Walkringen entdecken: Moospfad, Kirche und Sensorium
Walkringen liegt zwischen Moos, Geschichte und abwechslungsreichen Wegen. Das Walkringer-Moos war bis 1533 ein See und verfügt über autofreie Wege, die für Familienspaziergänge genutzt werden. Walkringen gilt als idealer Ausgangs- und Endpunkt vieler interessanter Wanderungen.
Moospfad und Wanderwege
Der Moospfad führt vom Bahnhof Walkringen über das Walkringen-Wikartswilmoos zum Rüttihubelbad mit dem Sensorium. Die reine Gehzeit beträgt 35 Minuten; wer alle Informationen auf den Tafeln liest, benötigt dafür 1,5 bis 2 Stunden. Für den Moospfad bietet der Verkehrsverein auch geführte Begehungen an. Der Weg ist für Kinderwagen geeignet und vermittelt Informationen über Walkringen, das Walkringen-Wikartswilmoos und dort vorkommende Tiere. Während der Wanderung auf dem Moospfad können Füchse beobachtet werden.
Gemütliche Wanderungen entlang des Wydimattgrabens führen zu höher gelegenen Aussichtspunkten mit Sicht auf den Jura und das Napfgebiet. Örtliche Wanderrouten führen über Eggen, durch Weiler, entlang von Bächen sowie an abgelegenen Höfen und Weiden vorbei. Die örtlichen Wanderrouten bieten Ausblicke auf die Alpen, den Jura sowie auf Täler und Gräben. Die unterschiedlichen Gehzeiten und Streckenbilder machen die Wege gut vergleichbar, wenn Sie Ihre Tage nach Aufwand und Landschaftsschwerpunkt ordnen.
Kirche und Ortsgeschichte
Die Kirche von Walkringen ist über 500 Jahre alt. Eine archäologische Grabung in der Kirche Walkringen in den Jahren 1986 bis 1987 erweiterte das Wissen über die Geschichte der Gemeinde um 400 Jahre. Nach den archäologischen Erkenntnissen war die Kirche Walkringen von Anfang an eine selbständige Pfarrkirche. Für Besucherinnen und Besucher ist sie Tag und Nacht geöffnet. Die Kirche von Walkringen liegt an der Herzroute und ist als Velowegkirche ausgewiesen; an der Kirche steht ein WC zur Verfügung.
Die einheimischen Hornusser pflegen im Sommer auf dem Walkringer-Moos ihr Brauchtum. Der Gasthof Bären zählt zu den ältesten Gebäuden der Gemeinde Walkringen und spielt in Walkringen eine zentrale kulturelle und gastronomische Rolle. Wikartswil besitzt ein geschütztes Ortsbild und bietet Aussicht auf die Alpen. Auf den sogenannten Zwingherrenhubeln Adlisberg und Hubelwald befinden sich zwei Erdburgen, die aus der Zeit der alemannischen Besiedlung stammen.
Sensorium und Veranstaltungen
Im Sensorium im Rüttihubelbad geht es um die Aktivierung der sinnlichen Wahrnehmung. Das Sensorium bietet rund 80 Erlebnisstationen, an denen Besucherinnen und Besucher hören, sehen, riechen und tasten können. Es bietet vielfältige praktische Anknüpfungspunkte für die persönliche Lebensgestaltung, für Schule, Unterricht und Forschung.
Im Sensorium fertigen Teilnehmende unter Anleitung von Kulturvermittelnden eine Doppelspirale aus Zink-Titan an. Kinder und Erwachsene können diese Formen auf verschiedene Art erleben und selbst gestalten. Der Walkringer Märit ermöglicht auch Kleinstproduzierenden, ihre Produkte auszustellen. Für den Walkringer Märit sind ein Herbst-Märit am 24. Oktober 2026 und ein Frühlingsmärit am 8. Mai 2027 im Sternenzentrum Walkringen aufgeführt.
Anreise und praktische Hinweise
Walkringen ist mit der Bahn auf der RM-Linie Burgdorf–Thun erreichbar. Das Rüttihubelbad ist über die Bahnstrecke Burgdorf–Thun und anschließend mit dem Postauto oder über den Vorortszug Bern–Worb und anschließend mit dem Postauto erreichbar. Ein Spaziergang führt durch das Wikartswilmoos und entlang des Bachs nach Walkringen, von wo aus Bahn- und Busverbindungen nach Worb und Bern bestehen. Das gesamte Rüttihubelbad ist rollstuhlgängig.
Weitere Ortsseiten: Wichtrach, Worb, Herbligen, Oberthal, Zäziwil, Linden, Kiesen, Aeschlen.
Weitere Aktivitäten
In Walkringen ist die Mountainbike-Tour „Walkringer Hügelrunde“ aufgeführt.
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