Falera – Megalithen, Sternwarte und Schlittelbahn

File:Die Menhire von Falera, Graubünden 02.jpg File:Die Menhire von Falera, Graubünden 02.jpg Foto: Holger Uwe Schmitt via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Der Parc La Mutta Falera umfasst den überwachsenen Hügel südöstlich des Dorfes und die umliegenden Wiesen; er ist Schauplatz eines bronzezeitlichen Kultes. Im Parc La Mutta befindet sich eine bronzezeitliche Megalithenanlage, die etwa 400 Meter lang ist und mehr als 34 aufgerichtete Steine umfasst. Im Sommer finden regelmässig öffentliche Führungen statt, die einen allgemeinen Einblick in die Geschehnisse vor 3.500 Jahren geben. Sie können den Parc La Mutta auf eigene Faust erkunden; ein Informationsblatt erklärt dabei die zehn wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Damit stehen für den Besuch sowohl eine Führung als auch eine selbstständige Erkundung mit Informationsblatt zur Verfügung.

Kultur

Das Kirchenschiff der Kirche St. Remigius stammt aus dem 15. Jahrhundert. Der markante Kirchturm und die Friedhofsmauer der Kirche St. Remigius sind romanischen Ursprungs. In der Kirche befinden sich Wandmalereien mit Darstellungen des Abendmahls und des Jüngsten Gerichts. Die Kirche St. Remigius ist öffentlich zugänglich; Führungen finden auf Anfrage statt. In Falera organisiert La fermata Konzerte und Festivals mit regionalen und internationalen Künstlern. La fermata eignet sich für Ausstellungen von Skulpturen, Malereien und Fotografien. So umfasst das Kulturangebot historische Bau- und Bilddetails ebenso wie wechselnde Veranstaltungen und Ausstellungen.

Natur und Astronomie

Der Planetenweg Falera ist ein gut ausgebauter, 1,5 Kilometer langer astronomischer Lehrpfad, der von der Sonne bis zum Pluto führt. Auf dem Planetenweg Falera sind die Sonne und neun Planeten als Skulpturen dargestellt. Vom Planetenweg Falera bietet sich eine beeindruckende Sicht in die Rheinschlucht. Mirasteilas ist die erste öffentliche Sternwarte im Kanton Graubünden und verfügt unter anderem über eines der grössten öffentlich zugänglichen Teleskope der Schweiz. Eine Führung in Mirasteilas umfasst etwa 30 Minuten Einführung in die Astronomie, gefolgt von 90 Minuten Beobachtung. Öffentliche Führungen in Mirasteilas finden jeweils freitags und samstags statt und dauern etwa zwei Stunden. Lehrpfad und Sternwartenführung unterscheiden sich damit deutlich nach Streckenlänge sowie nach Einführung und Beobachtungsdauer.

Winter und Radfahren

Die Ponylift-Kinderskiwiese oberhalb von Falera bietet eine kostenlos nutzbare, flach abfallende Wiese für erste Versuche auf Skiern oder dem Snowboard. Eine 3,5 Kilometer lange Schlittelbahn führt von Curnius hinunter nach Falera zur Talstation; mit dem Sessellift Falera–Curnius gelangt man zurück zum Ausgangspunkt. Die Alp-Dadens-Biketour führt von Laax Murschetg über den Planetenweg nach Falera. Sie eignet sich für Einsteiger und Fortgeschrittene und kann mit oder ohne E-Bike befahren werden. Die Winterangebote unterscheiden sich somit durch die flach abfallende Wiese und die 3,5 Kilometer lange Schlittelstrecke; die Biketour ergänzt diese Möglichkeiten um eine Verbindung von Laax Murschetg über den Planetenweg nach Falera.

Zum gleichen übergeordneten Destinationsumfeld gehören die Ortsseiten Versam, Schluein, Ladir, Sagens, Lumbrein, Sumvitg, Igels und Schluein.

Unterwegs

Falera ist autofrei; am Dorfeingang steht ein Parkplatz mit 200 Stellplätzen zur Verfügung. Die Postauto-Linien 81 und 411 verbinden Falera mit Flims und Laax und fahren weiter nach Chur beziehungsweise Ilanz.

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