Surava – Skateline Albula und Pfad der Pioniere

La Nois Brücke über die Albula, Surava GR 20190817 La Nois Brücke über die Albula, Surava GR 20190817 Foto: Jag9889 via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Die Skateline Albula ist der erste Eisweg der Schweiz und führt von Bad Alvaneu nach Surava. Der vereiste Wanderweg verläuft entlang der Albula durch den verschneiten Wald. Bei der Skateline Albula können sich Besucher mit Schlittschuhen und Helm ausrüsten; anschließend werden sie mit dem Shuttle-Bus nach Alvaneu gefahren. Damit steht ein Eisweg mit eigener Ausrüstung und Shuttle-Verbindung neben dem Themenweg Pfad der Pioniere, der sich durch seine Signalisation, die nummerierten Tafeln und seine Lage an der Talflanke unterscheidet.

Wege

Der Pfad der Pioniere ist als lokale Route 754 grün signalisiert. Vierzehn nummerierte Tafeln markieren seine 14 Posten. Der Themenweg verläuft entlang der Talflanke oberhalb der Albula von Surava in Richtung Alvaneu Bad. Am Wanderweg befinden sich ein Grillplatz und ein Spielplatz. Die Signalisation, die Tafeln und die beiden Einrichtungen geben dem Weg mehrere klar benannte Merkmale, während die Streckenführung die Verbindung zwischen Surava und Alvaneu Bad beschreibt.

Natur

Der Pfad der Pioniere umfasst das Naturwaldreservat beim Crap Furò. Im Naturwaldreservat ist das Fällen von Bäumen seit 2008 verboten. Auf 120 Hektaren wachsen unterschiedliche Waldtypen; Fichten wechseln sich mit Berg- und Waldföhren ab. Die Felsnadel Crap Furò wird als geografischer Mittelpunkt Graubündens bezeichnet. Auf dem Rückweg des Pfads der Pioniere entlang der Albula führt der Weg zur Schwefelquelle Arvadi. So stehen am Weg Naturwaldreservat, Felsnadel, Waldtypen, Albula und Schwefelquelle als benannte Landschaftsmerkmale nebeneinander.

Anreise

Mit der SBB und der Rhätischen Bahn ist der Pfad der Pioniere über Chur oder ab St. Moritz bis Tiefencastel oder Filisur erreichbar. Von dort geht es mit dem Postauto nach Surava Dorf oder Alvaneu Bad. Die Verbindung nennt damit sowohl die Bahnstrecken über Chur oder ab St. Moritz als auch die beiden möglichen Bahnhöfe und die anschließenden Postauto-Ziele. Für die Wahl des Anreisewegs lassen sich diese Orte und Verkehrsmittel direkt miteinander vergleichen.

Ortsbild und Geschichte

Surava ist ein Dorf im Schweizer Kanton Graubünden und gehört zur Region Albula sowie zur Gemeinde Albula/Alvra. Als Strassendorf liegt es rechts der Albula am Talgrund. Surava ist eine romanische Ausbausiedlung aus der Zeit nach dem 10. Jahrhundert und hat seit 1725 eine eigene katholische Pfarrei. Das Dorfbild umfasst reich verzierte Häuser, die an die Engadiner Baukultur erinnern. Die Kirche Son Siari prägt das Ortsbild; ihre Schaufassade zeigt ein Gemälde des heiligen Georgs. Der Name Surava bedeutet auf Deutsch „über dem Wasser“.

Bei der Planung lassen sich die beiden Wege nach ihren unterschiedlichen Merkmalen betrachten: Die Skateline Albula steht für den vereisten Wanderweg mit Schlittschuh- und Helmausrüstung sowie Shuttle, der Pfad der Pioniere für Route 754, 14 Posten, Einrichtungen am Weg, die Talflanke und die Landschaftspunkte entlang der Albula.

Weitere Ziele finden Sie hier: Tiefencastel, Mutten, Riom-Parsonz, Stierva, Lantsch/Lenz, Filisur, Brienz/Brinzauls, Salouf.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Albula.

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