Obstalden: Kirche, Heerenweg und Berglandschaft

File:Obstalden 238.jpg File:Obstalden 238.jpg Foto: Dietrich Michael Weidmann via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0

Landschaft und Lage

Obstalden liegt knapp 700 Meter hoch auf einer Terrasse des Kerenzerbergs, hoch über dem Walensee. Der Kerenzerberg ist ein Hochplateau oberhalb des Walensees mit Streusiedlungen der ehemaligen Gemeinden Filzbach und Obstalden. Zugleich liegt Obstalden am Kerenzerberg, der Teil des Geoparks Sardona ist.

Im Gemeindegebiet von Obstalden liegt der knapp 2.500 Meter hohe Mürtschenstock, der von steilen Felswänden geprägt ist und zum UNESCO-Weltnaturerbe gehört. Der Ruchen Mürtschen erhebt sich mit einer Höhe von 2.441 Metern und ist der höchste Gipfel von Glarus Nord. Die unterschiedlichen Höhenordnungen helfen Ihnen, zwischen der Terrasse und dem Gipfelbereich zu unterscheiden.

Kultur und Geschichte

Die Kirche von Obstalden entstand um 1300, zu Beginn des 14. Jahrhunderts, und ist mit Fresken aus dem 14. und 15. Jahrhundert weitgehend in ihrem ursprünglichen Zustand erhalten. Die Wandmalereien im Turmchor der Kirche Obstalden sind das älteste erhaltene Beispiel monumentaler Malerei im Kanton Glarus. Bei der Restaurierung von 1979 wurden an der Südwand des Chores Malereien aus dem 15. Jahrhundert freigelegt. Obstalden wurde 1340 erstmals urkundlich im Zusammenhang mit dem Kloster Säckingen erwähnt.

Auf der Mürtschenalp wurden im 17. Jahrhundert vor allem Kupfer und Silber sowie auch Eisen abgebaut. Teile der ehemaligen Bergbauanlagen auf der Mürtschenalp sind noch heute zu finden.

Wege und Einordnung

Der Historische Heerenweg mit Filzbachschlucht führt von der Römerbrücke über den Weiler Walenguflen nach Obstalden. Er verläuft auf historischen Römerwegen, die einst von Zürich in Richtung Graubünden führten und den Walensee umgingen. Entlang des Walensees führt der Weg zurück zum Bahnhof Mühlehorn.

Für Obstalden führt die A3 zwischen Chur und Zürich über die Ausfahrt 47 Murg/Kerenzerberg.

Die Straße über das Hochplateau des Kerenzerbergs liegt auf über 700 Metern Höhe und ist ein historischer Passübergang. Damit gehört neben dem Heerenweg auch die Passstraße zur historischen und geografischen Einordnung des Ortes.

Orte und Angebote

Bitzi in Obstalden ist als Feuerstelle im Erholungsinventar von Glarus Nord aufgeführt. Firz in Obstalden ist dort als besteigbarer Berg aufgeführt. Die beiden Einträge nennen unterschiedliche Ortsmerkmale, sodass Sie Feuerstelle und Berg als getrennte Punkte betrachten können.

Weitere Orte im Kanton Glarus sind Nidfurn, Matt, Mühlehorn, Näfels, Engi, Glarus, Glarus Süd und Elm.

Für ein Hotel in Obstalden sind Reisedaten, Zimmerkategorie und Stornierungsbedingungen eigenständige Angaben. Sie beschreiben den gewünschten Aufenthalt, während Kirche, Heerenweg, Walensee und Berglandschaft die örtlichen Themen in einer sachlichen Übersicht bündeln.

Rafters Outdoor & Events in Obstalden bietet geführte Geowanderungen an. Außerdem bietet Rafters Outdoor & Events das Selberkäsen auf der Alp an.

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