Feldis: Panoramawege, Bergseen und Dorfgeschichte
Unterkünfte in Feldis
Feldis/Veulden liegt auf einer Terrasse am Hang der Stätzerhornkette und ist der nördlichste Ort der Domleschger Bergdörfer. Die Hochlagen prägen Panoramablicke, artenreiche Flora und funkelnde Bergseen.
Weitere Ziele im selben Destinationsbereich sind Tartar, Fardün, Sufers, Rodels, Masein, Scharans, Avers und Donath.
Wege und Landschaft
Der leichte Flower Walk „Blumen und Gletscherspuren in Feldis“ ist 6,1 Kilometer lang und dauert etwa zwei Stunden; der Blumenweg beginnt am Dorfrand und führt durch artenreiche Halbtrockenwiesen. Am Flower Walk erinnert ein erratischer Block an die letzte Eiszeit: Der Albulagletscher lagerte ihn ab. Der Thusisblick ist ein Aussichtspunkt über das Domleschg und auf Thusis; dort gibt es einen Picknickplatz mit Brätelstelle.
Der Panorama-Rundwanderweg Mutta führt von der Sessellift-Bergstation an der Berghütte Raguta vorbei rund um den Tgom Aulta auf etwa 2085 Metern Höhe zurück zur Bergstation und bietet Ausblicke auf den Piz Beverin, den Tödi und die Calanda-Gruppe. Die Rundwanderung nach Dreibündenstein beginnt in Feldis und führt über die Feldiser Alp; der Spazierweg Feldis verläuft als Rundweg durch das Dorf Feldis und umfasst elf geschichtsreiche Stationen. Die unterschiedlichen Längen und Gehzeiten lassen sich nebeneinanderstellen.
Winter und Bergbahn
Das Wintersportgebiet Feldis bietet Skifahren, drei bekannte Schlittelwege, Schneeschuhwandern und Langlauf. Der einfache Schlittelweg von Mutta nach Feldis misst fünf Kilometer und überwindet 504 Höhenmeter.
Die Luftseilbahn Rhäzüns–Feldis und der Sessellift Feldis–Mutta ermöglichen auch im Sommer den Zugang zu den Bergen; von der Bergstation sind es nur wenige Meter bis zu den Startplätzen. Das Natureisfeld Alp Raguta ist 20 mal 44 Meter groß und liegt fünf Gehminuten von der Sessellift-Bergstation entfernt. Dort können Sie Schlittschuhlaufen, Eisstockschießen und Curling spielen; Schlittschuhe werden vor Ort vermietet. Die Skischule Feldis bietet Gruppenunterricht und Privatlektionen.
Geschichte und Kultur
Der Dreibündenstein markiert den einzigen gemeinsamen Grenzpunkt der ehemaligen drei rätischen Bünde, die bis 1798 bestanden. Auf Mutta, zwischen Feldis und dem Dreibündenstein, steht „Die Dreizehn“, eine Gruppe aus dreizehn hohen, schlanken Frauengestalten aus Feldiser Lärchenholz.
Stizunetta / Milchzentrale wurde 1916 als Milchzentrale erbaut; die Bauern von Feldis konnten dort eigene Milch und Käse verkaufen. Von der Kirche St. Hippolytus wird angenommen, dass sie auf einem vorchristlichen Kultplatz steht. Das Gasthaus Wildenstein ist das älteste noch bestehende Gasthaus in Feldis.
Geografische Einordnung
An der Bergstation der Luftseilbahn Rhäzüns–Feldis liegt eine kostenlose MiniGuide-Broschüre mit Informationen zu elf ausgewählten Standorten oder Objekten; ihre Nutzung benötigt etwa 45 Minuten. Feldis ist mit der Luftseilbahn ab Rhäzüns oder mit dem PostAuto erreichbar. Feldis/Veulden liegt relativ exponiert auf einer Geländeterrasse; heute ist der Ort über eine Bergstraße vom Domleschg her via Scheid erreichbar.
Die erste Luftseilbahn von Rhäzüns nach Feldis/Veulden wurde 1959 gebaut und 2006 nach Ablauf der ersten Konzession durch eine neue, moderne Bahn ersetzt. Das ehemalige Gemeindeareal von Feldis/Veulden umfasste 758 Hektar: 433 Hektar waren mit Wald und Gehölz bedeckt, 268 Hektar landwirtschaftlich genutzt, größtenteils als Alpwirtschaften. In der Berghütte Alp Raguta gibt es Verpflegungsmöglichkeiten mit typischen Bündner Spezialitäten.
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