Schmitten: Natur und Kultur im Sensebezirk
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Foto: Hans-Rudolf Berner via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
Schmitten liegt im Sensebezirk des Kantons Freiburg, rund neun Kilometer nordöstlich von Freiburg. Der Ort liegt in leicht hügeligem Gelände mit Wiesen, Feldern und kleineren Waldflächen. Urkundlich ist Schmitten seit dem 12. Jahrhundert erwähnt; historisch war der Ort stark landwirtschaftlich geprägt. Für Sie lassen sich damit Landschaft, Geschichte und Kultur als unterschiedliche Schwerpunkte betrachten.
Natur
Zu den markanten Naturbezügen gehört der Weiher Bergmoos (FR575). Er ist ein Amphibienlaichgebiet von kantonaler Bedeutung und beherbergt Grasfrösche. Das Franislismoos ist ein Flachmoor von nationaler Bedeutung. Im Zirkelsgraben wurde 2019 auf einer Fläche von einer Hektare ein Feuchtbiotop geschaffen.
Eine Wanderung ab Schmitten führt zunächst über den Zirkelshubel nach Mühletal und anschließend durch den Zirkelsgraben nach Ledeu. Im Zirkelsgraben führt ein neu angelegter Wanderweg dem Ledeubach entlang durch ein idyllisches Tobel. Der Ledeubach hat sich im Laufe der Zeit immer tiefer in den Sandstein eingeschnitten. Die verschiedenen Weg- und Landschaftsräume machen es möglich, bei der Tagesplanung zwischen einer längeren Wanderung, Feuchtgebieten und einem Bachlauf im Tobel zu unterscheiden.
Kultur und Geschichte
In Mühletal bilden eine alte Mühle, ein historisches Restaurant und mehrere weitere Häuser ein hübsches Ensemble. Auf der Kuppe des Zirkelshubels oberhalb von Mühletal steht eine kleine Kapelle. Die Lourdeskapelle in Berg ist als geschütztes unbewegliches Kulturgut von Schmitten aufgeführt.
Die Pfarrkirche Kreuzauffindung ist eine Säulenbasilika im lombardisch-romanischen Stil und wurde äußerlich der mittelalterlichen Kirche San Zeno Maggiore in Verona nachempfunden. Der heutigen Pfarrkirche Kreuzauffindung mit dem heiligen Josef als Patron gingen eine mittelalterliche, dem heiligen Othmar geweihte Kapelle, ein Neubau von 1412 und eine 1754 eingeweihte größere Kapelle voraus. Ende des 19. Jahrhunderts wurde die heutige Kirche errichtet. Am 8. November 1898 wurde sie feierlich eingeweiht.
Im Chor der Bergkapelle befindet sich eine Lourdesgrotte. Ihre Glasfenster stammen von Jean de Castella. Die von Yvonne Chapallaz aus Charmoille gestalteten Glasmalereien der Mühletalkapelle zeigen vier Geheimnisse aus dem Leben der Gottesmutter. Die Bergkapelle ist rollstuhlgängig; dort gibt es Rosenkranzgebet. So stehen in Schmitten Baugeschichte, regionale Kunst und religiöse Orte nebeneinander, ohne dass ihre jeweiligen Schwerpunkte vermischt werden.
Weitere Ortsseiten im regionalen Überblick führen zu Düdingen, Plaffeien, Saint Antoni, Wünnewil-Flamatt, Schwarzsee, Bösingen, Oberschrot und Ueberstorf.
Unterwegs
Schmitten verfügt über einen Bahnhof. Regionale Buslinien ergänzen das öffentliche Verkehrsnetz, und vom Bahnhof bestehen Verbindungen nach Freiburg, Bern und Zürich. Die Landschaft in Schmitten eignet sich für Spaziergänge und Radtouren. Für Sie unterscheiden sich damit Spaziergänge, Radtouren, die beschriebene Wanderung und kulturbezogene Ziele vor allem durch Aktivitätsart und thematischen Schwerpunkt.
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