findet bis heute jeden Sommer ein Motocross statt. Die Probebohrung im Gebiet Grossgraben in Linden erreichte eine Tiefe von 5.446 Metern, die als Schweizer Rekord bezeichnet wurde.

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